Materialien nicht vorhanden sind.
Nehmen wir mal das typische Beispiel Holz, das derzeit so durch die Medien geht, weil es für viele kleine Firmen (Tischler etc) nicht mehr verfügbar ist oder wenn dann nur zu sehr hohen Preisen.
Wieso ist das denn so? Die allgemeine Meinung ist ja, dass alles Holz ins Ausland exportiert wird, weil erst in China und nun in den USA so hohe Nachfrage vorliegt (letzteres übrigens indirekt gut für Hochtief). Aber Branchenvertreter aus Deutschland sagen, dass das eigentlich garnicht so ist. Das Problem ist eher psychologischer Natur, ähnlich wie beim Corona-Klopapier vor einem Jahr. Viele Anbieter horten derzeit Holz, aufgrund des medialen Bildes, Holz würde knapp bleiben. Und die verkaufen dann oft kleine Teile davon billig weiter, wenn beispielsweise der örtliche Tischler mal nachfragt. Aber insgesamt ist das Holzvorkommen inDeutschland entgegen des öffentlichen Meinungsbildes in Deutschland nicht gesunken. Ich denke daher, die Sache wird sich bald wieder entschärfen, genauso wie übrigens die gesamte Debatte um höhere Preise/Inflation. Wir haben nunmal kurzfristig einen hohen Nachfrageschock, aufgrund der niedrigen Basis aus dem Coronajahr. Das wird sich spätestens im Herbst erledigt haben, und dann haben wir auch ab Q1/22 wieder normale Inflationsraten, vielkleicht sogar eher wieder ein Deflationsproblem.
the harder we fight the higher the wall