Infineon will an Kapitalerhöhung festhalten
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der angeschlagene Halbleiter-Hersteller Infineon Technologies AG will trotz des fallenden Aktienkurses an der geplanten Kapitalerhöhung in Milliardenhöhe festhalten. Ein Infineon-Sprecher äußerte sich am Montag in München zuversichtlich, dass es zu der Kapitalerhöhung kommen werde. Allerdings bleibe Infineon bei seiner Aussage, die Aktien nicht um jeden Preis auszugeben. Die endgültige Entscheidung solle voraussichtlich zum Abschluss der Zeichnungsfrist am Donnerstag (12. Juli) fallen. Am Montag sank der Kurs zwischenzeitlich um 1,5 Prozent auf 26,40 Euro.
Das "Handelsblatt" hatte in seiner Montagsausgabe berichtet, dass große Fondsmanager in der Regel unter 25 Euro pro Aktien zahlen wollen, Infineon strebe jedoch 27 Euro an. Der Infineon-Sprecher äußerte sich nach wie vor nicht zu einer möglichen Untergrenze. Infineon will sich durch die Ausgabe von bis zu 60 Mio. neuen Aktien frisches Kapital beschaffen. Bei einem Kurs von 27 Euro würde die Ausgabe neuer Aktien einen Erlös von bis zu knapp 1,7 Mrd. Euro einbringen. Bei einem Ausgabepreis von 25 Euro wären es nur 1,5 Mrd. Euro.
Vor wenigen Wochen hatte Infineon die Börse mit der Nachricht geschockt, im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2000/01 (30. September) werde vor Steuern und Zinsen ein Verlust von bis zu 600 Mio. Euro erwartet./DP/dw/hi/
09.07. - 10:54 Uhr
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der angeschlagene Halbleiter-Hersteller Infineon Technologies AG will trotz des fallenden Aktienkurses an der geplanten Kapitalerhöhung in Milliardenhöhe festhalten. Ein Infineon-Sprecher äußerte sich am Montag in München zuversichtlich, dass es zu der Kapitalerhöhung kommen werde. Allerdings bleibe Infineon bei seiner Aussage, die Aktien nicht um jeden Preis auszugeben. Die endgültige Entscheidung solle voraussichtlich zum Abschluss der Zeichnungsfrist am Donnerstag (12. Juli) fallen. Am Montag sank der Kurs zwischenzeitlich um 1,5 Prozent auf 26,40 Euro.
Das "Handelsblatt" hatte in seiner Montagsausgabe berichtet, dass große Fondsmanager in der Regel unter 25 Euro pro Aktien zahlen wollen, Infineon strebe jedoch 27 Euro an. Der Infineon-Sprecher äußerte sich nach wie vor nicht zu einer möglichen Untergrenze. Infineon will sich durch die Ausgabe von bis zu 60 Mio. neuen Aktien frisches Kapital beschaffen. Bei einem Kurs von 27 Euro würde die Ausgabe neuer Aktien einen Erlös von bis zu knapp 1,7 Mrd. Euro einbringen. Bei einem Ausgabepreis von 25 Euro wären es nur 1,5 Mrd. Euro.
Vor wenigen Wochen hatte Infineon die Börse mit der Nachricht geschockt, im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2000/01 (30. September) werde vor Steuern und Zinsen ein Verlust von bis zu 600 Mio. Euro erwartet./DP/dw/hi/
09.07. - 10:54 Uhr