"In N.Y. brennt ein Wolkenkratzer!"


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"In N.Y. brennt ein Wolkenkratzer!"

 
08.09.02 00:05
Ein "Live"-Rückblick (die Screenshots habe ich der Digital Collection entnommen):

In N.Y. brennt ein Wolkenkratzer! 776774

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Link zum Original-Thread vom 11.09.
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Das Rauschen des WTC-Fahrstuhls

 
08.09.02 02:12
New York - Lori Pike erinnert sich noch genau an den Klang der Drehtür des World Trade Center: "Tamtam, tamtam, wie ein schlagendes Herz", sagt sie. Für die Kalifornierin aus Hollywood symbolisierte der Rhythmus die unbändige Energie der Stadt, die niemals schläft. Besonders zur Rush-Hour, wenn Tausende von Menschen in die Türme drängten, standen die Drehtüren keinen Moment still. Tamtam, tamtam. Pike stand daneben und hörte mit geschlossenen Augen dem vorbeiströmenden Leben zu.

Pikes Erinnerung ist Teil des www.sonicmemorial.org/ target="_new" rel="nofollow">"Sonic Memorials", das im Internet zu besichtigen ist. Über tausend Geräusche, Interviews und Voicemails haben die Journalisten des National Public Radio zusammengetragen. Mitgeholfen haben das Smithsonian Institute und die New-Media-Firmen Picture Projects und Dotsperinch.

Das Ergebnis ist eindrucksvoll: Mit dem "Sonic Browser" kann man durch eine interaktive Tonwand navigieren. Der Klangteppich reicht von der Klaviermusik im Restaurant "Windows on the World" bis hin zum Lärm der fliehenden Massen auf der Brooklyn Bridge am 11. September.

Der Amerikaner Bob Krutzels hat eine Aufnahme von seinem Hochzeitsversprechen im World Trade Center 1976 geschickt. Es gibt Videogrüße, die die Touristen vom E-Mail-Kiosk im 110. Stock abgesandt haben, und die Aufnahmen des Künstlers Steve Vitiello, der den pfeifenden Wind im 91. Stock eingefangen hat.

Auch einige berühmte Audio-Momente aus der dreißigjährigen Geschichte des Gebäudes sind festgehalten, darunter die Pressekonferenz von George Willig, einem Fassadenkletterer, der 1978 einen der Türme bestiegen hatte. Er wurde festgenommen und musste eine symbolische Strafe von 1,10 Dollar zahlen - einen Cent pro Stockwerk.

Das Internet sei "die perfekte Heimat für Erinnerungen an Gebäude, die nicht mehr existieren", sagt Sue Johnson von Picture Projects. Die Audio-Clips wurden im Laufe des vergangenen Jahres gesammelt, monatlich wurden die Amerikaner im Radio dazu aufgerufen, ihre Erinnerungen einzusenden.

Das "Sonic Memorial" ist nur ein Tribut unter vielen. Der Cyberspace ist vollgestellt mit Denkmälern zum 11. September. Allein das Internetverzeichnis Yahoo! listet über story.news.yahoo.com/...tributes&in=us&cat=memorials_and_grief target="_new" rel="nofollow">hundert Gedenkseiten.

Darunter sind viele www.lairgauche.com/patriotic.htm target="_new" rel="nofollow">krude Amateurseiten mit Durchhalteparolen und weinenden Seeadlern (dem Wappentier der USA), unterlegt mit besonders penetranten Versionen der Hymne "America the Beautiful". Aber es finden sich auch elegante, sogar "schöne" Seiten - nicht umsonst ist Amerika die Heimat des Webdesigns.

Eine mitunter amüsante Hommage an die Patriotismus-Welle nach dem 11. September hat die Fotografin www.lizlinder.com/godblessamerica target="_new" rel="nofollow">Liz Linder zusammengestellt. Auf der Reise durch das weite Land hat sie den Slogan "God bless America" an Tankstellen, Diners, McDonald's-Filialen, Kinos festgehalten ? oft in absurdem Kontext.

Der Webdesigner Rob Kamphausen aus New Jersey hat ein trotziges www.americatriumphant.com/ target="_new" rel="nofollow">Flash-Video ins Netz gestellt. Zum Crescendo der Filmmusik von "Crimson Tide" (Hans Zimmer) ziehen die Bilder vom 11. September vorbei. Die Ode an Helden, Mut, Glauben und starke Führer stammt wohl noch aus der Zeit, als die US-Regierung kein imperiales Gehabe an den Tag legte.

Ein www.cantcryhardenough.com/ target="_new" rel="nofollow">Denkmal für die Trauernden hat der Webdesigner Jason Powers aus Kalifornien entworfen. "Ich habe getan, was Künstler mit ihren Gefühlen und ihrer Energie tun: Ich war kreativ", sagt der 26-Jährige. Sein Flash-Video zeigt die Türme, die weinenden Menschen, das Ortseingangsschild zu Manhattan, untermalt mit dem melancholischen Lied "I can?t cry hard enough" von Victoria Williams. Powers zufolge wurde sein Video bereits zwei Millionen mal angesehen.

Eine Kerze für den Weltfrieden kann man auf der interaktiven www.webshots.com/sp/peace_candle target="_new" rel="nofollow">"Peace-candle"-Website anzünden. Über sechs Millionen schwimmen schon auf dem See. Die Macher sind ehrgeizig: Sie wollen eine hundertprozentige Internet-Beteiligung erreichen.

