Heute Zahlen der Dt.Telekom, sowie


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Gruenspan:

Heute Zahlen der Dt.Telekom, sowie

 
28.08.01 08:36
eine Pressekonferenz im Rahmen der IFA-Berlin.

Roche bietet für Pharmasparte der Bayer AG.
Vorbörslich tendiert Bayer 4% fester.

Euro akt.flat bei 0,9057

Nasdaq-Future akt. -7,00 Pkt.


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Gruenspan:

Telekom-Pressekonferenz gegen 10:00 auf der IFA!

 
28.08.01 09:06
Mal sehen ob die 400 Mio Verlust noch ziehen.
Ab 10:00 LIVE bei Bloomberg.

Roche bietet 20 Mrd.Dollar für Pharmasparte bei Bayer.
Bayer 5% im Plus.

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monique:

Pressekonferenz der Telekom

 
28.08.01 09:14
Telekom-Investment bietet viele Chancen, aber auch deutliche Risiken
 
Mit Spannung werden die heutige Pressekonferenzen der Deutschen Telekom erwartet. Das Unternehmen wird sich vielen Fragen gegenübersehen, bei denen der eigentliche Anlass womöglich etwas in den Hintergrund rücken könnte. Eigentlich will die Telekom nur ihren Halbjahresbericht erläutern, Neuigkeiten wird es voraussichtlich nicht geben. Die wichtigen Eckpunkte bezüglich der Geschäftsentwicklung sind bereits am 31.Juli publiziert worden, nun stehen lediglich die auf Mark und Pfennig gerechneten Hochglanzbilanzen an.

Überraschungen werden grundlegend nicht erwartet. Analysten gehen nach wie vor davon aus, dass der Umsatz um die prognostizierten 18 Prozent gestiegen ist. Angesichts einer um knapp drei Millionen verbreiterten Kundenbasis im Festnetzbereich und neuer Bestmarken im Mobilfunksektor erscheint dies realistisch. Der Netto-Verlust ist mit 400 Mio. bereits höher angesiedelt worden, als ursprünglich erwartet. Sollten die extern errechneten Werte von 320 Mio. Euro Verlust doch noch erreicht werden, würde dies dem Kurs sicherlich gut tun. Die Netto-Verschuldung des Konzerns beträgt höchstwahrscheinlich immer noch 69 Mrd. Euro, außer man rechnet die noch nicht ganz sicheren 5 Mrd. Euro Verkaufserlöse aus dem Kabelgeschäfteverkauf mit Liberty New Media hinzu.

Spannung kommt erst auf, wenn Realität und Erwartungen doch zu weit auseinander liegen sollten. Dann dürften größere Kursausschläge sichtbar werden. Im Augenblick sehen die meisten Analysten den Aktienkurs allenfalls durch Verkäufe ehemaliger Voicestream-Aktionäre belastet. Der vergangene Monat hat dazu bereits einen deutlichen Vorgeschmack geliefert, und viele gehen im Augenblick davon aus, dass dadurch weiter sinkende Kurse möglich seien. Die Experten von Euro am Sonntag haben ein besonderes Augenmerk auf diese Gruppe, die bis zum Jahresende knapp 500 Mio. Anteilsscheine auf den Markt werfen könnten. Selbst häppchenweise Platzierungen in dieser Größenordnung sind in ihren Augen im Markt derzeit nicht durchzuführen, da der Wert mehr als überverkauft ist. Anzeichen dafür gäbe die Deutsche Bank, die angeblich noch immer auf einem Posten von 7,5 Mio. Aktien des Hutchison-Paketes sitzt, dass den heftigen Kursrutsch vor einem knappen Monat angestoßen hatte.

Des Weiteren sei bereits seit Monaten klar, dass Voicestream-Aktionäre sich nicht auf längere Sicht an der Deutschen Telekom beteiligen wollen. Vielfach sei dies jedoch verdrängt worden und Analysten von Merck Finck & Co. prognostizieren erneute Verkäufe, sobald der Kurs wieder akzeptablere Niveaus erreicht oder Haltefristen auslaufen. Dadurch könnte man sich dann in den nächsten Wochen ein JoJo-Effekt einstellen, bei dem wie bereits im Falle Sonera um einen akzeptablen Kurs herum verkauft wird.

