In welche Richtung zieht es den Euro?


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klecks1:

In welche Richtung zieht es den Euro?

 
30.01.04 06:59
Ich meine, dass kurzfristig noch einmal die 1,28 "getestet" wird und sich der Euro bis Ende des Jahres bei 1,10 einpendelt.


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klecks1:

Devisen und Gold

 
30.01.04 07:58
Devisen und Gold

Fed-Beschluss macht Euro leichter
 
 
Der Kurs des Euro hat am Donnerstag deutlich nachgegeben. Gegen 18 Uhr notierte die europäische Gemeinschaftswährung bei 1,2380/84 (1,2488/93) Dollar. Mittags hatten die öffentlichen Banken den Referenzkurs noch bei 1,2505 (1,2607) Dollar festgesetzt.„Die überraschenden Andeutungen der US-Notenbank Fed am späten Mittwochabend haben am Nachmittag, bei Eröffnung der US-Börsen, erneut zu einer Reaktion bei den US-Anlegern geführt“, sagte Devisenexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank. Die Fed hatte auf ihre bisherige Formulierung verzichtet, die derzeit lockere Geldpolitik noch eine „beträchtliche Zeit“ beizubehalten. Experten werteten dies als erste vorsichtige Ankündigung für eine bevorstehende Leitzinserhöhung. Sollte die Fed tatsächlich ihre Zinsen erhöhen, würde sich die Zinsdifferenz zwischen Europa und den USA vermindern und Geldanlagen in den USA wieder interessanter werden.


Der Goldpreis fiel deutlich. Beim Londoner Nachmittagsfixing kostete die Feinzunze des Edelmetalls 405,70 (411,00) Dollar.


SZ/Reuters/dpa.

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klecks1:

Bundesbank will 600 Tonnen Gold verkaufen

 
30.01.04 08:01
30. Januar 2004, 02:27, Neue Zürcher Zeitung

 
Bundesbank will 600 Tonnen Gold verkaufen
Streit über Verwendung des Erlöses  

pmr. Frankfurt, 29. Januar

Die Deutsche Bundesbank hat am Donnerstag angekündigt, dass sie in den nächsten fünf Jahren eine Verkaufsoption über insgesamt 600 Tonnen Gold anstrebt. Sie befürwortet den Abschluss eines neuen Goldabkommens zwischen den Zentralbanken mit ähnlichen Konditionen wie im ersten Abkommen, das im September dieses Jahres ausläuft. Vor fünf Jahren hatten 15 europäische Notenbanken sich erstmals verpflichtet, ihre Goldverkäufe auf 400 Tonnen pro Jahr zu beschränken, um die Schwankungen des Goldpreises zu dämpfen. Anders als beim ersten Abkommen will die deutsche Zentralbank sich diesmal nicht weitgehend zurückhalten, sondern 120 Tonnen pro Jahr verkaufen. Mit einem Goldvorrat von rund 3000 Tonnen besitzt die Bundesbank nach der amerikanischen Fed die zweitgrösste Reserve des Edelmetalls unter den nationalen Währungsinstitutionen.

Über die Verwendung der Golderlöse ist schon lange vor der offiziellen Ankündigung der Notenbank ein politischer Streit entbrannt. Bundesbankpräsident Ernst Welteke spricht sich dafür aus, den Golderlös zinsbringend anzulegen und nur aus den Erträgen bestimmte Zukunftsinvestitionen zu finanzieren. Er befürwortet entsprechend den Plänen der SPD einen Fonds für Bildung und Forschung, erhielt im achtköpfigen Vorstand der Bundesbank für diese Zweckbindung aber offenbar keine Mehrheit. In ihrer Ankündigung spricht die Bank sich lediglich für einen Substanzerhalt des Goldvermögens aus. Es sei über einen längeren Zeitraum durch aussenwirtschaftliche Überschüsse erarbeitet worden und sollte zum Nutzen künftiger Generationen erhalten bleiben. Die CDU-Opposition im Bundestag pocht dagegen auf das Bundesbankgesetz, das eine Ausschüttung der Gewinne an den Bundeshaushalt und zum Zwecke der Schuldentilgung vorsieht. Für eine Fondsbildung müsste das Gesetz geändert werden. Bundesbankpräsident Welteke kündigte «klärende Gespräche» mit der Regierung und den Parlamentsfraktionen an. Ein Sprecher der CDU-Fraktion verbat sich hingegen eine Einmischung der Bank in politische Angelegenheiten.
 