Die www.interactivepublishing.net/september target="_new" rel="nofollow">"Digital Collection" schließlich bietet über 200 Screenshots von Nachrichten-Webseiten aus aller Welt am 11. und 12. September. Das erklärte Ziel der Collection ist es, "Internetmomente einzufangen".

Für Sue Johnson vom "Sonic Memorial" ist die Flut der Online-Tribute wenig überraschend, schließlich sei das Internet der einzige Ort, an dem man ein "Denkmal ohne die Einschränkungen der Höhe, Länge und Breite errichten kann".
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TD714788:

Bitte, bitte, bitte Gnade

 
08.09.02 02:15
Könnt ihr, wenn den schon "Jahrestage" abgehalten werden sollen, nicht bis zum 11.09. warten. Nur noch Bundestagswahl und 11.September. Ich halte es nicht mehr aus. Sogar die Tittenbildchen werden immer weniger ;-(

Grüsse,
Tyler Durdan

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daxbunny:

mööööönsch dachte es wäre schon wieder

 
08.09.02 02:46
so weit :-((( schlechte überschrift !!
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TD714788:

Anschläge dieses Jahr am 10.09.

 
08.09.02 12:43
Sonst kommen die Illuminaten ja nicht mehr auf die geforderte Quersumme von 23 beim Datum.

Ansonsten ist natürlich auch eine Uhrzeit-Kombination möglich.

Heißer Tip wäre 10.09.2002 um 23:23 Uhr oder jede Uhrzeit, die als Quersumme 23 ergibt.

Grüsse,
Tyler Durdan

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Happy End:

Sorry, daxbunny

 
08.09.02 13:31
Deshalb ja die ""

;-)
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TD714788:

Und bei mir entschuldigst Du Dich nicht ? o.T.

 
08.09.02 13:32
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Happy End:

Alles wieder ok, dax? ;-))

 
09.09.02 16:29
 
Antworten
Happy End:

.

 
11.09.02 00:54
 
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Schnorrer:

Illuminaten und sonstiges aus Hollywood ...

 
11.09.02 01:03
ich sach ma vorab: alles Müll, aber beunruhigend. Ich scheitere schon an der Planung einer Zugfahrt mit 3x Umsteigen, wie soll man Weltkriege planen?




geschrieben von OBV am 03. September 2002 15:10:41:

Verschwörungstheorie
oder
Verschwörungspraxis

Gedanken zum 11.09.2001
Nachfolgend werde ich darstellen, in welchem Bezug ich die Vorfälle vom 11.09.2001 sehe, und wie ich die kommende Entwicklung einschätze.
Dies ist nur eine kurze Zusammenfassung eines Vortrags, den ich am 29. September 2001 in Regen hielt.

Ich gebe diesen Text hier wieder beginnend mit einem Zitat von Johann Wolfgang von Goethe, welcher schrieb: „Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns herum immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse“.

Als Mitglied bei den bayerischen Illuminaten, wußte Goethe sicher sehr genau, wovon er sprach.

Was wir am 11.09. erlebt haben, hat nichts mit Verschwörungstheorien zu tun, dies war VERSCHWÖRUNGSPRAXIS!

Trotz dieser Bemühungen die Welt ins Chaos zu stürzen, bin ich äußerst optimistisch was unsere Zukunft angeht, denn die Drahtzieher liegen Jahre hinter Ihrem Zeitplan zurück und Ihre Organisation ist in Ihrem Inneren schon faul und morsch. Aber dazu später mehr.
Oberstes Gebot für uns alle muß jetzt heißen: Keine Panik – keine Aggression und vor allem KEINE ANGST! Denn genau das ist es, was man erreichen will. Man will Ordnung aus dem Chaos schaffen, wie es schon im Schriftzug des Eingangsportals des Hauptquartiers der Weltfreimaurerei in Genf geschrieben steht: ORDO AB CHAO!

Bertold Brecht sagte einmal: “Unsichtbar wird der Wahnsinn, wenn er genügend große Ausmaße angenommen hat.“ Deshalb kann George W. Bush nach den Vorgängen vom 11.09.2001 auch immer wieder von der Schaffung „Einer Neuen Weltordnung“ sprechen, ohne das die Masse der Weltbevölkerung weiß, wovon er eigentlich spricht. Es ist ein sehr alter Plan, entworfen vom Orden der bayerischen Illuminaten, welcher am 1. Mai 1776 in Ingolstadt von Adam Weishaupt und in enger Zusammenarbeit mit dem „Rothschild-Clan“ gegründet wurde. Das Siegel der bayerischen Illuminaten ziert interessanterweise den amerikanischen 1-Dollar-Schein und ist außerdem die Rückseite des „großen Siegels der Vereinigten Staaten“. Dieses Siegel ziert neben einer 13stufigen Pyramide der lateinische Wahlspruch „Novus Ordo Seclorum“, der übersetzt „Neue Weltordnung“ heißt. Die bayerischen Illuminaten verstanden es über die vielen Jahre geschickt, Organisationen wie die Freimaurer, Rosenkreuzer, u.a. zu unterwandern und für Ihre Absichten zu mißbrauchen. Die Illuminaten, deren Spitze sich aus den reichsten Familien der Welt zusammensetzt (Illuminati), haben sich halbgeheime Organisationen weltweit aufgebaut, um ihr Ziel die „Neue Weltordnung“, d.h. eine Eine-Welt-Regierung, eine Eine-Welt-Währung und eine Eine-Welt-Religion aufzubauen. Dies alles unter der Führung „ihres“ Gottes: Luzifer. Die wichtigsten von den Illuminati kontrollierten Organisationen sind der „Council on Foreign Relations“, die „United Nations“, die „Bilderberg-Gruppe“, der „Club of Rome“, das „Royal Institute for international Affairs“, und die „Trilaterale Kommission“.
Doch wie versucht man nun, das Ziel „Neue Weltordnung“ zu erreichen? Aufschluß gibt dazu ein Brief, den Albert Pike, der damalige „souveräne Großmeister des alten und akzeptierten schottischen Ritus derFreimaurer“ am 15. August 1871 an den Illuminatenführer Mazzini schrieb, und darin in grobem Umriß den Plan für die Eroberung der Welt (die Neue Weltordnung) mit Hilfe von drei Weltkriegen aufzeigte:
Der ERSTE WELTKRIEG sollte inszeniert werden, um das zaristische Rußland unter die unmittelbare Kontrolle der bayerischen Illuminaten zu bringen. Rußland sollte dann als „Buhmann“ benutzt werden, um die Ziele der bayerischen Illuminaten weltweit zu fördern.
Der ZWEITE WELTKRIEG sollte über die Manipulation der zwischen den deutschen Nationalisten und den politischen Zionisten herrschenden Meinungsverschiedenheiten fabriziert werden. Daraus sollte sich eine Ausdehnung des russischen Einflussbereiches und die Gründung eines Staates Israel in Palästina ergeben.

