Hätten Sie es gewusst? Der Amex Internet Index, das Stimmungsbarometer für die Internet-Branche, befindet sich auf dem höchsten Stand seit Mai 2002. Der Index verbuchte am Freitag ein weiteres Plus von 1,5 Prozent und schloss bei 104,22 Punkten. Im Oktober 2002 war er auf ein historisches Tief bei 57 Punkten abgetaucht.
Im Vergleich zum gesamten Technologiesektor, repräsentiert durch den Nasdaq Composite, hat sich das Internet deutlich besser entwickelt. Auf Basis der letzten 52 Wochen notiert der Internet-Index praktisch unverändert, der Composite hingegen bei minus 11 Prozent. Der Unterschied seit Jahresbeginn fällt ähnlich deutlich aus: plus 25 Prozent zu plus 15 Prozent.
So schlecht, wie es die meisten Investoren noch vor ein paar Monaten angenommen hatten, geht es den Online-Firmen also offenbar nicht. Auf der anderen Seite muss erwähnt werden, dass die Rallye ohne die massiven Kursgewinne der Trendsetter Amazon.com [Nasdaq: AMZN ], eBay [Nasdaq: EBAY ] und Yahoo! [Nasdaq: YHOO ] weit weniger stark ausgefallen wäre.
KGVs für 2003 im Durchschnitt bei über 70
Der Einzelhändler Amazon notiert nun bei 33,05 Dollar. Allein in den letzten drei Wochen ist der Kurs um 10 Dollar gestiegen. Auslöser für die Rallye waren überraschend gute Quartalszahlen und ein positiver Geschäftsausblick. Wie die anderen beiden Highflyer auch, schleppt das Unternehmen eine sehr hohe Bewertung mit sich herum. So beträgt das KGV auf Basis der für dieses Jahr erwarteten Gewinne üppige 69.
Kaum besser sieht es bei Yahoo! (KGV 03e: 79) und eBay (68e) aus. Und das führt zu der eigentlichen Problematik, denn der Internet Index ist so gestaltet, dass Firmen mit einer hohen Marktkapitalisierung eine entsprechend hohe Gewichtung haben. Eine Seitwärtsbewegung bei den Schwergewichten würde die Performance bremsen, eine Korrektur zu Verlusten führen.
Die sechs größten Firmen (AOL, eBay, Qualcomm, Yahoo!, Sun Microsystems und Amazon.com) vereinen einen Börsenwert von 163 Milliarden Dollar auf sich. Zum Vergleich: Die restlichen 39 im Index vertretenen Gesellschaften schaffen gerade so die Marke von 100 Milliarden Dollar.
Im Vergleich zum gesamten Technologiesektor, repräsentiert durch den Nasdaq Composite, hat sich das Internet deutlich besser entwickelt. Auf Basis der letzten 52 Wochen notiert der Internet-Index praktisch unverändert, der Composite hingegen bei minus 11 Prozent. Der Unterschied seit Jahresbeginn fällt ähnlich deutlich aus: plus 25 Prozent zu plus 15 Prozent.
So schlecht, wie es die meisten Investoren noch vor ein paar Monaten angenommen hatten, geht es den Online-Firmen also offenbar nicht. Auf der anderen Seite muss erwähnt werden, dass die Rallye ohne die massiven Kursgewinne der Trendsetter Amazon.com [Nasdaq: AMZN ], eBay [Nasdaq: EBAY ] und Yahoo! [Nasdaq: YHOO ] weit weniger stark ausgefallen wäre.
KGVs für 2003 im Durchschnitt bei über 70
Der Einzelhändler Amazon notiert nun bei 33,05 Dollar. Allein in den letzten drei Wochen ist der Kurs um 10 Dollar gestiegen. Auslöser für die Rallye waren überraschend gute Quartalszahlen und ein positiver Geschäftsausblick. Wie die anderen beiden Highflyer auch, schleppt das Unternehmen eine sehr hohe Bewertung mit sich herum. So beträgt das KGV auf Basis der für dieses Jahr erwarteten Gewinne üppige 69.
Kaum besser sieht es bei Yahoo! (KGV 03e: 79) und eBay (68e) aus. Und das führt zu der eigentlichen Problematik, denn der Internet Index ist so gestaltet, dass Firmen mit einer hohen Marktkapitalisierung eine entsprechend hohe Gewichtung haben. Eine Seitwärtsbewegung bei den Schwergewichten würde die Performance bremsen, eine Korrektur zu Verlusten führen.
Die sechs größten Firmen (AOL, eBay, Qualcomm, Yahoo!, Sun Microsystems und Amazon.com) vereinen einen Börsenwert von 163 Milliarden Dollar auf sich. Zum Vergleich: Die restlichen 39 im Index vertretenen Gesellschaften schaffen gerade so die Marke von 100 Milliarden Dollar.
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