Storck ruft erneut Schokolade zurück
Düsseldorf/Berlin (Reuters) - Die Storck-Gruppe hat wegen Salmonellen-Verdachts vorsorglich erneut Schokolade aus dem Handel zurückgezogen und vor dem Verzehr bestimmter "Merci"-Riegel gewarnt. Die Rückrufaktion betreffe "einige Millionen" Schokoladen-Tafeln beziehungsweise Riegel, sagte Firmensprecher Bernd Rößler am Freitag. Betroffen seien Produkte von MERCI GmbH & Co KG in Berlin und WIHA GmbH im westfälischen Halle. Storck habe sich auf Grund von Salmonellen-Befunden in einzelnen, bereits Mitte der Woche zurückgerufenen Schokoladen zu dieser Aktion entschlossen. Eine Salmonellen-Verunreinigung habe nicht gänzlich ausgeschlossen werden können, ergänzte Rößler. Unabhängige Institute seien mit der Untersuchung aller Produkte und Chargen beauftragt.
Das Verbraucherschutzministerium in Berlin teilte mit, bis auf die bereits nachgewiesenen Fälle bei den von Storck zurückgezogenen Chargen seien bislang keine weiteren Salmonellen gefunden worden.
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von "merci Pur" und "merci Vielfalt" mit dem Haltbarkeitsdatum 1. April 2002 oder 1. Mai 2002, teilte Merci mit. Es würden alle Produkte und Chargen von unabhängigen Instituten untersucht. Inzwischen lägen 2431 Ergebnisse ohne Befund vor. Darüber hinaus sind nach Angaben von Storck die über die Handelskette Aldi gelieferten Sorten "Chateau", "Choceur", "van Bolten Nussbeisser" sowie "Riquet Nussknacker" betroffen.
Das Verbraucherschutzministerium teilte weiter mit, in einer am Freitag von Verbrauchern eingereichten Schokoladentafel der Marke Chateau seien Salmonellen nachgewiesen worden. Es handele sich dabei um eine Tafel aus der bereits von der Firma Storck am 18. Dezember zurückgerufenen Charge. Beim Ministerium hieß es, Verbraucherschutz müsse Vorrang vor wirtschaftlichen Erwägungen haben.
Firmensprecher Rößler sagte, das wirtschaftliche Ausmaß der Rückrufaktionen sei bislang nicht abzusehen. Es dürfte nach Einschätzung von Branchenkennern aber nicht unerheblich sein, zumal die Merci-Marken im Weihnachtsgeschäft stark gefragt sind. Das 1903 gegründete, weltweit operierende Familienunternehmen Storck, das über 3000 Mitarbeiter beschäftigt, veröffentlicht traditionell keine Ergebniszahlen. Branchenberichten zufolge setzt die Gruppe über zwei Milliarden DM um, davon mehr als 100 Millionen DM mit Merci Vielfalt. Andere Storck-Marken sind Werther's Original, Toffife, Nimm Zwei, Dickmann's und Knoppers.
Bereits am Mittwoch hatte Storck Schokoladenprodukte von Aldi zurückgerufen. In Deutschland sind nach Angaben des Robert-Koch-Instituts 277 Menschen an einer seltenen Salmonellen-Art erkrankt, die in Aldi-Schokolade nachgewiesen worden sei. Es handelt sich nach den Angaben um den Erreger "Salmonella Oranienburg". Salmonellen können in Schokolade mehrere Jahren überleben. Kakaobohnen, aber auch Kokosnüsse und Gewürze können Ursache für die Verunreinigung mit Erregern sein.
Von etwa 2000 bekannten Salmonellen-Arten können 120 beim Menschen Erkrankungen hervorrufen. Die Salmonellose ist eine der häufigsten Durchfallerkrankung und ist meldepflichtig. Die Übertragen erfolgt über Trinkwasser und kontaminierte Nahrungsmittel wie Eier und Geflügel. Anders als bei gesunden Erwachsenen kann eine Salmonellen-Infektion bei geschwächten älteren Menschen oder Kindern lebensbedrohlich sein.
Also passt schoen auf vor Weihnachten, da plant doch wohl nicht etwas jemand ne feindliche Übernahme !!!