Dass die Aktie sich auf lange Sicht allerdings wieder erholen wird, erscheint den meisten Finanzexperten sicher. Obwohl Voicestream-Anteilseigner diese Zeit nicht zu haben scheinen, wird das Unternehmen sich laut Euro am Sonntag auf einen Kurs von gut

35 Euro

erholen können. Indikatoren dafür sind bereits im Bereich Mobilfunk und dem neuen Quasi-Monopol des DSL-Zuganges zu erkennen. Die Entwicklung jeder einzelner der vier neuen Telekom-Säulen müsse dazu genau beobachtet werden.

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Speculator:

Telekom: Konzernumsatz um 17% gestiegen.

 
28.08.01 10:20
Der Konzernumsatz stieg im ersten Halbjahr um rund 17 Prozent auf 22,5 Milliarden Euro.  
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Speculator:

Telekom: Die Bilanz

 
28.08.01 10:23
Der Konzernumsatz stieg um rund 17 Prozent auf 22,5 Milliarden Euro. Auch wenn man neue Beteiligungen berücksichtigt, die im Zahlenwerk des Vorjahreszeitraums noch nicht enthalten waren – beispielsweise die US-Mobilfunk-Unternehmen VoiceStream und Powertel sowie das debis Systemhaus – ergibt sich ein organisches Wachstum von rund sechs Prozent. Und das in Zeiten, in denen die deutsche Wirtschaft ihre Wachstumsprognosen stetig nach unten korrigiert.
Nicht nur beim Umsatz geht´s kontinuierlich bergauf, auch bei der operativen Ertragskraft legte der Konzern deutlich zu. Das um Sondereffekte bereinigte und damit vergleichbare EBITDA (Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) stieg um knapp zwölf Prozent oder 772 Millionen Euro auf rund 7,2 Milliarden Euro. Noch deutlicher fiel die Ergebnisverbesserung im Vergleich der jeweiligen Quartale aus: Während das EBITDA im ersten Quartal 2001 gegenüber der Vergleichszeit des Vorjahres um 6,6 Prozent beziehungsweise 225 Millionen Euro erhöht werden konnte, stieg es im zweiten Quartal des laufenden Jahres um satte 17,8 Prozent oder 547 Millionen Euro.

Erstmals legte der Konzern eine Segment-Berichterstattung entlang der vier Säulen vor. Hier der Blick auf die einzelnen Säulen:

T-Mobile: T-Mobile konnte das Ergebnis erheblich steigern. Das EBITDA konnte von 597 Millionen Euro auf 1,375 Milliarden Euro mehr als verdoppelt werden. Damit hat T-Mobile schon jetzt fast das Niveau des gesamten Vorjahres erreicht. Die Zahl der Mobilfunk-Kunden stieg um rund 90 Prozent auf 43,9 Millionen zur Jahresmitte. Rechnet man VoiceStream und Powertel sowie die tschechische RadioMobil hinzu, ergibt sich eine Steigerungsrate von rund 60 Prozent.

T-Com: Ein Blick auf T-Com: Hier setzte sich das starke Wachstum der Neu-Anschlüsse bei ISDN und T-DSL fort. Die Zahl der vermarkteten ISDN-Kanäle hat aktuell die Marke von 20 Millionen überschritten, die installierten Kanäle stiegen zur Jahresmitte um rund vier Millionen auf 19,3 Millionen. Ein Renner bleibt auch T-DSL: Ende Juni 2001 waren bereits rund 750 000 Anschlüsse installiert. Aktuell sind es schon rund eine Million, während rund 1,2 Millionen Anschlüsse vermarktet sind. Der Umsatz von T-Com ging leicht um 3,4 Prozent auf 13,1 Milliarden Euro zurück. Hauptgrund dafür: Der Verkauf der Mehrheit an den Kabel-Regionalgesellschaften in Nordrhein-Westfalen und Hessen. Das EBITDA der T-Com lag mit rund 3,9 Milliarden Euro etwa auf dem Vorjahresniveau.