Der DRITTE WELTKRIEG sollte sich dem Plan zufolge aus den Meinungsverschiedenheiten ergeben, die die Illuminati zwischen den Zionisten und den Arabern hervorrufen würden. Es wurde die weltweite Ausdehnung des Konflikts geplant.
Fällt Ihnen was auf? Betrachten Sie die aktuellen Ereignisse auf der Welt in Hinblick auf diesen Plan.

„Wir werden zu einer Weltregierung kommen, ob Sie es wollen oder nicht – durch Unterwerfung oder Übereinkunft“, dies sagte das „Council on Foreign Relations“-Mitglied James Warburg vor dem Senatsausschuß für auswärtige Angelegenheiten am 17. Februar 1950.

Der „Council on Forein Relations“ spielt bei der Errichtung der „Neue Weltordnung“ eine führende Rolle. Sehen wir uns diese Organisation deshalb etwas genauer an:
Der „Council on Foreign Relations“ wurde 1921 von den Illuminati gegründet und wird auch als „das Establishment“, die „unsichtbare Regierung“ oder das „Rockefeller Ministerium für auswärtige Angelegenheiten“ bezeichnet. Diese halbgeheime Organisation ist heute mit die einflußreichste Gesellschaft in den USA , und ihre Mitglieder sind ausschließlich US-Bürger. Der CFR übt heute eine enge Kontrolle über die Nationen der westlichen Welt aus, sei es direkt, durch die Verbindung zu gleichartigen Organisationen oder durch Institutionen wie die „Weltbank“, in denen er den Vorsitz führt. Seit der Gründung des CFR waren alle US-Präsidenten (einschließlich Kennedy, was manchmal in Frage gestellt wird) bis auf Ronald Reagan bereits vor Ihrer Wahl Mitglieder gewesen. Dafür war der Vizepräsident Reagans, GEORGE BUSH, Mitglied des CFR. Bush war 1977 sogar der Direktor des CFR. Der CFR ist durch das Rockefeller-Syndikat kontrolliert und verwirklicht dessen Ziel, das Erreichen der „Eine-Welt-Regierung“.

DER INNERSTE KREIS DES CFR IST DER „SKULL &BONES“ ORDEN. Dort spielt die Familie Bush eine herausragende Rolle. Sowohl George Bush sen., als auch dessen Vater Prescott Bush und der heutige US-Präsident George W. Bush sind Skull&Bones – Männer. Na, überrascht Sie jetzt noch irgendetwas?

Vor 11 Jahren rief George Bush sen. in New York (!) die "Neue Weltordnung" aus. Was glauben Sie, an welchem Tag das wohl war? Es war am 11.09. (!!!!)

Auch folgendes Zitat, vom CFR-Mitglied Admiral a. D. Chester Ward, bezüglich des CFR erscheint mir äußerst wichtig: „ Ebenso bedeutend ist der Einfluß des CFR auf die Massenmedien...sie kontrollieren unsere großen Zeitungen, Zeitschriften, den Rundfunk und das Fernsehen“.

Über den berühmt-berüchtigten Skull&Bones – Orden möchte ich keine weiteren Ausführungen in diesem Text machen, da Sie im Internet reichlich Informationen dazu finden können.

Doch seit 1996 läuft es für die Illuminati schlecht und sie wissen das auch. Sie sind seither in Panik. Aber wer in Panik ist begeht Fehler.

Der ehemalige US-Marinegeheimdienstmann Milton William Cooper, der unter anderem durch sein Buch „Die apokalyptischen Reiter" bekannt wurde, hat bereits ein Jahr vor dem Golfkrieg diesen Krieg auf den Tag genau vorhergesagt. Er schrieb, daß dieser Golfkrieg bereits lange vorher „geplant“ war und er während seiner Dienstzeit beim Navy-Geheimdienst diese Pläne sah..

Aber Cooper sah noch mehr!
Der dritte Weltkrieg ist nach Aussage William Coopers auf Mitte 1996 geplant, sagte Cooper Anfang der 90er Jahre. Er hat diese Informationen Geheimpapieren, die er während seiner Amtszeit für den US-Marinegeheimdienst photografiert hatte, entnommen. Danach war geplant, eine der drei größten amerikanischen Städte (New York, San Franzisco oder Los Angeles) durch eine Atombombe auszulöschen. Man wollte die Schuld Extremisten aus dem Nah-Ost-Krisengebiet zuschieben, um eine Rechtfertigung für den Beginn des dritten Weltkriegs zu haben.

