wünsch dir auch viel Erfolg. -
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deiner abwesenheit eine Wandelanleihe gekauft, bist ja nicht mehr wiederzuerkennen.
Gruss Georg
wollen in den EHEMALIGE Qimondastandorten versuchen High Tech anzusiedeln, weil dort die Infrastrutur vorhanden ist. Qimonda hilft das nix. Das ist so als ob man auf dem Grab Gemüse anbaut.
Infineon hat was davon, jedoch auch nur sehr wenig, weil dadurch die Infrastrukturkosten und Mieten ein bisschen verteilt weren, und Infineon nicht mehr alles selber zahlen muss. Aber der efekt ist eher gering.
09:57 17.09.09
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Deutsche Börse AG (Profil) meldete am Donnerstag, dass für die Unternehmen in ihren Aktienindizes zum 21. September 2009 neue Gewichtungen gelten. Wie bereits im August angekündigt, folgt dieser Prozess damit erstmalig einem vereinfachten Vorgehen. Die endgültige Gewichtung auf Basis der Xetra-Schlusskurse vom Freitag wird am Samstag veröffentlicht.
Wie der Börsenbetreiber mitteilte, wird die Infineon Technologies AG (Profil) in den DAX aufgenommen und ersetzt die Aktie von der Hannover Rückversicherung AG (Hannover Rück) (Profil). Die Aktie der Hannover Rück wird in den MDAX aufgenommen, die Arcandor AG (Profil) verlässt den Index aufgrund der Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Zudem steigt die Aktie der Aareal Bank AG (Profil) in den MDAX auf, die Hypo Real Estate Holding AG (Profil) scheidet aus dem Index aus. Des Weiteren ersetzt die Aktie der BayWa AG (Profil) die Aktie der KUKA AG (Profil) im MDAX.
In den SDAX werden die Aktien von Kuka und Hypo Real Estate aufgenommen und ersetzen die Aktien von der Aareal Bank und BayWa, die in den MDAX wechseln. Die Dialog Semiconductor plc (Profil), die Manz Automation AG (Profil) und die Drillisch AG (Profil) steigen in den TecDAX auf, Infineon, die SINGULUS TECHNOLOGIES AG (Profil) und die SOLON SE (Profil) werden aus dem Index herausgenommen.
Der nächste Termin für die Überprüfung der Aktienindizes ist der 3. Dezember 2009, hieß es.
Die Aktie der Deutschen Börse notiert aktuell bei 57,38 Euro (+1,22 Prozent).
| VOLLTEXT Leitartikel: Zweite Chance für Infineon |
| Mit ihrer Wiederaufnahme in den Dax am Montag erlebt Infineon ein Comeback. Nach nur einem halben Jahr kehrt der Halbleiterhersteller in den deutschen Leitindex zurück und ersetzt Hannover Rück. Das ist der schnellste Wiederaufstieg eines früheren Dax-Mitglieds. Zum Vergleich: Continental hatte dafür sieben Jahre (1996 bis 2003) gebraucht. Im Frühjahr galt Infineon noch als Pleitekandidat. Die Aktie fiel auf Penny-Stock-Niveau. Im März erreichte sie mit 38 Cent ihren Tiefpunkt. Die Firma war am Markt nur noch 282 Mill. Euro wert und stieg in den TecDax ab. Eine rasche Rückkehr in den Dax schien ausgeschlossen. Mancher Investor befürchtete seinerzeit, dass Infineon das gleiche Schicksal ereilen könnte wie die insolvente Speicherchiptochter Qimonda. Wegen der Wirtschaftskrise setzte kaum noch jemand auf die Firma. Der seit vorigem Jahr amtierende Vorstandssprecher Peter Bauer schaffte aber die Wende. Das Unternehmen kam aus eigener Kraft aus einer existenzgefährdenden Situation heraus. Dank eines rigiden Sparprogramms (über 3 000 Stellen wurden gestrichen, 10 % der Beschäftigten), des Verkaufs von Tafelsilber und einer geglückten Kapitalerhöhung gelang es, eine Liquiditätsnot in letzter Minute abzuwenden. Infineon gewann am Markt verloren gegangenes Vertrauen zurück. Am Freitag schloss das Papier den Xetra-Handel mit 3,53 Euro, seit dem Allzeittief hat sich der Wert mehr als verneunfacht. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 4 Mrd. Euro rangiert Infineon nun in etwa auf dem Niveau von Salzgitter und Merck. In den vergangenen Wochen haben sich die Investoren um den Titel gerissen. Vor der Dax-Neuaufnahme schichteten Indexfonds zugunsten von Infineon um. Die aktuelle Stimmung im Markt erinnert fast an die Euphorie vom März 2000, als Infineon auf dem Höhepunkt des damaligen Börsenhypes für 35 Euro je Aktie an die Börse gebracht wurde und es zeitweise auf eine Marktkapitalisierung von mehr als 50 Mrd. Euro gebracht hatte. Von solchen Bewertungen kann Bauer heute nur noch träumen. Analysten trauen jedoch dem Unternehmen durchaus zu, den Höhenflug am Markt fortzusetzen. Die Aktie gilt trotz ihres fulminanten Anstiegs immer noch für viele als klarer Kauf. Manche Bank erhöhte zuletzt das Kursziel sogar auf 4,50 Euro. Damit werden Bewertungen erreicht, die die Luft nach oben immer dünner werden lassen. Auf Basis des im Markt erwarteten Gewinns für 2010 von 16 Cent je Papier kommt die Infineon-Aktie auf ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 22. Der Dax-Durchschnitt von 15 wird damit deutlich übertroffen. Ob der Titel das Potenzial zu einem weiteren Anstieg hat, muss Bauer erst unter Beweis stellen. Sein Restrukturierungskonzept hat die Anleger überzeugt, jetzt muss er aber zeigen, dass sich Infineon dauerhaft im Wettbewerb behaupten kann. Schließlich können nur solide Umsatz- und Ergebniszahlen den Fortbestand eines Unternehmens sichern. Für die defizitäre Infineon hellt sich die operative Lage auf. Die Chipindustrie zeigt erste Erholungstendenzen nach dem tiefen Fall. Für Infineon bietet sich nach dem Schrumpfungsprozess eine zweite Chance als Nischenanbieter im hart umkämpften Halbleitersektor, wenn die mühsam erarbeiteten Kostenvorteile voll ausgespielt werden. In der Branche herrscht allerdings ein mörderischer Verdrängungswettbewerb. Eine neue Fusionswelle rollt an. Asiatische Wettbewerber schließen sich zusammen, um höhere Skaleneffekte im kapitalintensiven Halbleitergeschäft zu realisieren. Bauer steht unter Handlungsdruck, will er die Unabhängigkeit seines Unternehmens sichern. Zukäufe und engere Kooperationen könnten ein Ausweg sein. Der Konzernchef hat die Weichen gestellt für einen Neuanfang. Die Rückkehr in die Gewinnzone im kommenden Jahr ist dank einer langsamen Geschäftsbelebung und der Rosskur für Infineon durchaus möglich. Wegen des schwankungsanfälligen Chipgeschäfts ist die Skepsis im Markt aber berechtigt, ob bereits im Laufe des nächsten Jahres die angepeilte operative Umsatzrendite von 10 % erreicht wird, ab der der Konzern seine Kapitalkosten verdient. Auf Jahresbasis war dies dem Unternehmen nur einmal gelungen, und zwar 2000. Hausgemachte Probleme und strategische Fehlentscheidungen hatten damals zum Absturz von Infineon wesentlich beigetragen. 2008 verbuchte der Konzern einen Rekordfehlbetrag von 3,1 Mrd. Euro, im laufenden Geschäftsjahr fällt ein Nettoverlust von geschätzten 350 Mill. Euro an. Infineon ist von der Fähigkeit, eine Dividende zu zahlen, immer noch weit entfernt. Seit ihrer Gründung vor zehn Jahren als Abspaltung von Siemens hat die Firma drei Vorstandschefs verschlissen. Hausinterne Machtkämpfe schwächten den Konzern zusätzlich. Bauer muss aufpassen, dass Infineon nicht in den alten Schlendrian zurückfällt. Fehler gleichen Ausmaßes wie früher kann sich die Firma nicht mehr leisten. Ansonsten wäre die erneute Dax-Zugehörigkeit nur von kurzer Dauer. (Börsen-Zeitung, 19.9.2009) |
Börsen-Zeitung, 19.09.2009, Autor Stefan Kroneck, Ausgabe Nr. 180, Seite 8, 689 Worte |
guter artikel, aber ein paar kleinigkeiten stören mich doch.....
1) ", des Verkaufs von Tafelsilber und einer geglückten Kapitalerhöhung gelang es,"
WLC war kein Tafelsibler, es war die kleinste von 5 Divisionen, ein wenig profitabel, aber auch ohne grosses potential.
2) "eine Liquiditätsnot in letzter Minute abzuwenden."
DRAMADRAMADRAMA!!! hätte infineon nicht die kapitalerhöhung gemacht, hätten sie mitte 2010 ein problem bekommen, fällige wandelanleihen zurückzuzahlen. das ist in 9 monaten. letzte minute ist ein kleines bischen übertrieben
3) "Die aktuelle Stimmung im Markt erinnert fast an die Euphorie vom März 2000, als Infineon auf dem Höhepunkt des damaligen Börsenhypes für 35 Euro je Aktie an die Börse gebracht wurde und es zeitweise auf eine Marktkapitalisierung von mehr als 50 Mrd. Euro gebracht hatte."
ääääääh, moment mal, 4MRD vs 50 MRD. ich glaub hier ist doch ein kkleiner unterschied zum Bösrsengang.
4) "2008 verbuchte der Konzern einen Rekordfehlbetrag von 3,1 Mrd. Euro,".
3MRD davon waren die Abschreibung auf Qimonda. Weitere paarhundertmillionen waren die konsolidierten verheerenden verluste von Qimonda 2008 die Infineon in sein Bilanz nehmen musste. oerativ hat Infineon 2008 profitable gearbeitet.
leider reisst der Artikel die ganzenaussagen von Bauer etwas aus dem Zusammenhang. Lies liebe das original (WiWo) hab ich oben gepostet.
Desweiteren finde ich deine Einstellung das soziale Aspekte hinten Anstehen etwas befremdlich. Klar, ein Unternehmen muss sich an den betriebswirtschaftlichen NOtwendigkeiten orientieren, damit es erfolgreich bleiben/werden und erhalten bleiben kann, das schliesst soziale aspekte allerdings mit ein, spätestens wenn es um Know How und die auch soziale Bedeutung für den Standort geht. Schlieslich wisen wir nicht was kommt, und ob nicht irgendwann wieder staatshilde notwendig wird, z.B. bei der Übernahme von Europäischen Konkurrenten, oder die Qualifikation für Subventionen die auch vom Arbeitnehmerstand abhängen. Also bitte ein kleines bischen differenzierter!
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