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Haikui...denn Fisch stinkt nicht unbedingt.


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Haikui Seafood kein aktueller Kurs verfügbar
 
Börsenmonst.:

Haikui...denn Fisch stinkt nicht unbedingt.

8
24.04.12 20:24
Ein neuer Chinese wagt sich an das deutsche Börsenparkett. KGV von in etwa 4. Auf einen guten Fang für alle Aktionäre!

Original-Research: Haikui Seafood AG - von BankM - Repräsentanz der biw Bank für Investments und Wertpapiere AG

Aktieneinstufung von BankM - Repräsentanz der biw Bank für Investments und Wertpapiere AG zu Haikui Seafood AG

Unternehmen: Haikui Seafood AG
ISIN: DE000A1JH3F9

Anlass der Studie: IPO / Aufnahme der Coverage
Kursziel: EUR 31,35
Kursziel auf Sicht von: 12 Monate
Letzte Ratingänderung: IPO / Aufnahme der Coverage
Analyst: BankM - biw AG

Fisch und Meeresfrüchte - Trend zu gesunder Ernährung fördert Nachfrage
Die Haikui Seafood AG (ISIN DE000A1JH3F9, Prime Standard, H8K GY) ist ein
Fisch und Meeresfrüchte verarbeitendes Unternehmen, das sowohl den
heimischen als auch den globalen Markt adressiert. Aufgrund seiner hohen
internationalen Qualitätsstandards im Produktionsprozess und seines
etablierten Netzwerkes an Zulieferern und Kunden hat sich Haikui einen
Namen im heimischen Markt erarbeitet und gleichzeitig seine Position
weltweit erfolgreich ausgebaut. Während die Produkte innerhalb Chinas auch
unter eigenem Label vertrieben werden, exportiert Haikui seine Waren unter
der Marke von Drittanbietern.

Wir erachten folgende Faktoren für den Ausblick der Geschäftstätigkeit der
Haikui als maßgeblich

* Treiber für die gesamte Industrie ist der wachsende Konsum von Fisch und

Meeresfrüchten
- der Anstieg des pro Kopf-Konsums wird für den Zeitraum 2007 bis 2020 in
China mit 35% und weltweit mit 2% prognostiziert
* Haikui hat sich zum Ziel gesetzt
- seinen Anteil am heimischen Markt von derzeit 5,2% durch den Ausbau von
Verarbeitungskapazität, die Verbreiterung der Zuliefererbasis sowie die
weitere Stärkung des Markennamens zu erhöhen
- die Position im europäischen und US-amerikanischen Markt weiter
auszubauen
* Solides Umsatzwachstum mit einem CAGR2008-2011 von 37% unter Beibehaltung
hoher Margen
* Starker Cash Flow und gesunde Bilanz: liquide Mittel betragen EUR 25,6 Mio.
zum Bilanzstichtag 2011
* Für den Zugang zu reichen Fischgründen ist das Unternehmen geographisch
gut positioniert
* Internationale Akkreditierung und Zertifizierung

Um die strategischen Ziele umzusetzen und den Zugang zu Eigenkapital zu
erleichtern, betritt das Unternehmen den deutschen Kapitalmarkt.
Aus unserer DCF-Analyse ergibt sich ein Wert von EUR 33,10/Aktie. Aus der
Peer Group-Analyse resultiert ein Wert in Höhe von EUR 29,56 auf Basis von
2012e. Zu gleichen Teilen gewichtet ergibt die DCF- und die Peer
Group-Analyse einen fairen Wert von EUR 31,33, was einem KGV von 10,43
entspricht. Die Resultate für 2013 werden ebenfalls gezeigt, jedoch für die
Bewertung nicht herangezogen.

Wir bewerten die Aktie mit einem fairen Wert von EUR 31,35.

Angesichts einer Bookbuilding-Spanne von EUR 10 - 13, entsprechend einem
impliziten KGV von 3,3 - 4,3 für 2012e sowie einem Preis/Buch-Verhältnis
von 0,87 - 1,13 (Buchwert von EUR 11,47/Aktie zum Bilanzstichtag 2011) halten
wir die Aktie für ein attraktives Investment.

Die vollständige Analyse können Sie hier downloaden:
www.more-ir.de/d/11598.pdf
Die Analyse oder weiterführende Informationen zu dieser können Sie hier downloaden
www.bankm.de/webdyn/...s_Research%20Reports%20Disclaimer.html.