Nun wissen wir alle, daß dies 1996 NICHT passiert ist. Warum konnte Cooper den Golfkrieg auf den Tag genau vorhersagen, aber beim Plan für den dritten Weltkrieg so danebenliegen? Ist Cooper ein Lügner? Mitnichten, denn wenn man sich die Ereignisse des ersten Halbjahres 1996 einmal unter diesem Hintergrund betrachtet, wird so manches klar.

Im ersten Halbjahr 1996 erschütterte eine Welle von seltsamen „Unfällen, Selbstmorden und Flugzeugunglücken“ das Weltgeschehen. Am 5. März 1996 starb einer der engsten Mitarbeiter von Präsident Clinton, Ron Brown, bei einem äußerst seltsamen Flugzeugabsturz in Bosnien. Mit Brown starben 39 weitere Regierungsbeamte, Am 6. Mai 1996 wurde der ehemalige CIA-Chef William Colby tot aus dem Potomac-River gezogen. Da bei ihm die Haustüre sperrangelweit aufstand und sogar der Computer noch lief, kann man davon ausgehen, daß die offizielle Version eines „Kanuunfalls“ vernachlässigt werden kann. 11 Tage später am 16. Mai 1996 hat sich der oberste Admiral der US-Marine, Marinekommandeur und oberster Chef aller Marineoperationen Jeremy „Mike“ Boorda erschossen. So zumindest die offizielle Version. Interessanterweise wollte Boorda dem amerikanischen Nachrichtenmagazin „Newsweek“ an diesem Tag ein Interview geben. Später zitierte Admiral Kendell Pease, Boorda hatte vorher gesagt „Ich sage Ihnen (Newsweek) die Wahrheit!“.

Seinen Höhepunkt fand diese Todesserie am 08. Juli 1996 als der Bankier Amschel Rothschild erhängt in einem Pariser Nobelhotel aufgefunden wurde. Der damals 41jährige galt als Nachfolger für die Führung der britischen Geschäftsbank N.M. Rothschild.
Schon seit längerem häufen sich die Hinweise, daß „eingeweihte“ Leute innerhalb der Geheimdienste, des Militärs und der Hochfinanz „nicht mehr mitspielen wollen“. Dies hat mir vor ca. 2 Wochen ein Bekannter bestätigt, welcher demnächst ein Buch eines ehemaligen CIA-Informanten herausbringen wird. Dieser Informant erklärte ebenso, daß sich hinter den Kulissen immer mehr Widerstand gegen die „Neue Weltordnung“ formiert.
Ein interessantes Beispiel stammt aus dem Jahre 1999, als der oberste NATO-General Wesley Clark den Befehl gab die im Kosovo (Slatina-Flughafen) stationierten russischen Soldaten anzugreifen. Glücklicherweise verweigerte der englische General Jackson den Befehl mit den Worten „Ich werde wegen Ihnen nicht den 3. Weltkrieg beginnen". Als Antwort flogen kurz darauf 3 US-Raketen aus 3 verschiedenen Richtungen „irrtümlich“ in die Chinesische Botschaft in Belgrad. Interessanterweise ließen sich auch die Chinesen nicht provozieren.

Ich folgere daraus, daß die Gegenkräfte innerhalb der Militärs, der Geheimdienste und der Regierungen immer stärker werden. Und je mehr der einzelne Bürger über die Hintergründe der Geschehnisse weiß, um so mehr wird der Druck gegen „Die Neue Weltordnung“ erhöht!

Deshalb heißt die Devise für alle, die dazu beitragen wollen, daß sich die Illuminati nicht etablieren und mit Ihren Plan für den 3. Weltkrieg durchsetzen können: INFORMATION!
Geben Sie diesen und andere Texte zu diesem Thema an so viele Menschen wie möglich weiter, helfen Sie mit den „Gegenkräften“ den Rücken zu stärken. Geben Sie INFORMATIONEN weiter!

Dies alles aber, wie bereits zu Beginn geschrieben, unter folgender Prämisse:
KEINE PANIK, KEINE AGRESSION UND KEINE ANGST!




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Happy End:

Nun ja................. o.T.

 
11.09.02 07:08
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Gedenkfeiern rund um den Globus

 
11.09.02 08:44
Mit dem Anbruch des 11. September begannen in Australien und Neuseeland die ersten der weltweit geplanten Gedenkfeiern zum Jahrestag der Terroranschläge auf die USA.

Sydney/Wellington - In den Hauptstädten Australiens und Neuseelands, Sydney und Wellington, wurden die Flaggen auf Halbmast gesetzt. Die Menschen legten an zahlreichen Gedenkstätten Kränze für die Opfer der Anschläge in New York, Washington und Pennsylvania nieder.
In der Innenstadt von Sydney wurde eine Gedenkstätte errichtet. Ein Ring aus Kerzen umgab die australische und die amerikanische Flagge, zwei größere Kerzen standen als Symbol für die zerstörten Türme des World Trade Centers in New York. In Surfers Paradise, einem Ferienort 900 Kilometer nördlich von Sydney, wollten Feuerwehrleute und Rettungsärzte am Strand mit ihren Körpern eine amerikanische Flagge bilden. "Es ist eine geheiligte Zeit und es ist Teil eines weltweiten Bandes, dass die Feuerwehrleute miteinander verbindet, und wir werden uns an sie erinnern", sagte ein Sprecher der Feuerwehr von Queensland, Barry Brazel.

