Es ist immer die Frage, wie man sich positioniert. Ich denke, dass das Gröbste überstanden ist, wodurch sich mittel- und langfristig gute Chance für einen Ausbruch über die 3,00 EUR-Marke ergeben. Die aus der Wandlung resultierenden Nachteile für die Aktionäre (Verwässerung der Aktie) sind völlig akzeptabel. Als Aktionär sollte man auch die andere Seite der Medaille im Auge haben und auf der steht das Unternehmen.
Die Vorteile für das Unternehmen sind durch die Wandlung der Anleihe deutlich größer als die möglichen Nachteile für die Aktionäre. Denn das Unternehmen muss 56,3 Millionen Euro Fremdkapital nicht zurückzahlen. Im Gegenteil - das Geld bleibt als zusätzliches Eigenkapital im Unternehmen. Wie das Unternehmen mitteilte, steigt die Eigenkapitalquote um rund 2,5 Prozent, außerdem sinken die jährlichen Zinskosten um rund fünf Millionen Euro. Der Kassenbestand von derzeit 220 Millionen Euro bleibt unberührt und gibt dem Unternehmen einen deutlich größeren Handlungsspielraum beispielsweise für Akquisitionen. Möglicherweise wird ein Teil des Geldes auch für den Rückkauf einer weiteren, bis 2022 laufenden Wandelanleihe genutzt. Der Rückkauf ist ab dem kommenden Jahr möglich. (Quelle: www.rnz.de/wirtschaft/wirtschaft-regional/...rid,286895.html)
Abgesehen davon werden sich auch die Pensionsrückstellungen bestimmt wieder etwas reduzieren, wenn die Zinsen steigen. Positiv ist dabei auch zu werten, dass die Betriebsrente im Jahr 2015 neu geregelt wurde, indem HDM die endgehaltsorientierte Rentenzusage auf eine beitragsbasierte Kapitalzusage umgestellt hat. Das spart auch zukünftig Geld. Wird schon...