T-Online: Die T-Online International AG konnte den Konzernumsatz in den ersten sechs Monaten 2001 um knapp 53 Prozent auf 539 Millionen Euro ausbauen. Erfreulich entwickelte sich dabei neben der Zahl der Kunden – plus 46 Prozent auf 9,2 Millionen – auch das Portal-Geschäft. Die Umsätze in diesem Bereich konnten im zweiten Quartal gegenüber den ersten drei Monaten 2001 in einem sehr schwierigen Umfeld um rund 17 Prozent gesteigert werden. Das EBITDA konnte im zweiten Quartal um rund 14 Prozent gegenüber dem ersten Quartal verbessert werden. Das EBITDA von T-Online (einschließlich DeTeMedien) betrug zur Jahresmitte minus 52 Millionen Euro.

T-Systems: Bei T-Systems wirkte sich die erstmalige Konsolidierung des debis Systemhaus Joint-Venture mit einem Umsatzsprung von 46 Prozent auf 6,7 Milliarden Euro aus. Aber auch ohne diesen Konsolidierungseffekt schaffte T-Systems ein Umsatzwachstum von rund zehn Prozent. Zahlreiche Großaufträge haben zu dieser Steigerung beigetragen. Das EBITDA ging im Vergleich zum ersten Halbjahr 2000 von 2,97 Milliarden Euro auf 354 Millionen Euro zurück. Darin spiegelt sich insbesondere der im Vorjahr angefallene Sonderertrag aus der Abgabe der Beteiligung an Global One von 2,86 Milliarden Euro wider.

Fünf Punkte Programm: Um Wachstum und die Profitabilität weiter voran zu treiben hat die Telekom ein Fünf-Punkte Programm aufgelegt und bereits mit der Umsetzung begonnen. Wesentliche Inhalte sind:

Ein konzernweites Programm zur systematischen Qualitätsverbesserung, das unter anderem die Reduzierung der Bereitstellungs- und Entstörzeiten sowie die Reduzierung der Rechnungsreklamationen vorsieht
Im Rahmen des Programms zur operativen Ergebnisverbesserung sollen die Abläufe konsequent durch E-Business-Prozesse optimiert werden. Darüber hinaus werden die Personalanpassungen fortgeführt und die Finanzierungskosten im Rahmen des aktiven Schuldenmanagements zurückgefahren.
Das Programm zur Reduzierung der Verbindlichkeiten hat zum Ziel, bis zum Ende des kommenden Jahres den Stand der Verbindlichkeiten um rund 15 Milliarden Euro zu verringern. Dazu soll unter anderem die Veräußerung nicht zum Kerngeschäft zählender Aktivitäten beitragen wie beispielsweise die bereits realisierte Abgabe der Beteiligungen an der amerikanischen Sprint mit Erlösen von rund 3,5 Milliarden Euro.
Die Integrationsoffensive hat die konsequente Realisierung der Synergien in der neuen Struktur des Konzerns und insbesondere in der Verbindung mit den neu konsolidierten Gesellschaften zum Ziel. Hierunter fallen unter anderem die nahtlose Zuordnung der osteuropäischen Gesellschaften zu den einzelnen Säulen, die Einführung unternehmensübergreifender Produkte beispielsweise im Mobilfunk und die forcierte Entwicklung globaler Marken.
Innerhalb der Produkt- und Innovationsoffensive präsentiert die Deutsche Telekom bereits auf der IFA 2001 in Berlin zahlreiche neue Produkte aus der zunehmenden Verschmelzung von Festnetz-Telefonie, Mobilfunk und Internet. Ein zentraler Innovationsträger ist dabei UMTS: Die Umsetzung des UMTS-Fahrplanes liegt voll im geplanten Timing, im Jahr 2003 soll der kommerzielle Marktstart mit ersten UMTS-Diensten erfolgen.

