Digitaldrucksysteme von Heidelberg im britischen Markt etabliert
12.02.2013
Linoprint C 901 und C 751 bieten eine breite Spanne an Einsatzmöglichkeiten
Trend geht in Richtung kleine Auflagen und variable Daten
Apple Litho und Panda Print setzen Schwerpunkt auf personalisierte Druckanwendungen
Heidelberg Linoprint C 751
Apple Litho mit Sitz in Bristol, UK, und der schottische Drucker Panda Print in Dunfermline steigen mit den Digitaldrucklösungen Linoprint C der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) in den Digitaldruck ein.
Mittlerweile hat sich das Digitaldruckangebot von Heidelberg im britischen Markt etabliert: Immer mehr Druckereien in Großbritannien entscheiden sich für ein Linoprint System.
Bei Apple Litho wird Digitaldruck zum Kerngeschäft
Der Auftrag einer lokalen Behörde hat Apple Litho veranlasst, in eine Heidelberg Linoprint C 901 zu investieren. Der Werbedrucker, ausgestattet mit Offsetmaschinen im Wert von 2,3 Millionen Euro, will seinen Kunden zusätzlich den digitalen Druck von kleinen Auflagen und variablen Daten anbieten. "Wir haben uns im Markt nach einer passenden Maschine umgeschaut. Heidelberg hat uns ein Angebot mit einem fairen Preis-Leistungsverhältnis ohne versteckte Kosten gemacht", so Louis Bracey, Geschäftsführer und Eigentümer der vor 33 Jahren gegründeten Firma. "Wir brauchen eine Maschine, die fortschrittlicher ist als die gängigen Einstiegsmodelle, aber kein überdimensioniertes System am oberen Ende der Produktivitätsskala. Unsere Kunden verlangen verstärkt Klein- und Kleinstauflagen, und die Digitaldruckqualität wird zunehmend besser. Daher ist an der Zeit, mit der richtigen Maschine in den Digitaldruck einzusteigen - die Linoprint C 901 passt zu unseren Vorstellungen".
Panda Print ersetzt eine seiner Digitaldruckmaschinen durch eine Linoprint C 751
Panda Prints arbeitet schon seit einigen Jahren mit Offsetdruckmaschinen von Heidelberg und hat sich zusätzlich für eine Linoprint C 751 entschieden, die eine Wettbewerbsmaschine ersetzt. Für Mark Wilson, Produktionsleiter und Mitglied der Eigentümerfamilie, war die Investition die optimale Entscheidung. "Die Maschine passt genau zum Auftragsvolumen und Anspruch an die Aufträge, und die Investition entspricht unserem Budget. Da wir unsere Offsetdruckmaschinen und damit unsere Produktionsprozesse schon umfassend in den Prinect Workflow integriert haben, können wir die neue Linoprint C 751 über den neuen Prinect Digital Print Manager ebenfalls in unseren Workflow integrieren".
Apple Litho peppt seinen Internetauftritt auf und tauscht die Beschilderung am Standort Bristol aus, um auf seine neuen umfassenden Dienstleistungen aufmerksam zu machen. Apple Litho firmiert zukünftig unter den Namen "Apple Colour" und "Apple Digital". Personalisierte Druckjobs oder Einmalaufträge, die Apple Litho bisher aus wirtschaftlichen Gründen ablehnen musste, können mit Installation der Linoprint C 901 nun angenommen werden. Einerseits geht Apple Litho davon aus, dass ein Großteil der Digitaldruckaufträge vom schon bestehenden Kundenstamm kommen wird. Andererseits ist das Unternehmen überzeugt, dass sich durch die Investition auch neue Geschäftsmöglichkeiten ergeben.
Neben der Linoprint C 901 sind zwei Heidelberg Offsetmaschinen, eine Speedmaster XL 75-5-P und eine Speedmaster CD 74-4, bei Apple Litho im Einsatz. Gearbeitet wird an fünf Tagen in zwei Schichten.
Apple Litho-Geschäftsführer Louis Bracey ist von der Zukunft des Druckens überzeugt. "Schon bei Gründung unseres Unternehmens befand sich die Printmedien-Industrie in einer schwierigen Situation. Glücklicherweise geht es uns gut. Moderne Druckmaschinen produzieren mehr als doppelt so viel wie früher - gleichzeitig wird die Konkurrenz durch das Internet immer größer. Allerdings gibt es durchaus positive Signale: Einer unserer Kunden, der sich zeitweise für den Online-Verkauf seiner Produkte entschieden hatte, ist zu uns zurück gekommen, um wieder Kataloge drucken zu lassen. Seiner Meinung nach sind gedruckte Medien die besseren Werbeträger. Es wird immer Gedrucktes geben, und zwar in vielfältiger Form".
Offset oder digital: Panda Print entscheidet von Fall zu Fall. Auflagen von mehr als 1.000 Bogen werden normalerweise auf einer Bogenoffsetmaschine gedruckt, wobei in einigen Fällen komplexere Faktoren als allein die Auflagenhöhe entscheidend sind.
Panda Print-Produktionsleiter Mark Wilson lobt den Service von Heidelberg: "Um eine längere Unterbrechung unserer Produktion zu vermeiden, haben die Heidelberg Servicemitarbeiter die neue Linoprint C 751 während unserer Betriebsferien zwischen Weihnachten und Neujahr installiert".
Panda Print arbeitet in flexiblen Tagesschichten und wird hauptsächlich von Kunden aus Schottland beauftragt. Die Druckerei bietet eine breite Palette an Druckjobs für Privatkunden und Industrieunternehmen.
Bildmaterial sowie weitere Informationen über das Unternehmen stehen im Presseportal der Heidelberger Druckmaschinen AG unter www.heidelberg.com zur Verfügung.
Für weitere Informationen:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Corporate Public Relations
Silke Wolf
Tel.: +49 (0)6221 92-5061
Fax: +49 (0)6221 92-5069
E-Mail: silke.wolf@heidelberg.com