Kontakt für Rückfragen
BankM - Repräsentanz der biw Bank für Investments und Wertpapiere AG
Dr. Roger Becker
Mainzer Landstraße 61, 60329 Frankfurt
Tel. +49 69 71 91 838-46
Fax +49 69 71 91 838-50
www.bankm.de
roger.becker@bankm.de
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Börsenmonst.:

Interessanter Artikel in der FTD

 
25.04.12 19:49
zu Haikui und der aktuellen Situation bei Chinaaktien.

www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/...na/70027175.html
Antworten
luigi79:

Skeptische Einschätzung Haikui

 
09.05.12 15:57

Eine skeptische Einschätzung der Aktie findet sich hier:

blog.taipan-online.de/4449/2012/neuer-china-borsengang-steht-bevor/

Zitat: "Der Hauptaktionär, CEO Chen Zhenkui, wird über eine Holdingfirma immer noch 49% halten. [...] Eine Mehrheit in Händen weniger Personen kann durchaus heikel sein. Wir können davon ausgehen, dass Chen Zhenkui mit hoher Wahrscheinlichkeit jemanden mit einem großen Aktienpaket kennt, der ihm jederzeit eine Mehrheit verschaffen kann."

Antworten
Börsenmonst.:

Tja..Chinawwerte sind ja sowas von out.

 
11.05.12 18:09
Ein Wunder, dass die den kompletten Börsengang nicht gleich abgesagt haben. Das hat sich für Haikui nicht gelohnt.




DGAP-Adhoc: Haikui Seafood AG: Platzierungspreis für Aktien beträgt 10,00 Euro

10:45 11.05.12

Haikui Seafood AG   / Schlagwort(e): Börsengang

11.05.2012 10:41

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch
die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

--------------------------------------------------

Ad hoc Mitteilung gemäß § 15 WpHG

Haikui Seafood AG: Platzierungspreis für Aktien beträgt 10,00 Euro

Hamburg, 11. Mai 2012 - Haikui Seafood AG, ein etabliertes international und
im chinesischen Heimatmarkt operierendes Fischverarbeitungsunternehmen, hat
gemeinsam mit den Joint Lead Managern BankM - Repräsentanz der biw Bank für
Investments und Wertpapiere AG - und der Pareto Securities AS einen
Platzierungspreis von 10,00 Euro für die beim Börsengang angebotenen Aktien
festgesetzt.

Beim Börsengang wurden insgesamt 317.400 Inhaberstückaktien platziert.
Hiervon stammen 276.000 Aktien aus einer Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen
(die 'Neuen Aktien') und 41.400 Aktien aus dem Eigentum der Greenshoe
Aktionäre Mega Bond International Limited und Palm Cove International
Limited im Rahmen einer Mehrzuteilung (Greenshoe).

Das Unternehmen wird durch die Platzierung der Neuen Aktien einen
Bruttoemissionserlös von etwa 2,8 Mio. Euro erhalten. Der Anteil des
Streubesitzes wird bei vollständiger Ausübung der Greenshoe-Option ungefähr
11 Prozent betragen.

Die Haikui Seafood AG Aktien werden voraussichtlich ab 15. Mai 2012 im
Regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse unter der
ISIN DE000A1JH3F9, der Wertpapier-Kenn-Nr. (WKN) A1JH3F9 und dem
Börsenkürzel H8K gehandelt.

Zusatzinformationen:
ISIN: DE000A1JH3F9
WKN: A1JH3F9
Ticker Symbol: H8K
Zulassung beantragt: Regulierter Markt / Prime Standard der Frankfurter
Wertpapierbörse
Satzungssitz: Deutschland
Über die Haikui Seafood AG

Die Haikui Seafood AG verarbeitet Fische und Meeresfrüchte für den
chinesischen und internationalen Markt. Die Produktpalette des Unternehmens
umfasst mehr als 100 verschiedene Produkte aus gefrorenen und konservierten
Fischen und Meeresfrüchten, die aus einer Vielzahl unterschiedlicher Sorten
roher Fische und Meeresfrüchte hergestellt werden, darunter Garnelen,
Krabben, diverse Fischarten sowie Schalentiere und Kopffüßer. Kunden von
Haikui Seafood sind Distributoren in China und in Übersee, wobei diese
überwiegend in Asien, Europa und den Vereinigten Staaten ansässig sind.
Haikui Seafood beschäftigt rund 600 fest angestellte Mitarbeiter und
durchschnittlich rund 1.600 zusätzliche befristet angestellte Arbeitskräfte.

