Das neuartige Coronavirus hat in Windeseile auch den Immobilienmarkt in tiefe Schockstarre versetzt: und zwar den Markt für Gewerbeimmobilien (wo Mieter jetzt ebenfalls ihre Zahlungen zurückhalten können) ebenso wie den für private Kauf- und Mietimmobilien. Wohnungsbesichtigungen finden so gut wie gar nicht mehr statt, auch Makler melden Kurzarbeit an, Umzüge sind praktisch unmöglich geworden, und sowohl Kaufinteressenten als auch Banken scheuen im Moment jede Festlegung – denn niemand weiß, wie lange das Virus noch wüten, der Rest der Wirtschaft noch stillstehen und wie groß der wirtschaftliche Schaden noch werden wird.
Den ersten Effekt werden in den kommenden Wochen Vermieter spüren: Deren Mieter, die jetzt wegen Corona ihr Geld zusammenhalten und ihre Miete nicht mehr zahlen wollen, haben nach der Krise noch bis zu zwei Jahre Zeit, ihre Schulden abzustottern, ohne dass ihnen deswegen gekündigt werden kann. Das wird frühestens ab Juli 2022 möglich sein, wenn dann immer noch Mietschulden bestehen.
Für Mieter ist das natürlich ein Segen. Doch für den Immobilienmarkt könnte die staatliche Fürsorge zum Fluch werden. Denn für Vermieter laufen die Ausgaben für Grundsteuern, Nebenkosten und Kredittilgungen weiter – es sei denn, auch sie lassen sich die Kreditraten von ihren Banken stunden. Dann stehen die Banken im Feuer – und so geht es immer weiter: Am Ende könnte Corona auch den gesamten Immobilienmarkt dramatisch verändern.
www.capital.de/immobilien/immobilien-kaufen-oder-nicht
Den ersten Effekt werden in den kommenden Wochen Vermieter spüren: Deren Mieter, die jetzt wegen Corona ihr Geld zusammenhalten und ihre Miete nicht mehr zahlen wollen, haben nach der Krise noch bis zu zwei Jahre Zeit, ihre Schulden abzustottern, ohne dass ihnen deswegen gekündigt werden kann. Das wird frühestens ab Juli 2022 möglich sein, wenn dann immer noch Mietschulden bestehen.
Für Mieter ist das natürlich ein Segen. Doch für den Immobilienmarkt könnte die staatliche Fürsorge zum Fluch werden. Denn für Vermieter laufen die Ausgaben für Grundsteuern, Nebenkosten und Kredittilgungen weiter – es sei denn, auch sie lassen sich die Kreditraten von ihren Banken stunden. Dann stehen die Banken im Feuer – und so geht es immer weiter: Am Ende könnte Corona auch den gesamten Immobilienmarkt dramatisch verändern.
www.capital.de/immobilien/immobilien-kaufen-oder-nicht
Werbung