Hektische Verhandlungen um französisches Budgetdefizit
Die Finanzminister der EU verhandeln über einen Zeitplan zur Erreichung ausgeglichener Haushaltsdefizite.
PARIS (reuters). Die Finanzminister der Europäischen Union werden sich Angaben aus französischen Kreisen zufolge noch am Donnerstag auf einen Zeitplan für den Ausgleich ihrer öffentlichen Haushalte einigen. Damit könnten sie noch vor dem EU-Gipfel am Samstag in Sevilla die Wogen der Diskussion über Frankreichs Haushaltspläne glätten.
"Es wird schwierig, aber wir glauben daß es möglich ist", hieß es im Umfeld des französischen Ministerpräsidenten Jean-Pierre Raffarin. Zuvor hatte bereits der Vorsitzende des EU-Finanzministerrates Rodrigo Rato die Erwartung geäußert, daß die Minister bei ihrem Treffen in Madrid eine Übereinkunft finden. Es wird damit gerechnet, daß sie sich auf ein Abkommen einigen, das den Interessen Frankreichs entgegenkommt, ohne den Stabilitäts- und Wachstumspakt der EU zu untergraben. In dem Pakt haben sich die Staaten zu einer strikten Haushaltspolitik verpflichtet.
Die neue Mitte-Rechts-Regierung Frankreichs hatte angekündigt, das bisher vereinbarte Null-Defizit-Ziel bis zum Jahr 2004 womöglich nicht erreichen zu können. Für heuer kündigte Haushaltsminister Alain Lambert ein Defizit von 2,5 Prozent an. Das konservative Bündnis hat seinen Wählen unter anderem Steuersenkungen und höhere Ausgaben im Bereich Sicherheit versprochen. Damit löste das Land innerhalb der EU eine Debatte über die Ziele des Paktes aus.
Flexibles Nulldefizit
Die portugiesische Finanzministerin Manuela Ferreira Leite plädierte am Donnerstag für ein "flexibles Nulldefizit". Portugal ist ebenso wie Frankreich davon bedroht, den "blauen Brief" aus Brüssel wegen Überschreitung der Richtlinien des Stabilitätspaktes zu erhalten.
Die Finanzminister der EU verhandeln über einen Zeitplan zur Erreichung ausgeglichener Haushaltsdefizite.
PARIS (reuters). Die Finanzminister der Europäischen Union werden sich Angaben aus französischen Kreisen zufolge noch am Donnerstag auf einen Zeitplan für den Ausgleich ihrer öffentlichen Haushalte einigen. Damit könnten sie noch vor dem EU-Gipfel am Samstag in Sevilla die Wogen der Diskussion über Frankreichs Haushaltspläne glätten.
"Es wird schwierig, aber wir glauben daß es möglich ist", hieß es im Umfeld des französischen Ministerpräsidenten Jean-Pierre Raffarin. Zuvor hatte bereits der Vorsitzende des EU-Finanzministerrates Rodrigo Rato die Erwartung geäußert, daß die Minister bei ihrem Treffen in Madrid eine Übereinkunft finden. Es wird damit gerechnet, daß sie sich auf ein Abkommen einigen, das den Interessen Frankreichs entgegenkommt, ohne den Stabilitäts- und Wachstumspakt der EU zu untergraben. In dem Pakt haben sich die Staaten zu einer strikten Haushaltspolitik verpflichtet.
Die neue Mitte-Rechts-Regierung Frankreichs hatte angekündigt, das bisher vereinbarte Null-Defizit-Ziel bis zum Jahr 2004 womöglich nicht erreichen zu können. Für heuer kündigte Haushaltsminister Alain Lambert ein Defizit von 2,5 Prozent an. Das konservative Bündnis hat seinen Wählen unter anderem Steuersenkungen und höhere Ausgaben im Bereich Sicherheit versprochen. Damit löste das Land innerhalb der EU eine Debatte über die Ziele des Paktes aus.
Flexibles Nulldefizit
Die portugiesische Finanzministerin Manuela Ferreira Leite plädierte am Donnerstag für ein "flexibles Nulldefizit". Portugal ist ebenso wie Frankreich davon bedroht, den "blauen Brief" aus Brüssel wegen Überschreitung der Richtlinien des Stabilitätspaktes zu erhalten.