"...Dabei steht die Erfolgsstory POWERBAGS erst am Anfang: Nach unseren Erfahrungen werden schon bald weitere Aufträge folgen, das „who is who“ der deutschen milliardenschweren Solarszene gibt sich bei dem Unternehmen bereits die Klinke in die Hand...."
Die Powerbags AG plant den Markteintritt im Bereich Solarmodule. Mangels eigener
Produktionskapazitäten will man die Module vom chinesischen Unternehmen Rich Solar erwerben, das sich zugleich mit 12,51 Prozent an Powerbags beteiligt hat.
Was Rich für die von den Altaktionären übernommenen Aktien bezahlt hat, wird geheim gehalten. Über die Berliner Online-Handelsplattform pxXchange ergatterte man nun angeblich einen Großauftrag über die Lieferung von 45.864 Solarmodulen von einer namentlich nicht genannten spanischen Tochter eines namentlich nicht genannten „weltweit anerkannten Technologiekonzerns“.
Die Finanzierung der Produktion und Lieferung wird angeblich durch eine namentlich
Kunden, dem chinesischen Produktionswerk und der Powerbags AG abgewickelt.
Die Auslieferungen an den Kunden sollen dann in einem vage angegebenen Zeitraum („zwischen Juni und August“) im Rahmen eines drei Wochen dauernden Seetransports(!) „in Projekte des Auftraggebers“ (sic!) erfolgen.
Hier wird dem Anleger eine abenteuerliche Geschichte mit gleich mehreren
Unbekannten aufgetischt. Finger weg!
Quelle:
http://www.geldanlage-report.de/archiv/...nlage-Report-03-05-2008.pdf ·§WKN:
A0JL53 ·§ISIN:
DE000A0JL537 ·§Land: Deutschland
Nachricht vom 12.08.2011 | 20:15
Powerbags AG: Anzeige des Vorstands über den Verlust der Hälfte des Grundkapitals gemäß § 92 Absatz 1 AktG
Powerbags AG / Schlagwort(e): Insolvenz
12.08.2011 / 20:15
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Anzeige des Vorstands über den Verlust der Hälfte des Grundkapitals gemäß §
92 Absatz 1 AktG
Der Vorstand der Powerbags AG teilt mit, dass ein Verlust in Höhe von mehr
als der Hälfte des Grundkapitals besteht. Ferner teilt der Vorstand mit,
dass er die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens über das Vermögen beantragt
hat.
Ende der Corporate News
Quelle:
http://www.dgap.de/news/corporate/...aess-absatz-aktg_1525_684739.htmPowerbags wird von Analysten abgewatscht
Hauptversammlung bei Powerbags?
Vorfreude sieht anders aus: Wie verläuft die Hauptversammlung bei Powerbags?
“Nebenwerte bieten hohe Ertragschancen bei erhöhtem Risiko.” So oder ähnlich liest sich die Belehrung für Bankkunden bei der Eröffnung eines Depots. Manch ein Zyniker behauptet gar, der Freiverkehr habe seinen Namen deswegen, weil laxe Regularien angeblich einen Freifahrtschein für dubiose Aktiengesellschaften und deren Hintermänner darstellen. Tatsächlich sorgen einzelne Unternehmen in den vergangenen Wochen dafür, dass Anleger zunehmend sensibel auf Gerüchte rund um Nebenwerte reagieren.
Nach den spektakulären Medienberichten um Amitelo gibt es nun erneut Ungereimtheiten: Ein Kommentar von GSC Research Chefanalyst Matthias Schrade im Börsenbrief “Nebenwerte Insider” am vergangenen Mittwoch führte unter anderem dazu, dass die Solar-Aktie Powerbags Ende der Woche rund zwanzig Prozent ihres Wertes verloren hat.
So wurde pauschal von Aktien abgeraten, welche von der Merliniveau GmbH an die Börse gebracht wurden, da sich diese laut Kommentar von Schrade im “Nebenwerte Insider” durch “dürre Fakten und luftige Börsenwerte” auszeichnen. Neben Powerbags soll es sich dabei um die Unternehmen Lichtenergiewerke und Greta Immobilien handeln. An Powerbags kritisierte Schrade, dass die Gesellschaft mit Lichtenergiewerke scheinbar lediglich über einen einzigen “größeren Kunden” verfügt, der das Unternehmen zudem nicht in bar, sondern größtenteils mit eigenen Aktien bezahlen wolle. Die Hauptversammlung von Powerbags ist nun gefragt, dem Verkauf der aus diesem ungewöhnlichen Geschäft erlangten Aktien an die Aktionäre von Powerbags zuzustimmen.
Powerbags distanzierte sich am vergangenen Freitag von den Berichten und unterstellte Schrade unseriöse Berichterstattung. Die Abwicklung der Geschäfte zwischen Powerbags und Lichtenergiewerke wurde vom Powerbags-Aufsichtsratsvorsitzenden Ole Hagen Zachriat, der auch Mitglied des Aufsichtsrats von Lichtenergiewerke ist, verteidigt. In einer Stellungnahme des Unternehmens wird zudem verbreitet, dass die Merlinniveau GmbH bereits rechtliche Schritte wegen Rufschädigung und Kursmanipulation eingeleitet habe. Außerdem wurde Schrade untersagt, an der heutigen Hauptversammlung teilzunehmen.
