Indien bringt Raketen in Position
Die indischen Streitkräfte haben ihre Kriegsvorbereitungen an der Grenze zu Pakistan weiter vorangetrieben. Verteidigungsminister George Fernandes teilte mit, die Mittelstreckenraketen seien in Position gebracht worden. Alle paar Minuten überquerten Kampfflugzeuge das Grenzgebiet in der umstrittenen Kaschmir-Region. Am Boden dauerten die sporadischen Gefechte zwischen den indischen und pakistanischen Grenztruppen an.
Indiens Ministerpräsident Atal Bihar Vajpayee sagte, sein Land wolle keinen Krieg. Aber dieser werde Indien aufgedrängt, "und wir werden uns ihm stellen müssen". Das indische Sicherheitskabinett wollte noch über weitere diplomatische Schritte gegen Pakistan beraten. Dazu könnten ein Start- und Landeverbot für pakistanische Flugzeuge, Erschwernisse im Handel und die Einschränkung der diplomatischen Beziehungen gehören.
Seit dem Überfall auf das indische Parlament vom 13. Dezember hat Indien schrittweise seine Truppen an den Grenzen zu Pakistan verstärkt. Die Regierung in Neu-Delhi macht den pakistanischen Geheimdienst ISI und militante pakistanische Organisationen für den Angriff verantwortlich, bei dem 14 Menschen ums Leben kamen. Pakistan hat die Vorwürfe zurückgewiesen.
Das indische Raketenarsenal umfasst neben russischen Mittelstreckenraketen auch die selbst hergestellte Prithvi I mit einer Reichweite von 150 Kilometern. Nach Medienberichten hat auch Pakistan seine Raketen, darunter Mittelstreckenraketen chinesischer Bauart, in Position gebracht.
Kaschmir ist zwischen Indien und Pakistan geteilt. Bei Kämpfen zwischen islamischen Untergrundkämpfern und indischen Regierungstruppen im indischen Unionsstaat Jammu-Kaschmir sind seit 1989 mindestens 30.000 Menschen getötet worden. Indien wirft Pakistan vor, die Rebellen in Kaschmir zu unterstützen. Seit der Unabhängigkeit von Großbritannien im Jahr 1947 haben Indien und Pakistan bereits zwei Kriege um Kaschmir geführt.
Die indischen Streitkräfte haben ihre Kriegsvorbereitungen an der Grenze zu Pakistan weiter vorangetrieben. Verteidigungsminister George Fernandes teilte mit, die Mittelstreckenraketen seien in Position gebracht worden. Alle paar Minuten überquerten Kampfflugzeuge das Grenzgebiet in der umstrittenen Kaschmir-Region. Am Boden dauerten die sporadischen Gefechte zwischen den indischen und pakistanischen Grenztruppen an.
Indiens Ministerpräsident Atal Bihar Vajpayee sagte, sein Land wolle keinen Krieg. Aber dieser werde Indien aufgedrängt, "und wir werden uns ihm stellen müssen". Das indische Sicherheitskabinett wollte noch über weitere diplomatische Schritte gegen Pakistan beraten. Dazu könnten ein Start- und Landeverbot für pakistanische Flugzeuge, Erschwernisse im Handel und die Einschränkung der diplomatischen Beziehungen gehören.
Seit dem Überfall auf das indische Parlament vom 13. Dezember hat Indien schrittweise seine Truppen an den Grenzen zu Pakistan verstärkt. Die Regierung in Neu-Delhi macht den pakistanischen Geheimdienst ISI und militante pakistanische Organisationen für den Angriff verantwortlich, bei dem 14 Menschen ums Leben kamen. Pakistan hat die Vorwürfe zurückgewiesen.
Das indische Raketenarsenal umfasst neben russischen Mittelstreckenraketen auch die selbst hergestellte Prithvi I mit einer Reichweite von 150 Kilometern. Nach Medienberichten hat auch Pakistan seine Raketen, darunter Mittelstreckenraketen chinesischer Bauart, in Position gebracht.
Kaschmir ist zwischen Indien und Pakistan geteilt. Bei Kämpfen zwischen islamischen Untergrundkämpfern und indischen Regierungstruppen im indischen Unionsstaat Jammu-Kaschmir sind seit 1989 mindestens 30.000 Menschen getötet worden. Indien wirft Pakistan vor, die Rebellen in Kaschmir zu unterstützen. Seit der Unabhängigkeit von Großbritannien im Jahr 1947 haben Indien und Pakistan bereits zwei Kriege um Kaschmir geführt.