Das Unternehmen verfügt über eine jährliche Produktionskapazität von
ungefähr 28.500 Tonnen (Output). Die Produktionsstätten befinden sich im
süd-östlichen China auf der Insel Dongshan, Zhangzhou in der Provinz Fujian.

Die Haikui Gruppe betreibt eine optimierte Lieferkette einschließlich
eigener Verarbeitungsanlagen, eigener Produktforschungs- und
Entwicklungskapazitäten sowie Lagerhallen bei gleichzeitiger enger
Kooperation mit Rohwarenlieferanten.
Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.haikui-seafood.de oder
kontaktieren Sie

Kirchhoff Consult AG
Dr. Kay Baden
Tel.: +49 (0)40 609 186 39
baden@kirchhoff.de
Disclaimer

Dieses Dokument stellt weder ein Angebot zum Verkauf noch eine Werbung für
den Kauf von Wertpapieren der Haikui Seafood AG dar. Die Aktien wurden
bereits verkauft.

Dieses Dokument ist kein Angebot zum Kauf von Wertpapieren in den
Vereinigten Staaten von Amerika. Wertpapiere dürfen in den Vereinigten
Staaten von Amerika nur mit vorheriger Registrierung unter den Vorschriften
des U.S. Securities Act von 1933 in derzeit gültiger Fassung oder ohne
vorherige Registrierung nur aufgrund einer Ausnahmeregelung verkauft oder
zum Kauf angeboten werden. Die Aktien der Haikui Seafood AG sind nicht und
werden nicht nach den Vorschriften des U.S. Securities Act von 1933 in
derzeit gültiger Fassung registriert und werden in den Vereinigten Staaten
von Amerika weder verkauft noch zum Kauf angeboten.

Dieses Dokument wird nur verbreitet an und ist nur ausgerichtet auf (i)
Personen, die sich außerhalb des Vereinigten Königreiches befinden, oder
(ii) professionelle Anleger, die unter Artikel 19(5) des Financial Services
and Markets Act 2000 (Financial Promotion) Order 2005 (die 'Verordnung'),
oder (iii) vermögenden Gesellschaften, und anderen vermögenden Personen die
unter Artikel 49(2)(a) bis (d) der Verordnung fallen (wobei diese Personen
zusammen als 'qualifizierte Personen' bezeichnet werden). Alle Wertpapiere,
auf die hierin Bezug genommen wird, stehen nur qualifizierten Personen zur
Verfügung und jede Aufforderung, jedes Angebot oder jede Vereinbarung,
solche Wertpapiere zu beziehen, kaufen oder anderweitig zu erwerben, wird
nur gegenüber qualifizierten Personen abgegeben. Personen, die keine
qualifizierten Personen sind, sollten in keinem Fall im Hinblick oder
Vertrauen auf diese Information oder ihren Inhalt handeln.
11.05.2012 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de

--------------------------------------------------
 
Sprache:      Deutsch
Unternehmen:  Haikui Seafood AG
              c/o Ashurst LLP, OpernTurm, Bockenheimer Landstraße 2-4
              60306 Frankfurt am Main
              Deutschland
Telefon:      +49 40 60 91 86 - 0
Fax:          +49 40 60 91 86 - 60
E-Mail:       haikui@kirchhoff.de
Internet:     www.haikui-seafood.de
ISIN:         DE000A1JH3F9
WKN:          A1JH3F
Börsen:       Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard)
 
Notierung vorgesehen / intended to be listed
 
Ende der Mitteilung                             DGAP News-Service
Antworten
pastix1:

....ausser Spesen nichts gewesen ?

 
13.05.12 11:07

Hallo
auch ich gehöre zu den "Glücklichen" die gezeichnet haben und frage mich nun : Was soll das ?
Das ist ja wenn es gut läuft ein Nullsummenspiel gewesen ... (kosten = Einnachmen aus Börsengang)
aber was nun ?
Ist es überhaupt sinnvoll das Papier zu halten da ja bei so wenig Aktien kaum ein vernünftiger Handel entstehen wird....

