Ab nächste Woche soll von der britischen Federation against Software Theft (FAST) ein PlugIn für den Internet Explorer von Microsoft bereitgestellt werden, das im Kampf gegen die Raubkopierer helfen soll. Wird das PlugIn installiert, findet sich im Internet Explorer ein F-Button wieder. Mit diesem können User per einfachem Mausklick Informationen über Internetseiten, die illegale Software anbieten, an FAST senden.
Automatisch erstellt dabei die Software einen Screenshot des Browserfensters, der als Dateianhang mit übermittelt wird. Dieser soll für die Anti-Piracy-Organisation als Beweismittel dienen. Auch die URL der Seite und weitere Informationen werden an FAST gesendet. Die Identität des Melders soll hingegen vollkommen anonym sein und nicht mitgespeichert werden.
Im Kampf gegen die Software-Piraten
Mit dieser Aktion geht FAST einen Schritt weiter als andere Anti-Piracy-Organisationen wie die BSA. Nicht mehr nur selbst oder auf Hinweis der Hersteller wird im Netz nach raubkopierter Software gesucht, man verlässt sich auf die Mithilfe des mündigen Bürgers. Man hofft, dass jeder Nutzer des PlugIns sofort Alarm schlägt, wenn er eine Seite mit illegalen Inhalten entdeckt.
Mit dieser Information sollen dann direkt die ISPs angesprochen werden, auf deren Servern das Angebot lagert. Diese werden aufgefordert, das Angebot sofort von Netz zu nehmen. Erfahrungsgemäss sind diese gerne zur Zusammenarbeit mit den Unternehmen bereit und gehen den Forderungen schnell nach.
Kommentar
An sich ist es eine gute Idee, auf die "Selbstverwaltung" des Internet zu pochen und ehrliche Mitsurfer dazu aufzufordern, illegale Seiten zu melden. Wie erfolgreich die Aktion dagegen sein wird, bleibt fraglich.
Zum einen wird die Zielgruppe, die auf Seiten mit illegalen Inhalten surft, nicht unbedingt die sein, die solche verrät. Auch wenn viele Seiten mit illegaler Software im Internet existieren, gehört doch immer noch eine aktive Suche des Surfers dazu, diese zu finden. Und wer danach sucht, wird sich wohl nicht für Schließung der Seite einsetzen.
Dann ist wohl auch das PlugIn ein Grund, warum die Aktion fehlschlagen könnte. Niemand kann genau überprüfen, welche Daten tatsächlich gesendet und wie interpretiert werden – zumindest die IP-Adresse des Sender kann wohl festgestellt und gespeichert werden. Schon jetzt ist ein falsch Konfigurierter Internet Explorer für findige Hacker ein offenes Buch – wer will sich dann noch eine zusätzliche (eventuelle) Gefahrenquelle selbst installieren?
www.onlinekosten.de
Automatisch erstellt dabei die Software einen Screenshot des Browserfensters, der als Dateianhang mit übermittelt wird. Dieser soll für die Anti-Piracy-Organisation als Beweismittel dienen. Auch die URL der Seite und weitere Informationen werden an FAST gesendet. Die Identität des Melders soll hingegen vollkommen anonym sein und nicht mitgespeichert werden.
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Mit dieser Aktion geht FAST einen Schritt weiter als andere Anti-Piracy-Organisationen wie die BSA. Nicht mehr nur selbst oder auf Hinweis der Hersteller wird im Netz nach raubkopierter Software gesucht, man verlässt sich auf die Mithilfe des mündigen Bürgers. Man hofft, dass jeder Nutzer des PlugIns sofort Alarm schlägt, wenn er eine Seite mit illegalen Inhalten entdeckt.
Mit dieser Information sollen dann direkt die ISPs angesprochen werden, auf deren Servern das Angebot lagert. Diese werden aufgefordert, das Angebot sofort von Netz zu nehmen. Erfahrungsgemäss sind diese gerne zur Zusammenarbeit mit den Unternehmen bereit und gehen den Forderungen schnell nach.
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An sich ist es eine gute Idee, auf die "Selbstverwaltung" des Internet zu pochen und ehrliche Mitsurfer dazu aufzufordern, illegale Seiten zu melden. Wie erfolgreich die Aktion dagegen sein wird, bleibt fraglich.
Zum einen wird die Zielgruppe, die auf Seiten mit illegalen Inhalten surft, nicht unbedingt die sein, die solche verrät. Auch wenn viele Seiten mit illegaler Software im Internet existieren, gehört doch immer noch eine aktive Suche des Surfers dazu, diese zu finden. Und wer danach sucht, wird sich wohl nicht für Schließung der Seite einsetzen.
Dann ist wohl auch das PlugIn ein Grund, warum die Aktion fehlschlagen könnte. Niemand kann genau überprüfen, welche Daten tatsächlich gesendet und wie interpretiert werden – zumindest die IP-Adresse des Sender kann wohl festgestellt und gespeichert werden. Schon jetzt ist ein falsch Konfigurierter Internet Explorer für findige Hacker ein offenes Buch – wer will sich dann noch eine zusätzliche (eventuelle) Gefahrenquelle selbst installieren?
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