Intel-Daten dürften US-Markt beleben
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Die Futures auf die wichtigsten US-Indizes tendieren nach dem gestrigen erfreulichen Zahlenwerk des Chipriesen Intel heute leicht nach oben. Das Unternehmen hatte unter anderem gemeldet, seinen Umsatz um 9,8 Prozent gesteigert und die Lagerbestände um 18 Prozent abgebaut zu haben. Belastend dürften sich aber die Daten zum US-Handelsbilanzdefizit auswirken, das im November mit 60,3 Milliarden Dollar auf einem Rekordhoch lag. Dies brachte bisher auch den US-Dollar gehörig unter Druck. Im Rampenlicht steht erneut die wöchentliche Entwicklung der strategischen US-Rohölreserven. Die Daten hatten sich schon in den vergangenen Monaten immer relativ stark auf den Aktienmarkt ausgewirkt.
Im vorbörslichen Handel kann sich die Intel-Aktie derzeit um 2,97 Prozent auf 22,54 Dollar verbessern. Advanced Micro Devices erholten sich nach ihrem gestrigen Kurseinbruch ebenfalls um 0,94 Prozent auf 15,00 Dollar. Die Titel des Logistikdienstes UPS geben hingegen im Anschluss an eine Gewinnwarnung 4,35 Prozent auf 79,68 Dollar ab. Die Aktie des Telekom-Ausrüsters Ericsson verbessert sich trotz eines Downgrades durch Credit Suisse First Boston um 0,79 Prozent auf 0,67 Dollar. Millennium verbilligen sich um 4,65 Prozent auf 10,05 Dollar, nachdem Lehman Brothers die Papiere auf „underperform“ abgestuft hatten.