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klecks1:

120 Tonnen/Jahr

 
30.01.04 08:02
Bundesbank will bis 2009 ca 120 Tonnen Gold pro Jahr verkaufen

Frankfurt (vwd) - Der Vorstand der Deutschen Bundesbank hat jetzt noch einmal offiziell den Abschluss eines erneuten internationalen Goldabkommens für die Jahre 2004 bis 2009 befürwortet. Wie die Bundesbank am Donnerstag mitteilte, sollten dabei möglichst ähnliche Konditionen gelten, wie im Fall des noch laufenden Abkommens. Die Laufzeit des neuen Abkommens würde damit fünf Jahre betragen, in diesem Zeitraum würden jährlich rund 400 Tonnen Gold von den unterzeichnenden Notenbanken verkauft werden. Die Bundesbank selbst habe eine Verkaufsoption von ca 120 Tonnen pro Jahr vorgesehen.

Die Notenbank verweist darauf, dass es sich bei dem von ihr verwalteten Gold um Vermögen handele, das im Wege von außenwirtschaftlichen Überschüssen über einen längeren Zeitraum erarbeitet wurde. Es ist daher ihrer Auffassung nach konsequent, "wenn über dieses Vermögen in einer Art disponiert wird, die seinen Substanzerhalt gewährleistet und damit sicherstellt, dass auch künftige Generationen einen Nutzen daraus ziehen können". Deshalb sei es sachgerecht, so die Bundesbank, dass bei der Realisierung von Goldverkäufen ein Vermögenserhalt sichergestellt sei.

Laut Bundesbank wird ihr Präsident Ernst Welteke hierzu mit der Bundesregierung und den Fraktionen im Deutschen Bundestag klärende Gespräche führen.
vwd/12/29.1.2004/ptr.

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klecks1:

OS - interessant / Deutsche Bank

 
30.01.04 08:20
ISIN Bezugswert
Typ Strike Bezugsverh. Verfalltag
DE0009647289  Euro/USD  
CALL  1,25 USD  100,00 15.03.2004  
DE0005567317  Euro/USD  
CALL  1,25 USD  100,00 21.06.2004  
DE0009647297  Euro/USD  
CALL  1,27 USD  100,00 15.03.2004  
DE0005567325  Euro/USD  
CALL  1,27 USD  100,00 21.06.2004  
DE0001186096  Euro/USD  
CALL  1,30 USD  100,00 15.03.2004  
DE0005567333  Euro/USD  
CALL  1,30 USD  100,00 21.06.2004  
DE0005567275  Euro/USD  
CALL  1,32 USD  100,00 15.03.2004  
DE0005567358  Euro/USD  
CALL  1,32 USD  100,00 21.06.2004  
DE0005567291  Euro/USD  

