früher, heutzutage muss man "Schwarzenbeck" durch "Amazon" ersetzen.
"Zudem lassen sich gerade Sachversicherungen recht gut in Kooperation mit Warenkäufen vertreiben: Eine Garantieverlängerung hier, ein Schutzbrief für das teure Smartphone oder Notebook dort – all das stellt nur den Einstieg dar. Und solche Versicherungsverträge sind lukrativ für den Händler: Rund 30 bis 50 Prozent der Versicherungsprämie fließen an den Händler, weswegen inzwischen zahlreiche große und kleinere Händler und Versender für Unterhaltungselektronik solche Policen sehr aktiv vermarkten. Und ich gehe nicht davon aus, dass Amazon dazu den momentan im Aufbau befindlichen Insurtech-Bereich von Hypoport benötigt.
Andererseits dürfte das nur der Einstieg in ein Geschäft sein, das sich auf weit mehr erstreckt als das reine Verkaufen von Verträgen. Denn gerade die Versicherungswirtschaft durchläuft einen Umbruch, der die gesamte Customer Journey verändert: Apps, die im Schadensfall die einfache Abwicklung durch das Hochladen von Fotos oder Filmen ermöglichen, Technologien, die zwischen weit fortgeschrittener Automatisierung und Ansätzen von künstlicher Intelligenz schwanken, und eine Kundenkommunikation unter Hinzuziehung von Chatbots und Video-Chats, mit denen das Pendant zum Versicherungsvertreter in die Wohnung kommt, ohne physisch da sein zu müssen.
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