In Neuseeland pflanzten Ministerpräsidentin Helen Clark und US-Botschafter Charles Swindells zwei Bäume auf dem Botschaftsgelände, um an die Opfer des 11. Septembers zu erinnern. "Dieser Tag hat sich für immer in unsere Erinnerung eingeprägt", sagte Clark. "Die Welt wird die Tragödie niemals vergessen." In Auckland wehte auf der Harbour Bridge die US-Flagge auf Halbmast. Christen und Muslime bildeten eine Menschenkette, die ihre benachbarten Gemeinden verband. Die neuseeländische Börse eröffnete in Gedenken an die getöteten Banker im World Trade Center zwei Stunden später als üblich.

Auch andere Börsen rund um den Globus werden für Schweigeminuten innehalten. Wissenschaftler in einer abgelegenen Forschungseinrichtung in der Antarktis spielten anlässlich des Jahrestags der Terroranschläge Mozarts "Requiem".

Der russische Präsident Wladimir Putin hat seinem amerikanischen Amtskollegen George W. Bush zum Jahrestag der Terroranschläge auf New York und Washington sein Beileid ausgedrückt. "Ich wollte gerade heute mit dir sprechen", sagte Putin bei einem Telefongespräch in der Nacht zum Mittwoch nach Angaben des Kreml. Das russische Volk stehe in der Trauer an der Seite des amerikanischen Volkes.

Bush dankte den Angaben nach für die Beileidsbekundung. Er erinnerte daran, dass Putin auch direkt nach den Anschlägen vom 11. September 2001 als erster ausländischer Staatschef angerufen und seinen Beistand zugesagt habe.  
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klecks1:

Soll die Überschrift des Threads

 
11.09.02 08:47
Panikmache sein? Ist mir unverständlich, Happy
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Happy End:

siehe Posting Nr. 5

 
11.09.02 08:54
zitiert (mit Anführungszeichen) nur die Original-Überschrift des damaligen Threads bei ARIVA!
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WERBUNG: Patriotische Enthaltsamkeit

 
11.09.02 10:09
Amerikas TV- und Radiostationen werden am 11. September nahezu frei von Werbespots sein. Einige Konzerne mühen sich indes, durch geschicktes Sponsoring ihre Vaterlandsliebe zu beweisen.

Washington/New York - Der Einzelhändler La-Z-Boy ist ein typisches Beispiel für jene Firmen, die am Jahrestag des 11. September den ungewohnten PR-Verzicht üben. Der größte Möbelhersteller der USA wird keine Werbespots in Funk und Fernsehen senden, keine Annoncen in Zeitungen schalten.

Werbung am ersten Jahrestag des WTC-Desasters sei einfach unangemessen, sagte ein Marketing-Manager des Unternehmens dem Nachrichtendienst Bloomberg. Das heißt wohl vor allem: Die Möbelmacher haben Angst davor, sie könnten als herzlose, unpatriotische Materialisten gelten, wenn sie die im Umfeld von Gedächtnis- und Gedenksendungen erhöhten Einschaltquoten ausnutzen, um ihre Produkte anzupreisen.

So wie LA-Z-Boy verhalten sich viele andere amerikanische Großkonzerne, darunter ist auch Coca-Cola. Werbespots, die sonst am 11. September gezeigt würden, seien auf Tage davor und danach umverteilt worden, sagte Coke-Sprecher Ben Deutsch ebenfalls zu Bloomberg.

Antikommerzieller Anstrich

Vor allem Fluggesellschaften agieren noch weitaus vorsichtiger. American Airlines, die größte Fluglinie der Welt, hat sich für die Zeit zwischen dem 2. und dem 20. September eine Werbepause verordnet. Man wolle damit der 3000 Toten gedenken, sagte eine Sprecherin. Wahrscheinlich will man auch nicht unnötig oft in Erinnerung rufen, dass American am 11. September zwei Jets verloren hat - und dass Flugzeuge weiterhin als bevorzugtes Ziel von Terroristen gelten.

Auch Verlage und Medienkonzerne wollen sich zumindest für einen Tag einen antikommerziellen Anstrich geben. Das Fox Network, das zu Rupert Murdochs News Corporation gehört, wird auf seinem Hauptkanal Fox und dem Ableger Fox News den ganzen Tag keinerlei Werbesendungen ausstrahlen.

CNN will weitgehend werbefrei senden

Ein Entschluss, der den TV-Machern verhältnismäßig leicht gefallen sein dürfte - schließlich waren angesichts der Zurückhaltung bei Coca-Cola & Co. ohnehin keine hohen Werbeerlöse zu erwarten waren. Auch der Sender ABC, der zum Disney-Konzern gehört, will keine normalen Werbespots ausstrahlen.

CBS und NBC werden vermutlich die Zahl der Einblendungen einschränken, CNN will zumindest weitgehend werbefrei senden. Mehrere Radiostationen in New York verzichten in der Zeit zwischen acht und elf Uhr morgens auf Werbepausen - schließlich wurde das World Trade Center gegen 8.45 Uhr angegriffen.

219 Millionen Dollar an Werbeerlösen entgangen

Pietät und Patriotismus werden für die Werbe- und Fernsehbranche in Amerika wohl ein einigermaßen kostspielig werden. Wie groß die Summe der Einnahme-Ausfälle genau sein wird, ist zwar kaum abzusehen.