Gruss Linus
Düsseldorf/Berlin (Reuters) - Die Storck-Gruppe hat wegen Salmonellen-Verdachts vorsorglich erneut Schokolade aus dem Handel zurückgezogen und vor dem Verzehr bestimmter "Merci"-Riegel gewarnt. Die Rückrufaktion betreffe "einige Millionen" Schokoladen-Tafeln beziehungsweise Riegel, sagte Firmensprecher Bernd Rößler am Freitag. Betroffen seien Produkte von MERCI GmbH & Co KG in Berlin und WIHA GmbH im westfälischen Halle. Storck habe sich auf Grund von Salmonellen-Befunden in einzelnen, bereits Mitte der Woche zurückgerufenen Schokoladen zu dieser Aktion entschlossen. Eine Salmonellen-Verunreinigung habe nicht gänzlich ausgeschlossen werden können, ergänzte Rößler. Unabhängige Institute seien mit der Untersuchung aller Produkte und Chargen beauftragt.
Das Verbraucherschutzministerium in Berlin teilte mit, bis auf die bereits nachgewiesenen Fälle bei den von Storck zurückgezogenen Chargen seien bislang keine weiteren Salmonellen gefunden worden.
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von "merci Pur" und "merci Vielfalt" mit dem Haltbarkeitsdatum 1. April 2002 oder 1. Mai 2002, teilte Merci mit. Es würden alle Produkte und Chargen von unabhängigen Instituten untersucht. Inzwischen lägen 2431 Ergebnisse ohne Befund vor. Darüber hinaus sind nach Angaben von Storck die über die Handelskette Aldi gelieferten Sorten "Chateau", "Choceur", "van Bolten Nussbeisser" sowie "Riquet Nussknacker" betroffen.
Das Verbraucherschutzministerium teilte weiter mit, in einer am Freitag von Verbrauchern eingereichten Schokoladentafel der Marke Chateau seien Salmonellen nachgewiesen worden. Es handele sich dabei um eine Tafel aus der bereits von der Firma Storck am 18. Dezember zurückgerufenen Charge. Beim Ministerium hieß es, Verbraucherschutz müsse Vorrang vor wirtschaftlichen Erwägungen haben.
Firmensprecher Rößler sagte, das wirtschaftliche Ausmaß der Rückrufaktionen sei bislang nicht abzusehen. Es dürfte nach Einschätzung von Branchenkennern aber nicht unerheblich sein, zumal die Merci-Marken im Weihnachtsgeschäft stark gefragt sind. Das 1903 gegründete, weltweit operierende Familienunternehmen Storck, das über 3000 Mitarbeiter beschäftigt, veröffentlicht traditionell keine Ergebniszahlen. Branchenberichten zufolge setzt die Gruppe über zwei Milliarden DM um, davon mehr als 100 Millionen DM mit Merci Vielfalt. Andere Storck-Marken sind Werther's Original, Toffife, Nimm Zwei, Dickmann's und Knoppers.
Bereits am Mittwoch hatte Storck Schokoladenprodukte von Aldi zurückgerufen. In Deutschland sind nach Angaben des Robert-Koch-Instituts 277 Menschen an einer seltenen Salmonellen-Art erkrankt, die in Aldi-Schokolade nachgewiesen worden sei. Es handelt sich nach den Angaben um den Erreger "Salmonella Oranienburg". Salmonellen können in Schokolade mehrere Jahren überleben. Kakaobohnen, aber auch Kokosnüsse und Gewürze können Ursache für die Verunreinigung mit Erregern sein.
Von etwa 2000 bekannten Salmonellen-Arten können 120 beim Menschen Erkrankungen hervorrufen. Die Salmonellose ist eine der häufigsten Durchfallerkrankung und ist meldepflichtig. Die Übertragen erfolgt über Trinkwasser und kontaminierte Nahrungsmittel wie Eier und Geflügel. Anders als bei gesunden Erwachsenen kann eine Salmonellen-Infektion bei geschwächten älteren Menschen oder Kindern lebensbedrohlich sein.
Also passt schoen auf vor Weihnachten, da plant doch wohl nicht etwas jemand ne feindliche Übernahme !!!
Gruss Linus