Was mein Ihr ?
Die Zahle lesen sich ja seeehr euphorisch....aber....
Viele Grüße
pastix

Antworten
SirPatrick84:

Haikui...

 
14.05.12 10:41
Der Börsengang war nicht so erfolgreich wie erhofft.
Es gab nur wenig Zeichnungen und die Emission konnte nur am unteren Ende der Bookbuilding-Spanne ausgeführt werden.

Die Unternehmenszahlen hören sich interessant an, aber ich frage mich warum es bei den guten Kennzahlen so wenig Käufer gibt. Und größere Investoren scheinen auch kein Interesse zu haben.
Negativ sind die relativ wenigen Aktien am Markt. Ausserdem hält ein Investor rund 50% aller Aktien und hat damit zu grossen Einfluss.
Das Timing ist auch sehr schlecht, es gab einige chinesische Neuemissionen in Deutschland mit anschliessenden Skandalen und stark fallenden Kursen.
Die Eurokrise und fallende Aktienkurse in China (und weltweit) lassen auch viele Anleger vorsichtig werden.
Die Story hört sich aber gut an. Aber ob es mit der Expansion so läuft wie geplant? Mit dem geringen Erlös kann Haikui nicht wie geplant investieren.
Antworten
BackhandSm.:

welcomes

 
15.05.12 09:31
(Verkleinert auf 87%) vergrößern
Haikui...denn Fisch stinkt nicht unbedingt. 508344
Antworten
BackhandSm.:

erster Preis 10,00 EUR

 
15.05.12 09:32
Antworten
BackhandSm.:

Xetra IPO

 
15.05.12 09:34
Quelle siehe Bild
(Verkleinert auf 47%) vergrößern
Haikui...denn Fisch stinkt nicht unbedingt. 508345
Antworten
cesar:

ein Interessanter Wert

 
12.07.12 18:05
Antworten
eckert1:

Sehr gute Geschäftszahlen 2012

 
17.05.13 16:06

 

Frankfurt, 17. April 2013
   

Jahresergebnis 2012: Haikui Seafood zeigt hohe Rentabilität und erreicht alle Finanzziele

     
  • Umsatzwachstum von 28,3 Prozent übertrifft Ziel von 25,0 Prozent
  • EBIT steigt um 35,9 Prozent auf 44,0 Millionen Euro
  • Verbesserte Brutto- und EBIT-Marge
  • Verhaltener Ausblick aufgrund des schwierigen Marktumfeldes
         

Nach ihrem erfolgreichen Börsengang  im Mai 2012 präsentiert die Haikui Seafood AG, ein etabliertes  international und im chinesischen Heimatmarkt operierendes  Fischverarbeitungsunternehmen, heute ihren ersten Geschäftsbericht. Die  Ergebnisse des Geschäftsjahres 2012 spiegeln Haikui Seafood’s positive  wirtschaftliche Entwicklung wider. Umsatzwachstum und Gewinnmargen  übertrafen die Ziele, die für 2012 festgelegt wurden.

Im Geschäftsjahr 2012 hat Haikui Seafood alle ehrgeizigen Ziele  erreicht. Mit insgesamt 195,1 Millionen Euro (2011: 152,1 Millionen  Euro) stieg der Umsatz um 28,3 Prozent (15,8 Prozent in Renminbi) und  lag damit über dem Wachstumsziel von 25,0 Prozent, das sich das  Unternehmen für 2012 gesetzt hatte. Mit einem Anteil von 88,2 Prozent am  Gesamtumsatz blieb das Segment der tiefgefrorenen Fisch- und  Meeresfrüchteprodukte Hauptumsatztreiber. Der Umsatz in diesem  Produktbereich stieg um 28,8 Prozent auf 172,2 Millionen Euro (2011:  133,7 Millionen Euro). Das Segment der konservierten Fisch- und  Meeresfrüchteprodukte machte rund 11,8 Prozent des Umsatzes aus und  generierte Umsätze in Höhe von 22,9 Millionen Euro (2011: 18,4 Millionen  Euro), ein Anstieg von 24,5 Prozent. Wichtigste Wachstumstreiber waren  die Umsätze in den internationalen Märkten, insbesondere in Asien. Dort  trug vor allem Taiwan stark zum Umsatz bei.