Aktionäre von Powerbags dürften dem Management ihres Unternehmens heute einige unangenehme Fragen stellen. Zwar wies das Management bisher alle Vorwürfe von sich und distanzierte sich von der kritischen Berichterstattung, doch zeigt der Kursverfall der vergangenen Tage, dass die Anteilseigner nervös sind. Vor allem Kleinaktionäre sorgen sich davor, dass die Mehrheit der Hauptversammlung Beschlüsse fassen könnte, die nicht in ihrem Interesse sind. Vertreter des Unternehmens haben auf der heute stattfindenden Hauptversammlung allerdings die Möglichkeit, alle Ungereimtheiten zu klären und detailliert Stellung zu beziehen - leidgeprüfte Anleger würden sich darüber freuen.
Quelle:
http://aktien-blog.com/powerbags.html3.)
Lichtenergiewerke AG
Zitat:
08.03.10 11:51
#45
Ist schon etwas seltsam, wenn man bei Lichtenergiewerke AG anruft und sich eine nette Frau mit Powerbags AG meldet!?
PS: Wenn man dann bei Powerbags AG anruft, meldet sich dieselbe nette Frau!
Was das wohl bedeutet?
Zitat Ende:
http://www.ariva.de/forum/Schrottaktie-Lichtenergiewerke-291691Posting # 45
"So tun, als sei die Firma am Leben"
Während sich Börsenskandale der vergangenen Jahre eher in kuriosen Nischen abspielten, geht es inzwischen um größere Summen. Die Aktie der Greta Immobilien verlor zwar schnell nach ihrem Börsengang im April die Hälfte ihres Werts. Auch nach dem Sturz ist der Titel an der Börse aber noch knapp 100 Millionen Euro wert.
Dabei soll das Immobilienvermögen in Höhe von 15 Millionen Euro Marktgerüchten zufolge in gleicher Höhe beliehen sein. Das Unternehmen bestreitet das. Doch eigene Zahlen legt es nicht vor. Falls es stimmt, ist der Bestand nichts wert; das Unternehmen mit Sitz am Münchener Flughafen taugt allenfalls als Zukunftshoffnung. "Man kann so ein Ding melken ohne Ende, wenn es diese Größe erreicht hat", kommentiert ein Marktbeobachter. "Man muss nur so tun, als sei die Firma noch am Leben."
Greta Immobilien ist die dritte Aktie, die die Berliner Merliniveau GmbH an die Börse begleitet hat. Die beiden anderen, Powerbags und Lichtenergiewerke , sind ebenfalls ins Gerede gekommen. Angeblich hat die Solarfirma Powerbags nur einen Kunden - ausgerechnet die Lichtenergiewerke, die hohe Forderungen von Powerbags mit eigenen Aktien bezahlt. Beide Firmen sitzen an derselben Adresse wie Merliniveau. Deren Geschäftsführer André Medger ist gleichzeitig Vorstandschef von Powerbags und Aufsichtsrat der Lichtenergiewerke
Quelle:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,484261,00.htmlGerichtsverfahren
Mit rechtskräftigem Urteil vom 30. Oktober 2007 (Az.: 27 0 640/07) hat das Landgericht Berlin eine Schadenersatzklage der Berliner Merliniveau GmbH gegen den Chefredakteur Matthias Schrade abgewiesen und dadurch sowohl die Pressefreiheit als auch das öffentliche Interesse an einem effektiven Anlegerschutz bestätigt.
Schrade hatte in der Ausgabe Mai 2007 des Nebenwerte Insider vor Aktien von Unternehmen gewarnt, die die Merliniveau GmbH nach eigenen Angaben an die Börse begleitet hat.
Die Merliniveau GmbH verklagte Schrade daraufhin auf Unterlassung und Schadenersatz. Durch die gewählten Formulierungen würde ihr u. a. der Verdacht einer Straftat unterstellt.
Da sie durch die Berichterstattung zudem einen Beratungsvertrag verloren habe, müsse der Beklagte den hierdurch entstandenen Schaden ersetzen, den die Klägerin mit 3,45 Mio. Euro bezifferte.
Das LG Berlin wies die Klage im vollen Umfang ab. Die Öffentlichkeit habe zwecks effektiven Anlegerschutzes ein Interesse an der transparenten Darstellung von Kapitalanlagen und anlegergerechter Beratung. Hierbei seien auch einprägsame und starke Formulierungen hinzunehmen. Die Äußerungen des Beklagten seien lediglich die konsequente Schlussfolgerung aus der vorangegangenen und mit Fakten untermauerten Warnung vor Produkten aus dem Haus der Klägerin.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Nebenwerte_Insider