CALL  1,35 USD  100,00 15.03.2004  
DE0005567457  Euro/USD  
CALL  1,35 USD  100,00 21.06.2004  
DE0005567515  Euro/USD  
CALL  1,35 USD  100,00 20.09.2004  
DE0005567549  Euro/USD  
CALL  1,35 USD  100,00 20.12.2004  
DE0005567473  Euro/USD  
CALL  1,37 USD  100,00 21.06.2004  
DE0005567523  Euro/USD  
CALL  1,37 USD  100,00 20.09.2004  
DE0005567556  Euro/USD  
CALL  1,37 USD  100,00 20.12.2004  
DE0005567499  Euro/USD  
CALL  1,40 USD  100,00 21.06.2004  
DE0005567531  Euro/USD  
CALL  1,40 USD  100,00 20.09.2004  
DE0005567564  Euro/USD  
CALL  1,40 USD  100,00 20.12.2004  
DE0001406528  Gold  
PUT  300,00 USD  0,10 29.03.2005  
DE0001406510  Gold  
PUT  350,00 USD  0,10 29.03.2005  
DE0001406114  Gold  
PUT  380,00 USD  0,10 29.03.2005  
DE0001406098  Gold  
PUT  390,00 USD  0,10 29.03.2005  
DE0001393809  Gold  
PUT  400,00 USD  0,10 29.03.2005  
DE0005567572  Gold  
CALL  400,00 USD  0,10 29.03.2005  
DE0005567580  Gold  
CALL  410,00 USD  0,10 29.03.2005  
DE0005567598  Gold  
CALL  420,00 USD  0,10 29.03.2005  
DE0005567606  Gold  
CALL  430,00 USD  0,10 29.03.2005  
DE0005567820  Gold  
CALL  440,00 USD  0,10 29.03.2005  
DE0001393767  Gold  
CALL  450,00 USD  0,10 29.03.2005  
DE0001393783  Gold  
CALL  480,00 USD  0,10 29.03.2005  
DE0001393791  Gold  
CALL  500,00 USD  0,10 29.03.2005  
DE0001396536  Gold  
CALL  600,00 USD  0,10 28.05.2008  
DE0008029802  Silber  
PUT  5,50 USD  1,00 28.04.2004  
DE0008029869  Silber  
PUT  5,50 USD  1,00 28.06.2004  
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PUT  5,50 USD  1,00 27.10.2004  
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PUT  5,50 USD  1,00 29.03.2005  
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DE0001406585  Silber  
PUT  5,50 USD  1,00 27.06.2007  
DE0008029810  Silber  
PUT  6,00 USD  1,00 28.04.2004  
DE0008029844  Silber  
PUT  6,00 USD  1,00 28.06.2004  
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DE0008029877  Silber  
PUT  6,00 USD  1,00 29.03.2005  
DE0008029836  Silber  
PUT  6,00 USD  1,00 28.06.2005  
DE0008029794  Silber  
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PUT  6,00 USD  1,00 27.06.2007  
DE0008029802  Silber  
CALL  8,00 USD  1,00 28.06.2005  
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DE0008029877  Silber  
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DE0001406569  Silber  
CALL  10,00 USD  1,00 27.06.2007  .

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klecks1:

Währunsrechner

 
30.01.04 08:22
immer wieder nützlich.

www.devisekurs.de/heimatwaehrung-uah_824969.html

.

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klecks1:

Interntsite Währungsrechner

 
30.01.04 08:23
nicht benutzen!! Zuviel Werbequatsch.


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klecks1:

Währungsspekulanten beeinflussen DAX

 
30.01.04 08:37
Dax verliert wegen US-Zinsspekulation

Donnerstag 29 Januar, 2004 18:17 CET
 
- Von Hakan Ersen -

Frankfurt (Reuters) - Auf Grund von Spekulationen um ein bevorstehendes Ende der US-Niedrigzinspolitik hat der Deutsche Aktienindex (Dax) am Donnerstag tiefer geschlossen. Außerdem sorgten Marktteilnehmern zufolge die Geschäftszahlen von Adidas für Ernüchterung unter den Anlegern. Der Dax beendete den Xetra-Handel 1,3 Prozent im Minus bei 4095,7 Punkten.

"Das, was die Fed gesagt - oder besser - was sie nicht gesagt hat, deutet darauf hin, dass die Zinsen in den USA in absehbarer Zeit wieder steigen werden", sagte ein Händler. Die US-Notenbank Fed hatte am Vorabend zwar den Leitzins wie erwartet unverändert bei einem Prozent belassen, in ihrem Begleitkommentar aber darauf verzichtet, die seit Monaten mehrfach gemachte Aussage, das niedrige Zinsniveau werde noch für "beträchtliche Zeit" beibehalten, zu wiederholen. Börsianer werteten dies als Signal für einen langsamen Zinsanstieg.

Steigende Zinsen belasten üblicherweise die Aktienkurse, weil sie die Finanzierungskosten der Unternehmen erhöhen und damit die Gewinne schmälern. "Wenn sich allerdings die Konjunktur weiter so gut entwickelt, dürften die Auswirkungen eines kleinen Zinsschritts auf die Aktienmärkte begrenzt sein", sagte Volkswirt Oliver Plein von der Fondsgesellschaft Dit.