Im vergangen Jahr aber sind den dominierenden vier TV-Senderketten und CNN insgesamt allein in den fünf Tagen nach dem 11. September 219 Millionen Dollar an Werbeerlösen entgangen, so eine Schätzung von Competitive Media Reporting. Kunden hatten schon gebuchte Spots zurückgezogen, andere fiele wegen der aktuellen Berichterstattung aus.

Der Rüstungsriese als Exklusivsponsor

Durch Sponsoring der allgegenwärtigen Gedenksendungen aber werden die TV-Sender wohl zumindest einen Teil ihrer Betriebskosten wieder hereinholen können. Der Mobilfunkanbieter Nextel etwa tritt als Werbepartner eines Dokumentarfilms über den WTC-Anschlag auf, der auf CBS ausgestrahlt wird. Der Flugzeughersteller Boeing, immerhin auch der größte Rüstungskonzern der Welt, fungiert für NBC als Exklusivsponsor des "Konzerts für Amerika". Keiner der Konzerne legte offen, welche Summen er für die Sponsoring-Rechte hingeblättert hat.

Dann wiederum gibt es solche Unternehmen, die werben wie an jedem x-beliebigen Tag. Die Discounter-Kette Kmart, immer noch im Insolvenzverfahren, will sich nicht zurückhalten, auch der Haushaltsgüter-Riese Procter & Gamble wird so intensiv werben wie sonst. Und zwar nicht allein, um Produkte zu promoten. Sondern auch, um zu beweisen, dass der Alltag trotz Terrorgefahr normal weitergehe und um der Katastrophe zu gedenken - so heißt es zumindest aus den Konzernzentralen.  
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Ein Jahr später

 
11.09.02 12:42
Geschichte prägt sich in Bildern ein, und sie wird selber durch Bilder geprägt. Die Passagierjets, die am 11. September vor einem Jahr in das New Yorker World Trade Center rasten, das Versinken der beiden legendären Türme in einer Wolke aus Feuer und Staub, diese Bilder haben die Welt verändert.

Das lässt sich sagen, auch wenn die Schnelldiagnose nach dem 11. September 2001 mittlerweile nur hysterisch wirkt: "Nichts wird mehr sein wie zuvor", hieß es seinerzeit auf allen Kanälen. Tatsächlich ist der Wandel, den die Welt seither durchlebt, vielfach nur eine Fortschreibung der Trends, die bereits vor jenem Tag angelegt waren. Die Zerstörung des World Trade Centers und der Angriff auf das Pentagon haben politische und ökonomische Abgründe in der scheinbaren Idylle des "globalen Dorfs" brutal offen gelegt.

Die weltpolitische Führungsmacht USA hat besonnen, aber sehr massiv reagiert. Dies war richtig und anders auch kaum zu erwarten: Der Angriff der islamischen Fundamentalisten war mit über 3000 Toten der verheerendste Terroranschlag aller Zeiten. Erstmals seit dem Unabhängigkeitskrieg wurden die USA auf eigenem Festland von einem äußeren Feind schwer getroffen; das World Trade Center und das Pentagon waren herausragende Symbole der nationalen Stärke.


US-Präsident George W. Bush hat den "Krieg gegen den Terror" zur obersten politischen Priorität gemacht. Das hat ihm nicht nur innenpolitische Zustimmung gebracht. Durch kluge Diplomatie ist es den Amerikanern im vergangenen Jahr gelungen, eine breite internationale Unterstützung zu gewinnen. Die islamischen Länder schlossen sich ebenso an wie Russland und China, traditionelle Rivalen der USA. Diese große Allianz gegen den Terror hat Erfolge erzielt, am sichtbarsten in Afghanistan, wo das fundamentalistische, mit al-Kaida eng verflochtene Regime der Taliban durch einen militärischen Angriff der Amerikaner gestürzt wurde.

Auch im benachbarten Pakistan hat die Regierung sich offiziell gegen den lange tolerierten, ja geförderten Fundamentalismus gewendet. Die internationale Zusammenarbeit von Polizei, Grenz- und Finanzkontrolleuren ist intensiver geworden.

Gerade der Fall Afghanistan zeigt aber auch, wie lückenhaft die Erfolge sind. Außerhalb der Hauptstadt Kabul, die von einer internationalen Truppe geschützt wird, regiert das Recht des Stärkeren. Manches spricht dafür, dass sich die islamischen Fundamentalisten wieder neu sammeln.

Die Frage, was Terrorismus von legitimen Befreiungskämpfen unterscheidet, ist weiter offen. Russlands Politik in Tschetschenien wird vom Westen still geduldet. Im Nahen Osten ist der Konflikt zwischen Palästinensern und Israelis dagegen dramatisch eskaliert: Zwischen Selbstmordanschlägen und israelischen Militärschlägen kann von einem Friedensprozess keine Rede mehr sein.

Die ungelösten Probleme im Kampf gegen den Terror belasten inzwischen auch die Allianz zwischen Europa und den USA. Hinter dem Streit mit Washington um das weitere Vorgehen gegen Irak stecken grundverschiedene Sichtweisen. Viele Europäer setzen im Anti-Terror-Kampf auf dieselbe Strategie, mit der sie heimischem Terrorismus begegnen: konsequente Polizeiarbeit einerseits, politische Konzepte gegen die Wurzeln des Konflikts andererseits. Viele Amerikaner betrachten das als unzureichend. Für sie erfordert ein "Krieg gegen Terror" auch Gewalt gegen die staatlichen Sponsoren der Bedrohung - siehe Afghanistan. Das Risiko, womöglich neue Anschläge zu erleben, bis Polizei und Diplomatie obsiegen, ist für die USA kaum erträglich.

