Es dürfte klar sein, dass Währungen innerhalb der G7 keine exorbitanten Schwankungen zueinander zeigen sollten (in Europa wurden sie mit Einführung des Euro ja sogar durch Festkurse ersetzt). 20 % sind da schon viel, die 50 % Plus des Euro seit Nov. 2000 gegenüber dem Dollar sind schlicht gigantisch/übertrieben.
Dass Du die beiden Peaks von EUR/USD im Dezember 2004 und heute (1,30) gegenüberstellst und daraus ableitest, EUR/USD wäre seitwärts gelaufen, trifft es nicht so recht. Ebenso könntest Du sagen, der Dax ist seit 1998 seitwärts gelaufen - damals 6000, heute 6000. Aber es gab einen horrenden Tiefpunkt dazwischen, nämlich 2200. EUR/USD fiel im November auf 1,1650. Unter "seitwärts gelaufen" verstehe ich: mehr oder minder unverändert in der betrachteten Zeitspanne mit kleinen Schwankungen (und nicht: gleiche Werte am Anfang und am Ende). Das gilt weder für EUR/USD noch für den DAX.
Wichtiger ist aber die Korrelation des Euro mit dem Goldkurs. Wenn ich von einer Korrelation zwischen Gold und Öl spreche, dann heißt das nicht, dass beides in gleichem Maße steigt. Grob gesagt heißt das nur: Steigt das eine, steigt auch das andere; fällt das eine, fällt auch das andere. In diesem Sinne kann man sagen, dass die Euro-Kurs mit den Commodity-Preisen korreliert (obwohl sein Anstieg prozentual kleiner ist).
Dass Du die beiden Peaks von EUR/USD im Dezember 2004 und heute (1,30) gegenüberstellst und daraus ableitest, EUR/USD wäre seitwärts gelaufen, trifft es nicht so recht. Ebenso könntest Du sagen, der Dax ist seit 1998 seitwärts gelaufen - damals 6000, heute 6000. Aber es gab einen horrenden Tiefpunkt dazwischen, nämlich 2200. EUR/USD fiel im November auf 1,1650. Unter "seitwärts gelaufen" verstehe ich: mehr oder minder unverändert in der betrachteten Zeitspanne mit kleinen Schwankungen (und nicht: gleiche Werte am Anfang und am Ende). Das gilt weder für EUR/USD noch für den DAX.
Wichtiger ist aber die Korrelation des Euro mit dem Goldkurs. Wenn ich von einer Korrelation zwischen Gold und Öl spreche, dann heißt das nicht, dass beides in gleichem Maße steigt. Grob gesagt heißt das nur: Steigt das eine, steigt auch das andere; fällt das eine, fällt auch das andere. In diesem Sinne kann man sagen, dass die Euro-Kurs mit den Commodity-Preisen korreliert (obwohl sein Anstieg prozentual kleiner ist).