Händler Oliver Opgen-Rhein von HSBC Trinkaus & Burkhardt warnte davor, die aktuellen Kursverluste überzubewerten. Er betrachtete sie mit Blick auf die Dax-Rally der vergangenen Monate als Korrektur. Sein Kollege Raed Mustafa von der BW Bank rechnete mit weiteren Verlusten: "Die Konjunkturerholung und gute Unternehmenszahlen sind schon eingepreist." Vor dem Hintergrund der nun aufgekommenen Zinsspekulationen nähmen Anleger nun die Gelegenheit wahr, Gewinne einzustreichen.

ADIDAS-ZAHLEN VON ANLEGERN MIT ENTTÄUSCHUNG AUFGENOMMEN

Mit Enttäuschung nahmen Anleger die am Morgen vorgelegten Geschäftszahlen von Adidas auf. Die Aktien des weltweit zweitgrößten Sportartikel-Herstellers fielen um 2,8 Prozent auf 92,05 Euro.

"Insgesamt war das eine Punktlandung, nur das Betriebsergebnis ist hinter den Erwartungen zurückgeblieben", kommentierte Analyst Christian Schindler von der Landesbank Rheinland Pfalz die Ergebnisse. "Offenbar hatte sich der Markt aber mehr versprochen, insbesondere da Adidas als einer der Profiteure des starken Euro gilt." Andere Marktteilnehmer machten außerdem den zurückhaltenden Ausblick für das US-Geschäft für die Kursverluste verantwortlich.

Da der Herzogenauracher Konzern im Dollar-Raum produziert und seine Produkte hauptsächlich in der Euro-Zone absetzt, profitiert er von dem seit Monaten anhaltenden Euro-Stärke.

EU-VERTRETER DURCHSUCHEN THYSSEN-RÄUME

Die Titel von ThyssenKrupp rutschten um 2,1 Prozent auf 16,49 Euro ab. Zuvor hatten EU-Vertreter wegen Kartellverdachts Geschäftsräume des Düsseldorfer Konzerns und der europäischen Konkurrenten Kone und Schindler durchsucht. Deren Aktien gaben ebenfalls nach.

Kräftige Verluste verbuchten auch die Aktien der Allianz, die sich um 2,5 Prozent auf 103,55 Euro verbilligten. Parallel dazu gaben die Papiere der Münchener Rück um 2,3 Prozent auf 96,11 Euro nach. Verantwortlich für die Verluste seien aber nur zum Teil die Zinsspekulationen, erläuterten Händler: "Hier spielt auch die Miles-Anleihe eine wichtige Rolle." Die milliardenschwere Wandelanleihe der Allianz, die im Februar fällig wird, soll in Aktien der Münchener Rück zurückgezahlt werden. Damit will der Allfinanzkonzern seine Beteiligung am weltgrößten Rückversicherer reduzieren.

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klecks1:

Voraussage für den Tag

 
30.01.04 08:40
Frühaufsteher
Dax dürfte leicht positiv starten

30. Januar 2004

Die Sorge über mögliche Zinserhöhungen in Amerika hat sich zwar etwas gelegt. Aber den Märkten fehlen momentan die Impulse und die Dynamik, um rasch und stark weiter zu steigen. Der Dax dürfte sich immerhin leicht von den Vortagesverlusten erholen.

Europäische Rentenmärkte dürften sich kurzfristig stabilisiern

Die europäischen Rentenmärkte reagierten am Donnerstag mit deutlichen Kursverlusten auf den veränderten Zinsausblick der amerikanischen Notenbank. Da sich die amerikanischen Rentenmärkte kurzfristig stabilisiert haben und es gleichzeitig leichte Zinsphantasie in Europa gibt, dürfte sich auf der Bund-Future am Freitag leicht erholen.

