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Bund will sich nicht an Chip-Hersteller Qimonda beteiligen
Berlin: (hib/HLE) Keine Bank sei bereit gewesen, auch nur einen Euro-Cent zur Rettung des Dresdner Chip-Herstellers Qimonda auszugeben, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (16/12671) auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion (16/12583). Dabei habe es eine grundsätzliche staatliche Unterstützungsbereitschaft gegeben. Ein Umstrukturierungskonzept zum Überleben des Chip-Herstellers, das auch private Kapitalgeber überzeugt hätte, habe von dem Unternehmen nicht vorgelegt werden können. "Dies machte die Insolvenz unausweichlich", schreibt die Bundesregierung. Die von der Insolvenz betroffenen Arbeitnehmer würden jetzt bis zu einer Dauer von zwölf Monaten Transfer-Kurzarbeitergeld aus Mitteln der Arbeitsförderung erhalten. Somit werde Zeit für die Suche nach einem neuen Investor gewonnen. Bundesregierung und sächsische Staatsregierung seien an einem Investor für Qimonda interessiert. Der Bund beabsichtige jedoch nicht, sich am Eigenkapital eines möglichen Nachfolgeunternehmens von Qimonda zu beteiligen, versichert die Regierung auf die Nachfrage der Linksfraktion, die im Vorwort zur Anfrage darauf hingewiesen hatte, dass zwar über Rettungspläne für Autobauer diskutiert werde, andere Branchen aber weitgehend unbeachtet blieben. Die Regierung stellt dazu fest: "In der sozialen Marktwirtschaft gilt ein bewährter Grundsatz: So viel Markt wie möglich - so viel Staat wie nötig." In der Krise bedürfe es sicher mehr staatlicher Unterstützung. Dafür stelle die Bundesregierung auch ein Kredit- und Bürgschaftsprogramm über 115 Milliarden Euro bereit.
glaub mir, die besten Mitarbeiter haben spätestens im Januar angefangen zu suchen, und besonders in Dresden bei der Solarindustrie reihenweise offene Stellen besetzt....
Pacta sunt servanda:diese Veträge beinhalten in der Regel schon bei Abschluss ein second sourcing, falls genau das passiert was passiert is, nämlich dass ein Vertragspartner ausfällt
Eiserne Reserve?! Du glaubst Speicherhersteller verkaufen nicht alles was sie produzieren, sondern halten Mengen zurück für bessere Zeiten?! Sag mal, Du bist nicht aus der Branche, oder?
Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Da realismus in diesem Thread wohl wenig gefragt ist, halt ich mich von nun an raus.
Danke für deine Worte!
war mit ca. 10K investiert und bin ausgestiegen als die EU glaubhaft versichert hat nichts zur Rettung von Qimonda beitragen zu wollen. Dann nur auf dieser Ebene wärs gegangen.
-> alle Konkurrenten in Asien werden massiv gestützt, auch wenn hier eine Lösung gefunden wird, legen die Asienten einfach wieder einen drauf und wir haben nächstes Jahr das selbe Problem. Hier geht es nur mit Subventionen und Strafzöllen um die Wettbewerbsverzerrungen der Asiaten auszugleichen,
allein bin auch noch dabei
alles wird gut ganz bestimmt irgendwann
Der Bericht vom 22.04 der heute veröffentlicht wurde: Bund will sich nicht an Chip-Hersteller Qimonda beteiligen dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/126/1612671.pdf
Ich würde sagen das heute Panik Verkäufe stattgefunden haben und sich einige garnicht die Zeit genommen haben den Bericht ganz durchzulesen.
Die Rusen wurden da drinnen z.b. garnicht mit erwähnt. Weil die Russen erst später ihr Interesse gezeigt haben.
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