Voice & Wireless (VWLC) hieß ursprünglich einmal Kensington International. In Minneapolis ansässig und 1988 gegründet, war das Unternehmen zunächst im Bereich der Erschließung von Öl- und Gasquellen im Staat Kentucky tätig. Dieses Geschäft gab man im letzten November aber endgültig auf. Es hatte ohnehin immer nur fünfstellige Summen pro Jahr eingebracht.
Umsätze mit Warenregalen
Hauptumsatzbringer war und ist die Tochter Ives Design, die Regale für Einkaufsläden herstellt. Doch auch dieses Geschäftsfeld bröckelt in den letzten Jahren immer stärker. Setze man 1999 noch 3,6 Millionen Dollar um, waren es 2000 nur noch drei Millionen und 2001 sogar nur magere 2,2 Millionen. Nach einer roten Null im Jahr 2000 gab es 2001 einen Verlust von 203.380 Dollar. Daher entschloss sich VWLC Ives ein zweites Standbein zu verpassen und erwarb im März 2002 die exklusiven Vertriebsrechte für den Spannungsregler Stabilux in den USA.
Misserfolg: E-Mail am Telefon
Ob das ein Kassenschlager wird? Als Börsenstory ist es jedenfalls nicht sehr sexy. Sexy war schon eher das Produkt Mail Call, das jedoch ein völliger Flop wurde. Mail Call ist ein kostenpflichtiger Service, mittels dessen sich Kunden E-Mails am Telefon vorlesen lassen können. Im Jahr 201 setzte VWLC damit gerade einmal 7.455 Dollar um. Die Verluste waren vierzigmal so hoch. Jetzt hat man die Konsequenzen gezogen und Mail Call geschlossen. Derzeit sucht man einen Käufer.
Hoffnungsträger: Handykopfhörer
Schwierigkeiten macht auch der Hoffnungsträger der Tochter MicroTalk Technologies, die ein Patent auf eine drahtlose Freisprecheinrichtung angemeldet hat. Das Gerät sollte schon im Frühjahr 2001 auf den Markt kommen und hört auf den Namen "EarBud" („Ohrenkumpel“). Doch der Kumpel ist alles andere als nett. Ungelöste Rückkopplungsprobleme haben den Produktstart mittlerweile um ein Jahr verzögert – trotz angeblich erster Vorbestellungen.
Gesucht: Funktionierendes Geschäftsmodell
Von solcherlei Probleme geplagt, kann die katastrophale Geschäftslage nicht mehr überraschen. Die Umsätze brachen im letzten Jahr um 25% auf 2,2 Millionen Dollar ein, die Verluste stiegen um drei Viertel auf 1,9 Millionen Dollar. 9.709 Dollar liquiden Mitteln in den Kassen von Mail Call und VWLC stehen 69.105 Dollar an ungedeckten Schcks gegenüber, die die völlig blanke Ives Design ausgestellt hat. Die Niederlassungen in New York, Florida und Deutschland wurden dicht gemacht. Noch ist man wenigstens nicht überschuldet. Nachdem aber nicht klar ist, ob der EarBud je funktionieren wird, Ives Design umstrukturieren muss und Mail Call sanft entschlafen ist, such man jetzt nach Möglichkeiten für Minderheitsbeteiligungen (ein bis zehn Prozent) an Internet- und Telekommunikationsunternehmen, möglicherweise auch an anderen Unternehmen, die einen positiven Cash-Flow generieren.
Ob und wann es Voice&Wireless jemals gelingen wird, ein funktionierendes Geschäftsmodell aufzubauen, steht in den Sternen. Die Probleme scheinen jedenfalls immens zu sein. Teile des überalterten Websites funktionieren nicht mehr, weil offenbar der alte Server einfach abgeschaltet wurde.
Umsätze mit Warenregalen
Hauptumsatzbringer war und ist die Tochter Ives Design, die Regale für Einkaufsläden herstellt. Doch auch dieses Geschäftsfeld bröckelt in den letzten Jahren immer stärker. Setze man 1999 noch 3,6 Millionen Dollar um, waren es 2000 nur noch drei Millionen und 2001 sogar nur magere 2,2 Millionen. Nach einer roten Null im Jahr 2000 gab es 2001 einen Verlust von 203.380 Dollar. Daher entschloss sich VWLC Ives ein zweites Standbein zu verpassen und erwarb im März 2002 die exklusiven Vertriebsrechte für den Spannungsregler Stabilux in den USA.
Misserfolg: E-Mail am Telefon
Ob das ein Kassenschlager wird? Als Börsenstory ist es jedenfalls nicht sehr sexy. Sexy war schon eher das Produkt Mail Call, das jedoch ein völliger Flop wurde. Mail Call ist ein kostenpflichtiger Service, mittels dessen sich Kunden E-Mails am Telefon vorlesen lassen können. Im Jahr 201 setzte VWLC damit gerade einmal 7.455 Dollar um. Die Verluste waren vierzigmal so hoch. Jetzt hat man die Konsequenzen gezogen und Mail Call geschlossen. Derzeit sucht man einen Käufer.
Hoffnungsträger: Handykopfhörer
Schwierigkeiten macht auch der Hoffnungsträger der Tochter MicroTalk Technologies, die ein Patent auf eine drahtlose Freisprecheinrichtung angemeldet hat. Das Gerät sollte schon im Frühjahr 2001 auf den Markt kommen und hört auf den Namen "EarBud" („Ohrenkumpel“). Doch der Kumpel ist alles andere als nett. Ungelöste Rückkopplungsprobleme haben den Produktstart mittlerweile um ein Jahr verzögert – trotz angeblich erster Vorbestellungen.
Gesucht: Funktionierendes Geschäftsmodell
Von solcherlei Probleme geplagt, kann die katastrophale Geschäftslage nicht mehr überraschen. Die Umsätze brachen im letzten Jahr um 25% auf 2,2 Millionen Dollar ein, die Verluste stiegen um drei Viertel auf 1,9 Millionen Dollar. 9.709 Dollar liquiden Mitteln in den Kassen von Mail Call und VWLC stehen 69.105 Dollar an ungedeckten Schcks gegenüber, die die völlig blanke Ives Design ausgestellt hat. Die Niederlassungen in New York, Florida und Deutschland wurden dicht gemacht. Noch ist man wenigstens nicht überschuldet. Nachdem aber nicht klar ist, ob der EarBud je funktionieren wird, Ives Design umstrukturieren muss und Mail Call sanft entschlafen ist, such man jetzt nach Möglichkeiten für Minderheitsbeteiligungen (ein bis zehn Prozent) an Internet- und Telekommunikationsunternehmen, möglicherweise auch an anderen Unternehmen, die einen positiven Cash-Flow generieren.
Ob und wann es Voice&Wireless jemals gelingen wird, ein funktionierendes Geschäftsmodell aufzubauen, steht in den Sternen. Die Probleme scheinen jedenfalls immens zu sein. Teile des überalterten Websites funktionieren nicht mehr, weil offenbar der alte Server einfach abgeschaltet wurde.