Situation im Wohnungsbau spitzt sich weiter zu – Neugeschäft bricht ein
Die Lage beim Wohnungsbau spitzt sich immer weiter zu. Das Neugeschäft bricht ein. Die Krise scheint für viele Betriebe unausweichlich.
Veröffentlicht am 20. April 2023 09:34
von Claudio Kummerfeld
Wir hatten in den letzten Tagen schon darüber berichtet: Am Immobilienmarkt scheint sich eine Art Zweiteilung zu vollziehen. Die Krise weitet sich aus, sichtbar beim Neubau, bei Krediten und Baugenehmigungen. Aber die Immobilienpreise, die sieben Monate lang gefallen waren, steigen die letzten beiden Monate wieder an – hier scheint sich die Lage zu stabilisieren. Heute nun sehen wir eine Verschärfung der Krise beim Wohnungsbau. Neueste Daten des ifo-Instituts zeigen: Die Stornierungen im Wohnungsbau haben weiter zugenommen. Das geht aus einer Umfrage des ifo Instituts hervor. Aktuell meldeten 16 Prozent der Unternehmen abgesagte Aufträge, nach 14,3 Prozent im Februar und 13,6 Prozent im Januar. „Die Situation im Wohnungsbau spitzt sich weiter zu. Infolge der rasant gestiegenen Baukosten und der höheren Finanzierungszinsen rentieren sich viele Wohnungsbauprojekte nicht mehr, werden verschoben oder ganz gestrichen. Das Neugeschäft bricht förmlich ein und die Zukunftssorgen in der Branche sind groß“, so der Kommentar von ifo.
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