Beide Perspektiven spiegeln nationale Erfahrung, sind aber eben deshalb zu beschränkt. Mehr Aufmerksamkeit für die je andere Seite des Atlantiks ist dringend notwendig. "Wir sind alle Amerikaner", schrieb vor einem Jahr "Le Monde". Das war emotional und maßlos übertrieben. Was die Herausforderung durch den Terror betrifft, bleibt es richtig.

ftd.de
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Der Tag, der die Welt veränderte?

 
11.09.02 13:26
Kurz nach den Attentaten war man überzeugt, die Ereignisse des elften September würden unumkehrbare Auswirkungen auf das Weltgeschehen haben. Wie ist es nach einem Jahr? Hat es wirklich so tiefgreifende Veränderungen gegeben? Die Gedanken einer Augenzeugin

Man las es kurz nach den Attentaten, man liest es jetzt kurz vor dem ersten Jahrestag immer wieder: Der 11. September, der Tag, der die Welt veränderte. Ich frage mich: Ist das wirklich so? Hat sich die Welt verändert?
Ich war da, am 11. September in New York. Es sollte ein aufregender Aufenthalt werden – auch wenn es nicht mein erster Aufenthalt dort war, New York versprach immer Abenteuer.

Aber dass ich Zeugin eines solch eines unglaublichen Ereignisses sein sollte – das konnte ich auch lange nicht nach dem 11. September glauben.

Vom Battery Park aus, nicht weit vom World Trade Center, sah ich zu, wie sich die Flammen durch den ersten Turm, den Nord-Turm, fraßen. Ich sah zu, wie das zweite Flugzeug in den Süd-Turm hineinraste. Und ich sah zu, wie eben dieser Turm zusammenstürzte – wie eine riesige Wunderkerze.

Ich wusste, dies ist ein Ereignis, dessen Folgen nicht abzusehen sind – auch wenn ich keinen blassen Schimmer hatte, was vor sich ging. Deutsche am Bildschirm wussten zu dieser Zeit mehr als wir, die wir vor Ort waren. Für mich zählte in diesen Momenten nur eines: ich war am Leben, ich musste fort von hier.

Erst als ich – vorerst - in Sicherheit war, fort von Manhattan, auf Staten Island, eingebettet in die Fürsorge einer amerikanischen Familie und der gesamten Nachbarschaft, versuchte ich langsam zu begreifen, was passierte.

Das Fernsehen lief nahezu 24 Stunden am Tag. Immer wieder Bilder von den brennenden Türmen, von heranrasenden Flugzeugen, von einstürzenden Türmen, flüchtenden, staubbedeckten Menschen. Und als das Ausmaß der Katastrophe bekannt war, war mir klar: Dies kann nur Krieg bedeuten.

Ich gehöre zu den Thirty-Somethings. Ich weiß nur zwei Gelegenheiten, in welchen ich mich nur ansatzweise ähnlich bedroht fühlte: Tschernobyl und der Golf-Krieg. Doch als die Gefahren scheinbar gebannt waren, hielt ich es nicht für möglich, dass ich je wirklich um mein Leben fürchten müsste.

Diese Naivität habe ich seit dem 11. September definitiv abgelegt. Meine persönliche Geschichte hat sich diesem Tag einschneidend verändert. Vieles, an das ich geglaubt habe, ist nach und nach in sich zusammengebrochen, ich habe meine persönliche Welt neu definiert. Für mich hat sich seit dem 11. September viel verändert – offen bleibt die Frage, war es wirklich dieser Tag oder einfach nur Erwachsen werden? Und wie sieht es aus mit der viel zitierten Veränderung in der Welt? Ja, die Taliban sind vertrieben. Aber al-Quaida besteht nach wie vor.

In Deutschland ist zur Zeit Wahlkampf, in der Endphase. Da redet man viel über Sicherheit, außenpolitisch, innenpolitisch. Ich schenke dem nicht mehr viel Aufmerksamkeit, zugegebenermaßen. Denn ich weiß: wenn "es" passieren soll, wird "es" passieren und "es" ist nicht aufzuhalten. Egal, wie viele wir verdächtigen, ausweisen, verhaften oder sonst wie unschädlich zu machen versuchen, es wird uns nicht gelingen, den Terror aufzuhalten. Gewalt war nie die richtige Antwort – weder in der Vergangenheit, noch heute. Gewalt brachte auch nie die ersehnte Sicherheit. Trotzdem kennen offenbar die Menschen auch nach vielen Glaubenskriegen und vielen Jahrhunderten immer noch keine andere Möglichkeit, um sich durchzusetzen. Es hat sich also nichts geändert.

Der Alltag ist ziemlich schnell zurückgekehrt- auch für mich. Die Sorgen sind diesselben, die mich vor dem 11. September plagten: Wohnung, Job, Liebeskummer. Das Leben geht eben weiter. Aber ich weiß jetzt: jeden Tag kann das Unvorstellbare passieren – und nichts ist selbstverständlich, schon gar nicht der Frieden. Auch wenn wir so tun, als ob.  
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Happy End:

Im falschen Film?