Dollar in Fernost unverändert - G-7-Treffen im Blick

Der Dollar tendiert am Freitag im frühen Handel zum Euro und zum Yen kaum verändert. Ein Euro kostet 1,2393 Dollar und liegt damit etwa beim Kurs im späten New Yorker Handel. Auch zum Yen zeigt sich die amerikansiche Währung mit 105,96 Yen kaum verändert. Nach Angaben von Händlern wird der Dollar-Handel durch Nervosität vor dem für kommende Woche geplanten G-7-Finanzministertreffens gebremst. Gestützt werde der Dollar von Spekulationen über steigende Zinsen in Amerika. Die amerikanische Notenbank Fed hatte am Vorabend zwar den Leitzins wie erwartet unverändert bei einem Prozent belassen, in ihrem Begleitkommentar aber die seit Monaten mehrfach gemachte Aussage, das niedrige Zinsniveau werde noch für „beträchtliche Zeit“ beibehalten, nicht wiederholt. Mit Spannung erwarteten Händler auch auf die Zahlen zum amerikanischen Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal, die am Freitag veröffentlicht werden sollten. Sie erhofften sich davon Aufschlüsse über die künftige Zinsentwicklung.


Aktien in Tokio schließen kaum verändert

Mit uneinheitlichen, aber wenig veränderten Kursen ist der Tokioter Aktienmarkt am Freitag aus dem Handel gegangen. Während der Nikkei-225-Index leicht um vier Yen auf 10.784 zulegte, fiel der Topix um 0,2 Prozent oder 3 Zähler auf 1.048. Händler berichteten von Gewinnmitnahmen. Vor allem Aktien von Technologie-Unternehmen wie Canon, Fujitsu und NEC mußten Verluste hinnehmen, obwohl alle Unternehmen am Vortag einen Gewinnanstieg vermeldet hatten. „Starke Zahlen der japanischen Elektronik-Unternehmen sind im voraus im Aktienpreis berücksichtigt gewesen", sagte Hiroaki Kuramochi von Credit Lyonnais. Zu den Gewinnern gehörten Aktien des Elektronikteile-Herstellers TDK, die gut ein Prozent zulegten. Das Unternehmen hatte die Gewinnerwartung für das Geschäftsjahr bis Ende März um 22,4 Prozent angehoben. Am Freitag erwarteten die Händler Quartalszahlen unter anderem von Honda Motor, Kyocera und Fuji Photo Film.

Aktien Hongkong mittags etwas leichter

Etwas leichter zeigt sich der Aktienmarkt in Hongkong am Freitagmittag (Ortszeit). Der Hang-Seng-Index fällt bis zum Ende der ersten Sitzungshälfte um 0,4 Prozent oder 48 Punkte auf 13.286. Der Handel sei bisher sehr unstet verlaufen, wird berichtet, die Händler schienen sehr vorsichtig. “Rotation“ sei das Hauptthema. Zu den deutlichsten Verlierern zählten China Unicom, die sich nach den Gewinnen des Vortages nun um 4,2 Prozent auf 9,10 Hong Kong Dollar verbilligen; China Mobile geben um 1,2 Prozent auf 25,90 Hong Kong Dollar nach. Hingegen stehen SHK Properties mit einem Plus von 2 Prozent auf 75,50 Hong Kong Dollar auf der Gewinnerseite, nachdem die Titel zuletzt dem Markt etwas hinterher gelaufen waren.

Kursbewegungen im nachbörslichen amerikanischen Aktienhandel

Etwas leichter präsentierten sich die Notierungen am Donnerstag im nachbörslichen Geschäft in Amerika. Der Nasdaq-100 After Hours Indicator gab 0,11 Prozent auf 1.494,82 Punkte nach.

Deutliche Kursgewinne verzeichneten Nortel Networks am Donnerstag im nachbörslichen. Die Titel legten um 19,6 Prozent auf 7,87 Dollar zu. Das Unternehmen hatte für das vierte Quartal einen Umsatz von 2,826 Milliarden kanadischen Dollar und einen Nettogewinn von 0,11 Cents je Aktie ausgewiesen. PeopleSoft fielen nach Handelsschluß um 3,6 Prozent auf 22,16 Dollar. Mit einem Ergebnis von 0,20 Dollar je Aktie hatte das Ergebnis im vierten Quartal exakt den Erwartungen der Analysten entsprochen.

