Interaktives Fernsehen: Entwicklung positiv


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Peet:

Interaktives Fernsehen: Entwicklung positiv

 
06.05.02 14:05
Interaktives Fernsehen: Entwicklung positiv - nur nicht in Deutschland


Deutschland kann bei der Verbreitung von interaktivem digitalen Fernsehen (iDTV) nicht mit anderen europäischen Staaten mithalten. Zur Zeit sind europaweit elf Prozent der Haushalte mit einem entsprechenden Anschluss ausgestattet. Bis zum Jahr 2007 soll der Anteil auf 44 Prozent steigen, so eine aktuelle Studie des Marktforschungsunternehmens Forrester. In den skandinavischen Ländern sollen in fünf Jahren 72 bis 75 Prozent aller Haushalte mit entsprechenden Anschlüssen versorgt sein. In Deutschland wird der Anteil von den Marktforschern nur auf 16 Prozent geschätzt.

"Die missglückte Einführung des interaktiven Fernsehens durch Premiere World und die noch ungeklärten Eigentumsverhältnisse bremsen die Verbreitung von iDTV in Deutschland. Auch Liberty Media wird es nicht gelingen, iDTV kurz- bis mittelfristig in Deutschland zum Durchbruch zu verhelfen," erläutert Hellen Omwando, Analystin bei Forrester, in Amsterdam.

Die Übertragung von iDTV-Angeboten erfolgt heute zu fast 70 Prozent über Satellit. Dies wird sich nach Meinung der Marktforscher bis zum Jahr 2007 zu Gunsten von Kabel- und Funkübertragungen ändern. Von Satelliten sollen die Inhalte dann nur noch von 55 Prozent der Nutzer empfangen werden. Die Kabelnetze werden dann 34 Prozent und Funk 11 Prozent des Angebotes in die Haushalte bringen. Heute liegt deren Anteil bei 23 und 8 Prozent. (ck)
 
[ Montag, 06.05.2002, 13:38 ]


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