wenn mein Konto weg ist gehen bei der hvb die lichter aus. ;-)
05.11.2003
HypoVereinsbank verkaufen
Independent Research
Die Analysten von Independent Research empfehlen die Aktie der HypoVereinsbank (ISIN
DE0008022005/ WKN
802200) zu verkaufen.
Der Titel befinde sich aktuell auf einem sehr hohen Niveau und habe sich seit den Tiefständen im März mehr als verdreifacht. Durch die drastischen Umstrukturierungen, die dem neuen Management der HypoVereinsbank bisher besser als erwartet gelungen seien, habe sich die sehr große Skepsis des Marktes in eine hohe positive Erwartungshaltung verwandelt. Die angestrebte Kernkapitalquote des Kreditinstitutes (knapp 7% für das Gesamtjahr) sei nach Erachten der Experten erreichbar.
Dennoch müsste man weiterhin abwarten, ob die in diesem Jahr generierten hohen Erwartungen - vor allem im Hinblick auf die Verbesserungen auf der Ertragsseite, die in Q3/2003 bereits erkennbar gewesen seien - in den kommenden Quartalen erfüllt werden könnten. Die Experten seien noch weiterhin skeptisch. Für die kommenden Wochen könnten mehrere Effekte die Tendenz zu Gewinnmitnahmen fördern: Dazu würden Abstrahleffekte von den Q3-Zahlen der Commerzbank, in Q4 bzw. Anfang 2004 aufkommende Meldungen zu dem nach wie vor sehr hohen Bedarf an Risikovorsorge sowie Zweifel an der rechtzeitigen Umsetzung der inländischen Steuerreform (was die Zuversicht bezüglich einer klaren Verbesserung der Ertragslage bei den Banken in Frage stellen könnte), zählen.
Unter dem Strich empfehlen die Analysten von Independent Research, trotz einer Notierung unter Buchwert und der mittelfristig gerechtfertigten Turnaround-Phantasie, das derzeitige hohe Kursniveau bei der HypoVereinsbank für Gewinnmitnahmen zu nutzen.
Q: www.aktiencheck.de/Analysen/default_an.asp?AnalysenID=350188
und,
HypoVereinsbank: Verkaufen
05.11.2003 14:10:24
In ihrer Analyse vom 5. November bewerten die Analysten von Independent Research die Aktie der HypoVereinsbank mit "Verkaufen".
Die HypoVereinsbank halte den Nachrichtenfluss bezüglich ihres großen Transformationsprozesses weiterhin aufrecht. Gestern sei bekannt worden, dass die Bank sektorübergreifend mit den bayerischen Sparkassen und später auch mit der BayernLB den beleglosen Zahlungsverkehr abwickeln wolle. Damit zeige sich, dass das Transaktion-Banking im deutschen Bankensektor verstärkt mit positiven Meldungen aufwarten könne, nachdem es in den letzten Jahren mit zahlreichen nicht zustande gekommenen Kooperationsprojekten eher enttäuschte habe. Der GuV-Nettoeffekt für die kommenden Jahre sei derzeit noch nicht abschätzbar, er dürfte sich aber 2004 in Grenzen halten.
Q: www.finanzen.net/analysen/...l.asp?AnalyseNr=94439&SegmentNr=1