In den USA darf jeder Aktien leerverkaufen. In Deutschland ist dies nur Profis möglich, also Banken, Vermögensverwaltern, Fonds und Maklern. Hierzulande versucht das Gesetz, Private vor theoretisch unbegrenzten Verlusten mit Aktien zu schützen und die Banken bzw. Broker sind sicherlich froh darüber.
Ich sehe also keinen Widerspruch. Übrigens gibt es an den US-Terminbörsen Optionen auf nahezu alle an US-Börsen gelistete Aktien, so zum Beispiel auch auf SAP (natürlich in Dollar). Gebt doch einfach auf der Nasdaq-Seite ein Kürzel ein und klickt dann auf Equity Options, um dies zu überprüfen.
Auf das Problem eines Duallistings in den USA und den Möglichkeiten dort, einen Kurs massiv zu drücken (siehe Barrons, Asensio) bin ich übrigens vor wenigen Wochen auf meiner Homepage bad.firstpage.de ausführlicher eingegangen.