Deutliche Steigerung von Bruttogewinn und EBIT
Darüber  hinaus blieb Haikui Seafood weiterhin rentabel. Der Bruttogewinn erhöhte  sich um 32,6 Prozent von 37,9 Millionen Euro in 2011 auf 50,3 Millionen  Euro im Jahr 2012, während die Bruttogewinnmarge um rund 0,9  Prozentpunkte auf 25,8 Prozent stieg. Die höhere Bruttogewinnmarge  resultierte im Wesentlichen aus den höheren Umsätzen mit den  margenstärkeren Krabben-Produkten.

Infolge der gestiegenen Bruttomarge entwickelten sich auch das  operative Ergebnis (EBIT) und die EBIT-Marge im Laufe des  Geschäftsjahres 2012 positiv. Das EBIT stieg um rund 35,9 Prozent von  32,4 Millionen Euro auf 44,0 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Die  EBIT-Marge erhöhte sich um rund 1,3 Prozentpunkte auf 22,5 Prozent.

Der Nettogewinn wuchs um 20,4 Prozent von 26,7 Millionen Euro im Jahr  2011 auf 32,2 Millionen Euro in 2012 bei einer Nettogewinnmarge von  16,5 Prozent. Hauptgrund für den geringfügigen Rückgang der  Nettogewinnmarge um 1,1 Prozentpunkte war der Anstieg der  Einkommenssteueraufwendungen, da die steuerliche Vorzugsbehandlung für  Fujian Haikui 2012 endete.

2012 baute Haikui Seafood seine finanzielle Position weiter für  zukünftige Investitionen und Wachstum aus. Das Eigenkapital erhöhte sich  im Vergleich zum Vorjahr um 27,9 Prozent von 114,7 Millionen Euro auf  146,7 Millionen Euro, während die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember  2012 auf 94,3 Prozent anstieg. Zahlungsmittel und  Zahlungsmitteläquivalente zeigten insgesamt ein deutliches Wachstum von  90,5 Prozent auf 48,9 Millionen Euro (2011: 25,7 Millionen Euro). Damit  verbunden war ein starker operativer Cashflow, der um rund 141,4 Prozent  auf 25,6 Millionen Euro stieg (2011: 10,6 Millionen Euro).

Ausblick für 2013
Im Geschäftsjahr 2012 hat Haikui Seafood  nicht nur alle finanziellen Zielsetzungen, sondern auch seine  strategischen Ziele erreicht. Auch in Zukunft wird Haikui Seafood seine  Wachstumsstrategie, basierend auf der geografischen Expansion und der  Erweiterung von Produktionskapazitäten, weiter verfolgen.

Durch die Ernennung erfahrener regionaler Vertriebspartner sowie die  Herstellung von genau auf den Konsumentengeschmack zugeschnittenen  Produkten strebt Haikui Seafood eine Erhöhung seines Marktanteils in  Asien an. Darüber hinaus will Haikui Seafood durch den Bau einer neuen  Produktionsanlage in Dongshan Island die Kapazität erweitern. Die  geplante Anlage würde die bestehenden Verarbeitungskapazitäten (Output)  konservierter und tiefgefrorener Fisch- und Meeresfrüchteprodukte  innerhalb der nächsten drei Jahre deutlich auf ungefähr 57.000 Tonnen  pro Jahr erhöhen.

Aufgrund der unsicheren weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen,  steigender Rohstoffpreise und  starkem Wettbewerb – insbesondere in den  asiatischen Märkten – rechnet Haikui Seafood für 2013 mit einem  schwierigen Marktumfeld. Infolge dieser externen Faktoren erwartet  Haikui Seafood zwar einen weiteren Anstieg der Umsätze, allerdings in  einem geringeren Ausmaß als im Jahr 2012. Die Brutto- und EBIT-Margen  könnten vor allem aufgrund der höheren Rohstoffpreise und einer heftigen  und sich noch intensivierenden Wettbewerbssituation ebenfalls unter  Druck geraten.