Walt Disney legten leicht zu. Die Aktien stiegen um 0,3 Prozent auf 23,50 Dollar. Pixar hatte zuvor mitgeteilt, die Verhandlungen mit Disney über eine erweiterte Zusammenarbeit beendet zu haben. Nach der Fertigstellung der letzten beiden Filme innerhalb des aktuellen Vertrages mit Disney - “The Incredibles“ im Jahr 2004 und “Cars“ 2005 - wolle Pixar die alleinige Verantwortung für künftige Produktionen übernehmen, hieß es. Pixar erhöhten sich bis 18.29 Uhr um 1,2 Prozent auf 65 Dollar; zwischenzeitlich waren die Titel allerdings vom nachbörslichen Handel ausgesetzt gewesen.

Lexar Media brachen infolge einer Gewinnwarnung für das erste Quartal um 15,9 Prozent auf 12,98 Dollar ein. Der Gewinn je Aktie für das abgelaufene vierte Quartal lag allerdings mit 0,21 Dollar über den Prognosen des Marktes von 16 Dollar. Abschläge verbuchten auch Verisign, nachdem das Unternehmen seinen Zahlen zum vierten Quartal vorgelegt hatte. Auf Pro-Forma-Basis erzielte Verisign ein Ergebnis von 0,18 Dollar je Aktie und lag damit über den von Analysten erwarteten 0,13 Dollar je Aktie. Nach GAAP verzeichnete Verisign allerdings einen Verlust von 0,09 Dollar je Aktie. Die Titel fielen im Anschluß sieben Prozent auf 16,51 Dollar.

Wall Street schließt uneinheitlich

Etwas fester haben die Standardwerte an Wall Street am Donnerstag dank des FOMC-Protokolls der Dezember-Sitzung geschlossen, nachdem sie zwischenzeitlich ins Minus gerutscht waren. Technologietitel erholten sich zwar im späten Geschäft, schafften den Sprung ins Plus aber nicht. Der Dow Jones stieg um 0,4 Prozent oder 42 auf 10.510 Stellen. Der S&P-500-Index gewann 0,5 Prozent oder sechs auf 1.134 Punkte. Der Nasdaq-Composite gab hingegen um 0,4 Prozent oder 9 auf 2.068 Zähler nach.

Das Protokoll der Federal Reserve habe die Gedanken hinter den Äußerungen der Fed vom Mittwoch etwas erklärt und damit den Markt nach dem Schock der veränderten Formulierung wieder etwas beruhigt, sagte ein Marktteilnehmer. Wie aus dem Protokoll hervorgeht, war der Offenmarktausschuß (FOMC) sich zwar bereits bei der Dezember-Sitzung einig, daß das Versprechen einer “für beträchtliche Zeit“ akkomodierenden Geldpolitik gestrichen werden müsse. Zugleich macht das Protokoll jedoch klar, daß eine Zinserhöhung durch die Fed wohl nicht demnächst zu erwarten ist. Es wäre nicht klug, die Zinsen anzuheben, ehe es klare Hinweise für ein Anziehen der Inflation gebe, hieß es.

Die vor Handelsbeginn veröffentlichten Daten zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe, die als in-line bis leicht positiv bewertet wurden, spielten Händlern zufolge nur eine untergeordnete Rolle. Wichtiger seien die zahlreichen neuen Unternehmensergebnisse gewesen. Im Dow standen Boeing, Honeywell International und Exxon Mobil im Mittelpunkt, die alle Zahlen vorgelegt hatten. Boeing verteuerten sich um 1,8 Prozent auf 42,30 Dollar, nachdem der Gewinn pro Aktie mit 0,50 Dollar um 0,04 Dollar über den Schätzungen der Analysten gelegen hatte. Wie erwartet fielen dagegen die Daten von Honeywell International aus. Hier lief die Aktie mit der bestätigten Prognose des Unternehmens für 2004 um 0,8 Prozent auf 35,95 Dollar nach oben.

Exxon kletterten um 1,6 Prozent auf 41,47 Dollar. Der Gewinn im vierten Quartal lag deutlich über den Prognosen. General Motors verloren hingegen 3,3 Prozent auf 50.71 Dollar, und Ford Motor rutschten um 4,8 Prozent auf 14,84 Dollar nach einer Rückstufung von Ford durch Lehman Brothers. Zur Begründung verwiesen die Analysten auf die enttäuschenden Veritquartalsergebnisse des Automobilherstellers.

