14.09.2020 | Märkte
DIW: Zweite Welle wäre verheerend für Immobilienmarkt
Sollte die Zahl der Corona-Infektionen wieder sprunghaft steigen, müssten Immobilienanleger zittern, sagen Experten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. Sie setzen allerdings darauf, dass die Politik den Immobilienmarkt weiter stützt.
Der deutsche Häuser- und Wohnungsmarkt ist bislang beinahe unbeschadet durch die Coronakrise gekommen. Obwohl die Wirtschaft unter der Pandemie leidet, haben Mieten und Immobilienpreise weiter angezogen. Das hat eine Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) ergeben, über die das "Handelsblatt" berichtet. Die Lage könnte allerdings noch drehen: Eine zweite Infektionswelle würde den Immobilienmarkt wohl drastisch in Mitleidenschaft ziehen. "Auch ohne eine große Immobilienpreisblase könnte es dann zu deutlichen Wertkorrekturen und Kreditausfällen kommen", warnt Claus Michelsen, Leiter der Abteilung Konjunkturpolitik beim DIW.
Turbulenzen auf dem Immobilienmarkt und kippende Kredite wären nicht nur für Banken ein Problem, sondern auch für Privathaushalte und Investoren. "Letztlich könnte eine gefährliche Abwärtsspirale aus sinkenden Einkommen, sinkenden Preisen und einer weiter schrumpfenden Wirtschaft in Gang kommen", so Michelsen.
www.fondsprofessionell.de/news/maerkte/...bilienmarkt-200725/
DIW: Zweite Welle wäre verheerend für Immobilienmarkt
Sollte die Zahl der Corona-Infektionen wieder sprunghaft steigen, müssten Immobilienanleger zittern, sagen Experten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. Sie setzen allerdings darauf, dass die Politik den Immobilienmarkt weiter stützt.
Der deutsche Häuser- und Wohnungsmarkt ist bislang beinahe unbeschadet durch die Coronakrise gekommen. Obwohl die Wirtschaft unter der Pandemie leidet, haben Mieten und Immobilienpreise weiter angezogen. Das hat eine Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) ergeben, über die das "Handelsblatt" berichtet. Die Lage könnte allerdings noch drehen: Eine zweite Infektionswelle würde den Immobilienmarkt wohl drastisch in Mitleidenschaft ziehen. "Auch ohne eine große Immobilienpreisblase könnte es dann zu deutlichen Wertkorrekturen und Kreditausfällen kommen", warnt Claus Michelsen, Leiter der Abteilung Konjunkturpolitik beim DIW.
Turbulenzen auf dem Immobilienmarkt und kippende Kredite wären nicht nur für Banken ein Problem, sondern auch für Privathaushalte und Investoren. "Letztlich könnte eine gefährliche Abwärtsspirale aus sinkenden Einkommen, sinkenden Preisen und einer weiter schrumpfenden Wirtschaft in Gang kommen", so Michelsen.
www.fondsprofessionell.de/news/maerkte/...bilienmarkt-200725/