"2012 war ein sehr erfolgreiches Jahr für Haikui Seafood. Wir sind  stolz darauf, dass wir alle unsere ambitionierten Ziele erreicht und  sogar übertroffen haben. In Bezug auf unsere mittel- bis langfristigen  Aussichten sind wir optimistisch, dass die Nachfrage nach verarbeitetem  Fisch und Meeresfrüchten aufgrund nachhaltiger Markttreiber steigen  wird. Dank unserer soliden Finanzsituation und unseres Engagements für  die Lieferung sicherer und hochwertiger Produkte glauben wir, dass  Haikui Seafood seine Marktposition in der Fisch- und  Meeresfrüchteindustrie weiter verbessern kann und damit auch wachsende   Umsätze und Gewinne erzielen wird", so Chen Zhenkui, CEO der Haikui  Seafood AG.

Der vollständige Geschäftsbericht 2012 der Haikui Seafood AG steht auf der Website unter
 www.haikui-seafood.com zur Verfügung.

Über die Haikui Seafood AG
Die Haikui Seafood AG  verarbeitet Fische und Meeresfrüchte für den chinesischen und  internationalen Markt. Die Produktpalette des Unternehmens umfasst  Produkte aus gefrorenen und konservierten Fischen und Meeresfrüchten,  die aus einer Vielzahl unterschiedlicher Sorten roher Fische und  Meeresfrüchte hergestellt werden, darunter Garnelen, Krabben, diverse  Fischarten sowie Schalentiere und Kopffüßer. Kunden von Haikui Seafood  sind Distributoren in China und in Übersee, wobei diese überwiegend in  Asien, Europa und den Vereinigten Staaten ansässig sind. Haikui Seafood  beschäftigt rund 700 fest angestellte Mitarbeiter und durchschnittlich  rund 1.500 zusätzliche befristet angestellte Arbeitskräfte. Das  Unternehmen verfügt über eine jährliche Produktionskapazität von  ungefähr 34.000 Tonnen (Output). Die Produktionsstätten befinden sich im  süd-östlichen China auf der Insel Dongshan, Zhangzhou in der Provinz  Fujian. Haikui Seafood betreibt eine optimierte Lieferkette  einschließlich eigener Verarbeitungsanlagen, eigener Produktforschungs-  und Entwicklungskapazitäten sowie Lagerhallen bei gleichzeitiger enger  Kooperation mit Rohwarenlieferanten.

 

Antworten
eckert1:

Zahlen Haikui Seafood 1. Quartal

 
22.05.13 09:30

Wie  erwartet die Rohstoffpreise steigen und dadurch sinkt die Gewinnmarge.

Insgesamt ein solideschinesisches Unternehmen mit einer prognostizierten Ebitmarge von 15% und einem Umsatz von über 200 Millionen € im Jahr 2013.

Das KGV dürfte bei einem Kurs um die 8€ bei weniger als 4 liegen.

Das finde ich sehr attraktiv zum Einsteigen und liegen lassen für einige Jahre.

Interesant finde ich beim Lesen des Berichtes, das die Mehrheit der Umsätze ausserhalb von China erizielt wurden, vor allem in Taiwan, aber auch in Europa und den USA.

 

 

22.05.2013 / 08:41

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Ergebnis Q1 2013

Haikui Seafood: Starke Finanzlage und weiterhin solide Gewinnmargen trotz negativer wirtschaftlicher Einflüsse

* Umsatzwachstum von 6,2 Prozent auf 42,4 Millionen Euro  * Schwächere Margen hauptsächlich aufgrund steigender Rohproduktkosten * EBIT von 6,8 Millionen Euro bei einer EBIT-Marge von 16,1 Prozent * Zurückhaltender Ausblick für das Jahr 2013 aufgrund des schwierigen Marktumfelds

Frankfurt am Main, 22. Mai 2013 - Angesichts des schwierigen Marktumfelds blickt Haikui Seafood zufrieden auf seine Ergebnisse für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2013. Obwohl die Gewinnmargen aufgrund der stärkeren Konkurrenz durch andere Verarbeiter von Fischen und Meeresfrüchten sowie höherer Rohproduktkosten unter Druck gerieten, ist das Unternehmen weiter gewachsen.