Im Technologiesektor brachen Foundry Networks um 26,6 Prozent auf 23,16 Dollar ein. Zwar hatte der Hersteller von Routern und Switches gute Ergebnisse vorgelegt, der Ausblick wurde von den Investoren allerdings mit Abschlägen quittiert. Das Unternehmen geht von einem schärferen Wettbewerb aus. Veritas büßten 11,6 Prozent auf 32,24 Dollar ein. Hier waren einige Analysten mit der Qualität der Ergebnisse des Softwareherstellers unzufrieden. Gewinne bei den Biotechwerten glichen die Verluste der Technologietitel etwas aus. Affymetrix sprangen infolge gut aufgenommener Zahlen um 16 Prozent auf 31,45 Dollar nach oben, Medimmune verteuerten sich um 6,7 Prozent auf 23,71 Dollar. Das Unternehmen hatte die eigenen gesenkten Prognosen für das 4. Quartal erreicht.

Amerikanische Anleihen nach FOMC-Minutes im späten Handel erholt

Erholt von ihren Tagestiefs haben die amerikanischen Anleihen am Donnerstag im späten New Yorker Geschäft dank der FOMC-Minutes geschlossen. Zehnjährige Titel mit einem Kupon von 4,250 Prozent legten 4/32 auf 100-19/32 zu, die Rendite fiel leicht von 4,19 auf 4,15 Prozent. Die mit 5,375 Prozent verzinste dreißigjährige Treasury gewann 1/32 auf 105-16/32. Die Rendite fiel einen Hauch von 5,004 auf 5,001 Prozent. Händler verwiesen zur Begründung der Kurserholung auf die Veröffentlichung des Protokolls der FOMC-Sitzung vom neunte Dezember, die dem Markt die Angst vor einer baldigen Zinserhöhung etwas genommen habe. Wie aus dem Protokoll hervorgeht, war das FOMC sich zwar bereits bei jener Sitzung einig, daß das Versprechen einer “für beträchtliche Zeit“ akkomodierenden Geldpolitik gestrichen werden müsse. Zugleich machte das Protokoll jedoch klar, daß eine Zinserhöhung durch die Fed wohl nicht demnächst zu erwarten ist. Es wäre nicht klug, die Zinsen anzuheben, ehe es klare Hinweise für ein Anziehen der Inflation gebe, hieß es.

Kaum eine Rolle gespielt hätten am Anleihemarkt hingegen die leicht positiv ausgefallenen Daten zum rbeitsmarkt, sagten Händler. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe war in der Woche zum 24. Januar um 1.000 auf 342.000 gefallen. Volkswirte hatten eine unveränderte Anzahl erwartet. Die Arbeitskosten in Amerika erhöhten sich im vierten Quartal 2003 gegenüber dem Vorquartal um 0,7 Prozent. Analysten hatten mit einem Anstieg von 0,8 Prozent gerechnet.

Quellen: FAZ.NET, vwd, dpa, AP, AFP, Bloomberg, Reuters.

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klecks1:

Euro auf Erholungskurs

 
31.01.04 04:40
1,26 nächstes klecks-Ziel..


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AStraub:

Euro/USD wird weiter fallen !

 
31.01.04 09:45
Ich würde nächste Woche eher nochmals die Fortsetzung des kurzfristigen Trends dieser Woche sehen.

Offensichtlich ist es derzeit gewünscht, den Wechselkurs durch geeignete Aussagen nicht zum allzu großen Thema werden zu lassen. Durch Andeutungen durch z.B. EZB, FED soll dieses "Problem" momentan politisch entschärft werden.

Ich gehe von weiter fallenden Kursen auf kurze Sicht aus, möglicherweise in Richtung 1,21 - 1,22. ggf. sogar kurzzeitig 1,20.

Dies könnte dann eine günstige Long-Gelegenheit sein.

Ich bin mal gespannt, wer von uns beiden Recht haben wird.

In jedem Fall schönes Wochenende,

Gruß Andi
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