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Speculator:

Ron Sommer: Kurssturz steht in Widerspruch zur...

 
28.08.01 10:31
...Entwicklung des operativen Geschäfts.

Zunächst zur Entwicklung der T-Aktie. Die Deutsche Telekom hat in
den vergangenen drei Wochen stärker denn je im Fokus der Öffentlichkeit
gestanden. Seit dem 7. August sehen wir uns mit einem
drastischen Kursrückgang der T-Aktie konfrontiert, der eine Welle
von Spekulationen zur Folge hatte.
Ich bin – ebenso wie unsere Aktionäre, zu denen ja auch die meisten
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehören tief betroffen über die
Kursentwicklung. Ich bin mir mit meinen Vorstandskollegen der
hohen Verantwortung bewusst, die die Deutsche Telekom trägt wegen
der breiten Aktionärsbasis, über die unserer Unternehmen
hier in Deutschland und darüber hinaus wie kein anderes Unternehmen
verfügt. Aber auch wegen der historischen Rolle, die die
Deutsche Telekom bei der Etablierung einer neuen Aktienkultur in
Deutschland eingenommen hat. Und deshalb schmerzt mich außer-ordentlich,
was in den vergangenen Wochen mit der T-Aktie ge-schehen
ist.
Umso mehr, als diese sehr unerfreuliche Entwicklung völlig die Tat-sache
verdeckt, dass die Deutsche Telekom eine außerordentlich
positive unternehmerische Entwicklung durchläuft und dass das
Unternehmen im operativen Geschäft ebenso wie mit der eingeschla-genen
strategischen Ausrichtung unübersehbar auf Erfolgskurs ist.
VoiceStream-Transaktion professionell gemanagt
Lassen Sie mich, weil dies immer wieder zum Thema gemacht
worden ist, eines ganz klar sagen: Wir haben den Erwerb von
VoiceStream mit großer professioneller Sorgfalt vorbereitet.
Rund die Hälfte der im Rahmen dieser Transaktion ausgegebenen
1,17 Milliarden Aktien haben VoiceStream-Streubesitz-Aktionäre

