Innovationskraft der Industrie hält die Hannover Messe jungDeutschland: Wenn überhaupt, dann retten die internationalen Absatzmärkte die Konjunktur |
VDI nachrichten, 11.4.2003 „Insgesamt gut gestimmt sind die Aussteller der Antriebs- und Fluidtechnik“, erklärte Manfred Grundke, Vorstand Bosch Rexroth AG, Lohr, am 9. April auf der Messe. „Unser Ziel ist es, hier die Innovationskraft unseres Unternehmens darzustellen.“ Michael Marhofer, Geschäftsführer der IFM Electronic GmbH, Essen , freute sich in Hannover, dass er schon in den ersten drei Tagen der Messe 19 % mehr wichtige Geschäftskontakte als im Vorjahr verbuchen konnte. Ob solche Positiv-Erwartungen überall umgesetzt werden können? Allein der übliche Produktivitätsfortschritt im deutschen Maschinenbau von 2?% bis 3?% müsste zu einem Verlust von 25 000 der bisher 850 000 Arbeitsplätze in 2003 führen. „Wir brauchen also schon 2? % bis 3?% Wachstum, um die Beschäftigung zu sichern“, mahnte Diether Klingelnberg, Präsident des VDMA am 7. April in Hannover. Noch stärker als bisher müssen also alle Hoffnungen auf dem Ausland ruhen, weil die Binnenkonjunktur nicht anspringt. Die Weltwirtschaft aber: „Sie präsentiert sich unverändert schlecht“, sagte Michael Rogowski, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie in Hannover. Doch Klaus Goehrmann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe AG, zog am 9. April in Hannover eine Innovation aus dem Messe-Köcher: Hannover hat eine europäische Dimension. Die deutschen Exporte zu den neuen EU-Mitgliedern in Osteuropa sind schon genauso groß wie nach den USA. In Hannover trifft sich eben die globale Community der Technologie und der Innovation, nächstes Jahr wieder vom 19. bis 24. April. Komme, was da wolle. Seiten 13 bis 22 S. KÄMPFER [...]--> |