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16:01 17.11.07
Neuer Geschäftsführer für Hyundai Motor Deutschland / Karl-Heinz
Engels rückt nach acht erfolgreichen Jahren in den Aufsichtsrat /
Werner H. Frey tritt zum 1. Dezember seine Nachfolge an
Neckarsulm (ots) -
- Querverweis: Bilder werden über obs versandt und sind unter
www.presseportal.de/meldung/1086261 abrufbar -
Nach acht überaus erfolgreichen Jahren bei Hyundai Motor
Deutschland wechselt Geschäftsführer Karl-Heinz Engels zum 1.
Dezember 2007 in den Aufsichtsrat des Importeurs. Seine Nachfolge
tritt Werner H. Frey an, der zuletzt die Geschicke der Fiat Group
Automobiles Germany AG als Vorstandsvorsitzender in Deutschland
lenkte und davor als Vice President bei Hyundai Motor Europe tätig
war.
Engels stand seit 1999 an der Spitze des Importunternehmens mit
Sitz in Neckar-sulm. Unter der Ägide des 65 Jahre alten
Diplom-Kaufmanns stieg der Absatz der koreanischen Fahrzeuge hier zu
Lande von rund 20.000 im Antrittsjahr auf mehr als 53.000
Neuzulassungen im Jahr 2006. Der Hyundai-Marktanteil verdreifachte
sich von 0,5 auf aktuell rund 1,5 Prozent. Auch Anzahl und Qualität
der Vertragspartner wuchsen erheblich: Von rund 400 Standorten nahm
das Hyundai-Händlernetz in den vergangenen vier Jahren auf über 600
Autohäuser zu.
"Hyundai hat sich mit Karl-Heinz Engels an der Spitze zu einer
festen Größe auf dem deutschen Automobilmarkt entwickelt und konnte
in den letzten Jahren immer wieder neue Absatzrekorde vorlegen. Wir
danken Herrn Engels für sein großes En-gagement und freuen uns, dass
er der Emil Frey Gruppe weiterhin verbunden bleibt", erklärt Gerhard
Schürmann, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Emil Frey Gruppe, zu
der auch Hyundai Motor Deutschland gehört.
Geschätzt wurde der gebürtige Kölner von Mitarbeitern wie Händlern
insbesondere für sein stets offenes Ohr und seine ausgeprägte
Handelsnähe - Eigenschaften, die auch die Emil Frey Gruppe früh
erkannte und Engels Ende der 90er Jahre in den Vor-stand der SG
Holding berief und ihm zugleich die Geschäftsführung des
Importun-ternehmens Hyundai Motor Deutschland übertrug. "Respekt,
gegenseitiges Vertrau-en und ein partnerschaftlicher Austausch haben
die Beziehung zwischen Importeur und Händlerschaft in den letzten
acht Jahren geprägt", erläutert Peter Schumann, Präsident des
Hyundai-Händlerverbandes. So wählten die deutschen Autofachbe-triebe
den Rheinländer beispielsweise 2006 bei einer Befragung des
Branchenblat-tes markt intern zum besten "Automanager des Jahres
2005/2006" und lobten vor allem "seine seit Jahren händlernahe
Politik". Zwei Mal, 2003 und 2006, wurde Hyundai Motor Deutschland
unter Engels zudem als weltbester Hyundai-Importeur ausgezeichnet.
Nun will sich Karl-Heinz Engels stärker seiner Familie und seinen
oft vernachlässig-ten Lieblingsthemen wie klassische Musik oder Sport
widmen. "Einer aufstrebenden Marke wie Hyundai zum Erfolg zu
verhelfen, war eine tolle Aufgabe. Selbstverständ-lich werde ich
Hyundai weiter treu bleiben - mit etwas weniger Aufwand, aber
ge-nauso viel Freude", erklärt Engels, der seine automobile Karriere
in den 70er Jahren bei Ford begann und zu Beginn der 80er Jahre
zunächst als Marketing-Chef bei Por-sche arbeitete, ehe er
Vertriebsleiter und 1990 Geschäftführer bei Toyota Deutsch-land
wurde. Unter seiner Führung schaffte Toyota erstmals den Sprung auf
über 100.000 verkaufte Einheiten in Deutschland.
Auch sein Nachfolger Werner H. Frey, der die Trendwende bei den in
der Krise be-findlichen italienischen Marken Fiat, Alfa Romeo und
Lancia einleitete, schätzt den erfahrenen 65-Jährigen sehr: "Es wird
sicher nicht leicht, die Nachfolge von Karl-Heinz Engels anzutreten
und an seine Erfolge nahtlos anzuknüpfen. Dennoch freue ich mich auf
die neue Aufgabe, denn ich sehe bei Hyundai Motor Deutschland noch
viel Potenzial."
Seinen Wechsel von Fiat zu Hyundai begründet Frey mit der gut
funktionierenden Importorganisation und der starken Händlerschaft von
Hyundai in Deutschland. "Ich schätze die handelsorientierte Arbeit
von Karl-Heinz Engels und seinem Team sehr und möchte die
Partnerschaft mit den Hyundai-Händlern, die von einer großen
Har-monie geprägt ist, weiter positiv nach vorn bringen", erläutert
Frey seine Ziele. "Für mich ist der Kunde wichtig - und unser erster
Kunde ist der Händler."
Dabei ist die Marke Hyundai für den gebürtigen Mannheimer keine
unbekannte: Von September 2002 bis Mai 2005 arbeitete er als Vice
President Sales, Marketing und After Sales bei Hyundai Motor Europe,
einem Tochterunternehmen der Hyundai Mo-tor Company. Dort war er
unter anderem intensiv in die Produktplanung und Umset-zung des
ersten speziell für den europäischen Markt entwickelten
Kompaktmodells i30 eingebunden und konnte für die Marke in Europa
wichtige Weichen stellen. "Das Fundament der Hyundai Motor Company
ist die Qualität ihrer Produkte. Durch hohe Aufwendungen für
Forschung und Entwicklung sowie die Produktionspräsenz ab 2009 in
Europa eröffnen sich auch für Hyundai Motor Deutschland neue Chancen,
die es zu nutzen gilt."
Der diplomierte Wirtschaftsingenieur begann seine Karriere in der
Automobilbran-che 1976 bei der Adam Opel AG in Rüsselsheim, wo er
verschiedene Positionen in Vertrieb und Marketing bekleidete.
Internationale Erfahrung sammelte er 1996/97 bei General Motors
Europe in Zürich. Dort verantwortete Frey unter anderem das
strategische Produktmanagement, ehe er ab Frühjahr 1997 die Position
des Direk-tors Marketing der Adam Opel AG übernahm. 2002 wechselte er
zu Hyundai Motor Europe und wurde 2005 zum Vorstandvorsitzenden der
Fiat Group in Deutschland berufen.
Karl-Heinz Engels wünschte seinem Nachfolger einen guten Start bei
Hyundai Mo-tor Deutschland und gab ihm auch gleich noch sein
persönliches Lebensmotto mit auf den Weg: "Et kütt wie et kütt, aber
et is immer noch jot jegange."
Originaltext: Hyundai Motor Deutschland GmbH
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