 
11.09.02 13:28
Es sollte ein klassischer Kurzaufenthalt in New York werden, mit allem was dazu gehört, einer Fahrt zur Freiheitsstatue inklusive. Der blaue Himmel am frühen Morgen versprach einen warmen Spätsommertag. Kurz nach halb neun Uhr reckten sich beide Türme des World Trade Centers noch stählern himmelwärts. Was gut eine halbe Stunde später geschah, wirkt auf eine Augenzeugin aus Deutschland noch heute wie ein schlechter Hollywood-Streifen

11. September 2001, New York, Battery Park, kurz vor neun Uhr morgens. Auf dem Weg zur Fähre nach Ellis Island. Eine dunkle Wolke am stahlblauen Himmel. Lautes Sirenengeheul - nichts Ungewöhnliches in der Stadt, die niemals schläft. Trotzdem: ein suchender Blick in die Umgebung. Bald ist klar, woher der Rauch kommt: Ein Turm des World Trade Centers brennt. Staunen und Besorgnis in den Gesichtern der Umstehenden. Die Flammen fressen sich nach unten. Fotos. Klick, klick, klick - genug. Kamera weggesteckt.
In dem Moment: Ein Flugzeug, sehr laut. Der Blick nach oben. Das Flugzeug sackt ab. Tiefer und tiefer. Was soll das? Es nimmt direkten Kurs auf den anderen Turm des World Trade Center. Es wird doch nicht...? Nein. Es scheint gerade noch haarscharf daran vorbeizufliegen. Noch ein Moment der Hoffnung. Dann kippt das Flugzeug: Rrrums - eine Explosion, ein Feuerball, ein klaffendes Loch im Süd-Turm des World Trade Center.

Fassungslosigkeit, Nichtbegreifen. Ungläubigkeit und Entsetzen in den Gesichtern der Umstehenden. Flammen, Rauch. Das Loch - es wirkt so klein. Die lächerliche Frage: Wo ist das Flugzeug? Trümmer lösen sich wie die Funken einer riesigen Wunderkerze. Sorge um die Menschen, die sich im World Trade Center aufhalten. Doch kein Gedanke daran, dass das Gebäude einstürzen könnte, auch nicht daran, dass das eigene Leben in Gefahr sein könnte. Und plötzlich: Der Zusammenbruch. 110 Stockwerke fallen in sich zusammen wie ein Kartenhaus. In Zeitlupe, so scheint es. Und doch: innerhalb von kürzester Zeit sind 110 Stockwerke am Boden, der Turm nicht mehr zu sehen. Die Knie wie Gummi. Halt suchend.

Eine einzige große schwarze Staubwolke, rasend schnell. Asche. Schreie. Angst. Menschen rennen. Man sieht kaum was. Es ist, als stünde man in einem Schneesturm. Heulende Nebelhörner, Geschrei, wütendes Gehämmer. Menschen wollen in das gläserne Restaurant am Ende des Parks eingelassen werden - umsonst. Zu groß die Gefahr einer Massenpanik. Hemd vor Mund und Nase, schließlich über den Kopf. Lärm. Nichts zu sehen verschlimmert die Panik. Kopf wieder frei. Und wohin man sieht: alles weiß. Menschen, Straßen, alles zugedeckt mit feinem Aschestaub. Zuflucht unter einem Sonnenschirm des Restaurantgartens. Wohin? Von der südlichen Spitze von Manhattan gibt es nur einen Ausweg, um fortzukommen: übers Wasser. Warten auf ein Schiff.

Die ersten kleinen Fähren kommen und füllen sich in Windeseile. Zu voll. Das Bild der sinkenden Titanic vor Augen. Warten auf eine andere Möglichkeit. Der Ascheregen wird schwächer, ein kleines Stück blauer Himmel ist schon wieder zu sehen. Hoffen, dass dies alles nur ein böser Traum ist. Warten. Dicht an dicht mit anderen Menschen unter dem Vordach der Staten Island Ferry-Halle. Ein Radio knistert. Was der Sprecher sagt, ist nur schwer zu verstehen. Das Wort Pentagon fällt.

Dann: Wieder eine große schwarze Wolke, wieder Asche. Das Wissen, dass nun der andere Turm zu Boden gegangen sein muss. Rein in die Halle der Staten Island Ferry, deren Türen offen sind. Viele Menschen. Alle unter Schock, ohne Orientierung. Ein alter schwarzer Mann am Boden, mutterseelenallein mitten in der Menschenmenge. Er weint lautlose Tränen. Hilflosigkeit. Warten bis der Ascheregen sich gelegt hat. Dann raus. Das erste Schiff kommt. Es ist riesig. Platz für bestimmt hunderte von Menschen. Nur eine Handvoll geht aber an Bord. Fort von hier. Kein Plan wohin. Aber fort von hier.

Die Anweisung im Inneren des Schiffes zu bleiben. Trotzdem, die Passanten gehen an Deck. Stehen an der Reling. Starren stumm und fassungslos auf die Skyline. Skyscraper, sonst glänzend und majestätisch, jetzt in dunklen Rauchwolken. Brennt ganz Manhattan? Ein Mann. Worte, die hervorsprudeln. Der Unbekannte lädt zu sich und seiner Familie ein. Auf der Busfahrt aufgeregte Menschen, die alle das Gleiche in verschiedenen Varianten erzählen: Wer war wo, als das Unglaubliche geschah. Immer noch Fassungslosigkeit. Aber auch das Gefühl in letzter Minute entkommen zu sein. Und grenzenlose Dankbarkeit, einem Menschen begegnet zu sein, der hilft.
Antworten
Thomastrada.:

@TD - zu Nr. 5

 
11.09.02 19:13
Sag' mal, wie kommt man bei einem Datum wie dem 11.09.2001 auf die Quersumme 23? Soweit ich weiß, werden Quersummen ausschließlich aus Ziffern errechnet, bei Datumsangaben nicht?

Gruß,
T.
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