Das schreibt ein Pathologe, der nach 300 (dreihundert!!!!) erfolglosen Bewerbungsschreiben heute in Schweden lebt und arbeitet, zu dem neu erkannten Ärztemangel in Deutschland
Moin.... ,
Ja, Ärztemangel in Deutschland... KÖSTLICH.
Und natuerlich will´s wieder mal keiner gewesen sein....
Die Geschichte hat viele Aspekte:
Die gnadenlose Hierarchie in den Krankenhäusern. Auf der anderen Seite
feige
Jungmediziner die mit einem krummen Buckel zur Welt gekommen sind.
Folge:
Kein Widerstand gegen katastrophale Arbeitsbedingungen. Zudem
Abwanderung der
intelligenten (in die USA zwecks Forschung) und der "soliden", die
ordentliche
und verantwortungsBEWUSSTE Arbeit leisten wollen. Zurueck bleiben die
Dummen,
die weiterhin den Chefs einen angenehmen Verdienst garantieren.
Ausgebildet wird schon seit langem nicht mehr. Die Jungen werden als
Fussabtreter benutzt und können sehen wie sie Fortbildung voll
bekommen.
Bezahlung eines AiP = Arzt im Praktikum: Ich habe 1800 DM
bekommen......
(Dafuer steht keine Putzfrau auf!) Und man denke an die
Ost-Bezahlung....
Völlig verquaste Vetternpolitik innerhalb der Mediziner und Politiker
und
Pharmafirmen und Krankenkassen und............
Folglich ist ein mafiöses Pluenderungssystem entstanden, wie generell
in der
Bundesrepublik....
Ca. 50-60% der Arbeitszeit verbringt ein Arzt mit Verwaltungsarbeit.
Das
kostet....
Es gibt noch reihenweise weitere Aspekte.
Klar ist: Auch die Mediziner sind an der Miser mitschuld. Und zwar
erheblich.
Und so entsteht ein Ärztemangel.
Der wird so ca. 2-3 Jahre dauern und dann versinkt alles im alten Trott.
Diese Wellenbewegung hatten wir schon mal anfang der 70er. Da war
plötzlich der
Markt riesig fuer Mediziner. Dann begann die Abzocke und nun ist die
Scheisse
am Dampfen. Also will keiner mehr und der Markt ist wieder gross.
Sagen wir´s mal so: Fuer mich stehen die Zeichen gut.
Steht auch gerade ein schöner Bericht im Spiegel (Internet)
Lasst es Euch gut gehen und....schön gesund bleiben !!!
Schwedische Gruesse
Arnd
Moin.... ,
Ja, Ärztemangel in Deutschland... KÖSTLICH.
Und natuerlich will´s wieder mal keiner gewesen sein....
Die Geschichte hat viele Aspekte:
Die gnadenlose Hierarchie in den Krankenhäusern. Auf der anderen Seite
feige
Jungmediziner die mit einem krummen Buckel zur Welt gekommen sind.
Folge:
Kein Widerstand gegen katastrophale Arbeitsbedingungen. Zudem
Abwanderung der
intelligenten (in die USA zwecks Forschung) und der "soliden", die
ordentliche
und verantwortungsBEWUSSTE Arbeit leisten wollen. Zurueck bleiben die
Dummen,
die weiterhin den Chefs einen angenehmen Verdienst garantieren.
Ausgebildet wird schon seit langem nicht mehr. Die Jungen werden als
Fussabtreter benutzt und können sehen wie sie Fortbildung voll
bekommen.
Bezahlung eines AiP = Arzt im Praktikum: Ich habe 1800 DM
bekommen......
(Dafuer steht keine Putzfrau auf!) Und man denke an die
Ost-Bezahlung....
Völlig verquaste Vetternpolitik innerhalb der Mediziner und Politiker
und
Pharmafirmen und Krankenkassen und............
Folglich ist ein mafiöses Pluenderungssystem entstanden, wie generell
in der
Bundesrepublik....
Ca. 50-60% der Arbeitszeit verbringt ein Arzt mit Verwaltungsarbeit.
Das
kostet....
Es gibt noch reihenweise weitere Aspekte.
Klar ist: Auch die Mediziner sind an der Miser mitschuld. Und zwar
erheblich.
Und so entsteht ein Ärztemangel.
Der wird so ca. 2-3 Jahre dauern und dann versinkt alles im alten Trott.
Diese Wellenbewegung hatten wir schon mal anfang der 70er. Da war
plötzlich der
Markt riesig fuer Mediziner. Dann begann die Abzocke und nun ist die
Scheisse
am Dampfen. Also will keiner mehr und der Markt ist wieder gross.
Sagen wir´s mal so: Fuer mich stehen die Zeichen gut.
Steht auch gerade ein schöner Bericht im Spiegel (Internet)
Lasst es Euch gut gehen und....schön gesund bleiben !!!
Schwedische Gruesse
Arnd