Hoffnung? Vielleicht im Herbst? Fondsmanager: "Kom


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Hoffnung? Vielleicht im Herbst? Fondsmanager: "Kom

 
15.08.01 09:49
Fondsmanager: "Kommt es zur Wende, dreht der Chipsektor brutal"
Berlin (vwd) - Fondsmanager sehen eine fundamentale Erholung der Chipbranche als Aufbruchsignal für den gesamten Technologiesektor. "Den Chipaktien kommt als Vorreiter einer High-tech-Trendwende derzeit eine große Bedeutung zu", sagte etwa Frank Joachim, Fondsmanager bei HSBC Trinkaus, der Tageszeitung "Die Welt" (Welt/Mittwochausgabe). Komme es zur Wende, dann drehe der Sektor auf "brutale" Art und Weise. "Da will kein Anleger zurückbleiben", so Joachim weiter. Die Herausforderung des richtigen Timings für den Einstieg sieht laut "Welt" auch David Katz, Fondsmanager bei Matrix Asset Advisor: "Jeder an der Wall Street will der erste sein, der die Wende richtig voraussagt."


vwd/15.8.2001/jej

15. August 2001, 07:26


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lackilu:

auf die brutale"Wende bin aber gespannt.ja wann??? o.T.

 
15.08.01 09:53
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cap blaubär:

tja brutale Wende=kieloben gehts weiter o.T.

 
15.08.01 09:59
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Gruenspan:

Cool, cap

 
15.08.01 10:03
Dann haste nur fliegende Fische in de Netze.
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MOTORMAN:

"brutalstmögliche Wende" o.T.

 
15.08.01 10:27
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cap blaubär:

vielleicht auch nur ein übertragungsfehler

 
15.08.01 10:30
brutale Wände gegen die die Wirtschaft rummmst
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mod:

Euch fehlt es an Fantasie! lol! Wie war das noch?:

 
15.08.01 10:31
"Wenn der Pessimismus am größten ist, dann ...."

Hoffentlich bald!

Vielleicht mit den Weihnachtseinkäufen?
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mod:

16.8.2001 Inhaber von Chipaktien tanzen auf dem

 
15.08.01 22:08
Aus der FTD vom 16.8.2001  
Das Kapital: Inhaber von Chipaktien tanzen auf dem Hochseil

Es ist richtig süß, wie hoffnungsfroh die Analysten noch nach den kleinsten Zeichen einer Erholung im Halbleitersektor suchen. Intel und Texas Instruments meinten schon vor einigen Wochen, dass sich die Läger bei ihren Kunden leeren und die Orders wieder zulegen könnten.

STMicroelectronics, die den Aufschwung von Quartal zu Quartal aufs Neue wähnen, dürfen in diesem Konzert natürlich nicht fehlen. Jetzt kommt der größte Chipausrüster Applied Materials, der "weiterhin daran glaubt, dass sich bei den Aufträgen der Boden bildet".

Einige Analysten meinen, dass die Anleger den Chipaktien nicht widerstehen können, sobald sich der Aufschwung deutlicher zeigt. Die historischen Muster geben ihnen auch Recht. Halbleiterwerte sind so ziemlich das Zyklischste, was es an der Börse gibt. Es geht nicht nur mächtig runter, wenn die Luft dünner wird, sondern auch kräftig rauf, wenn die Zeiten besser werden.


Aber im Gegensatz zu früher, als die Bewertung von Chipaktien im Tief bis auf das Zweifache des Umsatzes gefallen ist, notieren sie heute im Schnitt mit dem Achtfachen des für 2002 geschätzten Umsatzes. Um das fundamental zu unterlegen, muss man schon abstruse Annahmen treffen.


Rechnen wir und sagen, der Sektor wächst im Schnitt weiterhin mit der mittleren Wachstumsrate der vergangenen anderthalb Dekaden, also um 17 Prozent. Vergessen wir dabei ruhig jegliche Basiseffekte. Träumen wir zudem davon, dass die Chipunternehmen über die Zyklen hinweg im Mittel 15 Prozent netto vom Umsatz verdienen. Obwohl das angenommene Wachstum hohe Investitionen erfordert, gehen wir auch noch davon aus, dass die Firmen 50 Prozent der Gewinne an die Aktionäre zurückgeben.


Bei einem Diskontsatz von 9,5 Prozent müsste der Sektor selbst unter diesen heroischen Annahmen noch bis 2021 mit durchschnittlich 17 Prozent wachsen, um den gegenwärtigen Marktwert zu rechtfertigen. Die Umsätze lägen dann 20-mal höher als heute. Ein Diskontsatz von 9,5 Prozent ergibt sich, wenn man mit einer generellen Aktienrisikoprämie von drei Prozent rechnet und mit einem durchschnittlichen Beta von 1,5 bei Chipaktien. Das Beta misst die Schwankungsbreite und damit das Risiko von einzelnen Aktien relativ zum Gesamtmarkt.

Was soll’s, kann man sagen. Wenn die Anleger heute den achtfachen Umsatz bezahlen, warum sollen sie dann nicht bereit sein, im Aufschwung den zehn- oder zwölffachen Umsatz hinzublättern. Das Argument stimmt. Aber ist nicht gerade eine Blase am platzen? Und zeigt die Rechnung nicht, dass die Luft noch lange nicht raus ist? Wer sich trotzdem engagiert, muss deshalb wissen: Das Seil, auf dem man tanzt, ist hauchdünn - und Schwindel erregend hoch.

www.ftd.de/bm/bo/FTDT81RNEQC.html?nv=cpm


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