erhalten – also knapp 600 Millionen Aktien. Diese Aktionäre haben
ihre neuen Aktien keineswegs gleich wieder verkauft. Ganz im
Gegenteil: Wir haben unseren Streubesitz in den USA zum Stichtag
30. Juni mehr als verdreifacht. Von diesen 600 Millionen Aktien sind
mehr als zwei Drittel in den USA geblieben. Die US-Aktionäre hatten
zur Jahresmitte einen Anteil von 29 Prozent am Streubesitz der
Deutschen Telekom.
Aber auch die restlichen Stücke haben bis vor kurzem zu keiner
erkennbaren Kursbeeinflussung geführt. So ist der Kurs der T-Aktie
zwischen dem 31. Mai 2001 – dem Tag des Closings – und dem -6.
August – nur um lediglich zwei Prozent gesunken, während an-dere
europäische Wettbewerber in dem gleichen Zeitraum Verluste
im gehobenen zweistelligen Prozentbereich hatten.
Von den verbleibenden rund 590 Millionen Aktien befinden sich rund
350 Millionen in „festen Händen“. So zum Beispiel bei TDS, SCANA
oder John Stanton, die an den Aktien als langfristigem Investment
interessiert sind. Oder aber sie liegen bei Aktionären, die in enger
Kooperation mit uns und in vollkommen marktschonender Weise
verkaufen wollen – oder dies für einen Teil ihres Besitzes bereits
getan haben. Dazu gehören Sonera oder auch Goldman Sachs.
Damit sind 80 Prozent aller neu ausgegebenen Aktien erfolgreich
gemanagt.
Über die innerhalb der ersten Lockup Periode und die am 7. August
platzierten Aktien hinaus verbleiben damit lediglich knapp 15 Prozent
oder rund 170 Millionen Aktien, die potenziell an den Markt gebracht
werden könnten. Dabei möchte ich hervorheben, dass wir natürlich –
im Interesse aller Aktionäre – auch mit Hutchison Whampoa im Ge-spräch
sind mit dem Ziel, eine marktschonende Lösung zu erreichen.
In diesem Sinne werte ich die Aussage von Hutchison in der vergan-genen
Woche positiv, man betrachte die verbliebene Aktienposition
als langfristiges Investment.
Außerdem möchte ich diese 170 Millionen Aktien einmal in Relation
bringen: Allein im elektronischen Xetra-Handel und in New York
werden täglich etwa 20 Millionen T-Aktien gehandelt. Zählt man auch
noch die direkt zwischen großen Käufern und Verkäufern getätigten
Transaktionen hinzu, steigt der durchschnittliche Tagesumsatz sogar
auf über 40 Millionen Stück. Je nach Betrachtungsweise sprechen
wir also von einem möglichen Transaktionsvolumen, das zwei bevier Handelstagen entspricht und jeweils nach dem 1.
September beziehungsweise dem 1. Dezember anfallen könnte.
Substanz und Qualität werden sich wieder durchsetzen
Wir – und damit meine ich das Team Telekom – haben in den
vergangenen Jahren im Unternehmen immense Werte für unsere
Aktionäre geschaffen. Sie sind zwar angesichts der aktuellen Kurs-entwicklung
in den Hintergrund gerückt. Aber es wird sich schon
mittelfristig wieder Substanz und Qualität durchsetzen, das hat die
Erfahrung der Kapitalmärkte immer wieder gezeigt. Dafür spricht
ganz aktuell allein schon die Tatsache, dass wir zweistellige
Wachstumsraten aufweisen und damit über den Erwartungen der
Kapitalmärkte liegen. Wir haben zusätzlich zu dieser kraftvollen
operativen Entwicklung alle Werttreiber, die eine Aktie haben kann:
eine außerordentlich starke Marktposition, die Technologiekompe-tenz,
eine nachgewiesene Innovationsstärke und die Finanzkraft, die
man in unserer Branche braucht, um dies alles in künftige wirtschaft-liche
Erfolge zu verwandeln.
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Dixie:

Telekom-Chef ins Finanzministerium zitiert

 
28.08.01 11:10
Telekom-Chef zu Vier-Augen-Gespräch ins Finanzministerium zitiert

 
Finanzminister Hans Eichel hat den Chef der Deutschen Telekom Ron Sommer am Montagabend zu sich zitiert. Grund des Gesprächs unter vier Augen sei der Kursturz der T-Aktie gewesen und ob Sommer den Konzern wieder auf Kurs bringen wolle, berichtet die 'Financial Time Deutschland' (Dienstagsausgabe). "Wir würden schon gerne wissen, was der Vorstand im Sinne seines Hauptaktionärs und der vielen Kleinaktionäre zu tun gedenkt", hieß es aus dem Ministerium.

An eine Abberufung denke man allerdings nicht, so stark stehe Sommer unter der Kritik der Regierung, schreibt das Blatt. "Wenn überhaupt, kann man allenfalls von einer Gelben Karte sprechen", so ein Ministeriumssprecher. Bei dem Gespräch dürfte es auch um die Pensionsverpflichtungen des Bundes für Mitarbeiter der Telekom-Vorgängerbehörde Deutsche Bundespost gegangen sein. Ab dem 1. Januar 2002 muss der Bund die Pensionslasten der Telekom, der Post und der Postbank tragen. Vorgesehen war, dass die Kosten durch die Verkäufe oder Ausgabe von Telekom und Post-Aktien getragen würden.

Zudem, so die FTD, könnten Eichel durch die Schwäche der T-Aktie ein Problem im Bundeshaushalt erwachsen. Er kalkuliere mit den Einnahmen aus dem Verkauf der Aktien und müsste seine Vorhersagen nach unten korrigieren oder mehr Wertpapiere verkaufen. Der Einfluss des Bundes auf das Unternehmen würde dadurch geringer. Der Bund ist derzeit mit 43 Prozent an der Telekom beteiligt. (susa)  
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