Aufgrund höherer Verkaufszahlen im Segment der tiefgefrorenen Fisch- und Meeresfrüchteprodukte stiegen die Umsätze von Haikui Seafood um 6,2 Prozent von 39,9 Millionen Euro im ersten Quartal 2012 auf 42,4 Millionen Euro im ersten Quartal 2013. Gemessen in der lokalen Währung RMB wuchs der Umsatz um 6,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Tiefgekühlte Produkte waren weiterhin der Hauptumsatztreiber des Unternehmens und machten 90,3 Prozent des Gesamtumsatzes im ersten Quartal 2013 aus (Q1 2012: 84,3 Prozent). Auf konservierte Fisch- und Meeresfrüchteprodukte, das zweite Produktsegment von Haikui Seafood, entfielen 9,7 Prozent des Gesamtumsatzes (Q1 2012: 15,7 Prozent).

Höhere Rohproduktkosten beeinträchtigen Gewinnmargen

Insgesamt hatten mehrere ungünstige externe Faktoren negative Einflüsse auf die wirtschaftliche Entwicklung von Haikui Seafood in den ersten drei Monaten 2013. Abgesehen vom schwierigen globalen Marktumfeld hatte auch die intensivere Wettbewerbssituation Auswirkungen auf den Vertrieb verarbeiteter Fische und Meeresfrüchte. Diese beiden Faktoren machten es Haikui Seafood auch nur eingeschränkt möglich, den Anstieg der Rohproduktkosten voll über höhere Verkaufspreise weiterzugeben.

Der Bruttogewinn belief sich auf 8,4 Millionen Euro (Q1 2012: 9,5 Millionen Euro), während sich die Bruttomarge auf 19,9 Prozent (Q1 2012: 23,8 Prozent) verringerte. Dieser Rückgang war im Wesentlichen auf den Anstieg der Rohproduktkosten und Schwierigkeiten bei der Erhöhung der Verkaufspreise zurückzuführen.

Die niedrigere Bruttogewinnmarge sowie höhere Aufwendungen, die durch die Börsennotierung des  Unternehmens entstanden, bedingten einen Rückgang des operativen Ergebnisses (EBIT) um 17,9 Prozent von 8,3 Millionen Euro in Q1 2012 auf 6,8 Millionen Euro in Q1 2013. Dementsprechend sank die EBIT-Marge im Vergleich zum Vorjahr von 20,9 Prozent auf 16,1 Prozent. Aus denselben Gründen ging der Nettogewinn in den ersten drei Monaten 2013 um 20,0 Prozent auf 4,9 Millionen Euro zurück (Q1 2012: 6,1 Millionen Euro).

Nichtsdestotrotz blieb die Finanzlage von Haikui Seafood in den ersten drei Monaten 2013 mit einer Cash-Position von 48,5 Millionen Euro auf einem sehr guten Niveau. Das Eigenkapital erhöhte sich zum 31. März 2013 auf 157,1 Millionen Euro gegenüber 146,7 Millionen Euro zum 31. Dezember 2012.

Ausblick

'Im Hinblick auf die Herausforderungen des Marktumfeldes sind wir mit dem Ergebnis des ersten Quartals 2013 insgesamt zufrieden. Um mit diesen Herausforderungen umzugehen, werden wir auch weiterhin unsere Wachstumsstrategie verfolgen, die auf der geographischen Expansion sowie dem Ausbau unserer Produktionskapazitäten basiert', sagt Chen Zhenkui, CEO der Haikui Seafood AG.

Derzeit plant Haikui Seafood mehrere operative Maßnahmen, um die Herausforderungen zu bewältigen:

* Die Ernennung erfahrener Vertriebspartner sowie die Entwicklung auf den Geschmack der Konsumenten zugeschnittener Produkte, um Marktanteile zu gewinnen * Vereinbarung von Rahmenlieferverträgen zur Sicherung der Rohproduktversorgung * Herstellung noch hochwertigerer verarbeiteter Fisch- und Meeresfrüchteprodukte mit höheren Gewinnmargen und eine schnellere Markteinführung neuer Produkte, um dem Margendruck entgegenzuwirken * Erweiterung der Verarbeitungskapazität durch den Bau einer neuen Produktionsanlage in Dongshan Island, um Kapazitätsengpässe zu reduzieren. Es laufen zurzeit Verhandlungen mit den lokalen chinesischen Behörden für den Erwerb eines Grundstücks

Während die globalen wirtschaftlichen Bedingungen sich langsam erholen, sind die zugrunde liegenden Rahmenbedingungen jedoch noch fragil. Dies könnte sich in den kommenden Quartalen auf das Vertrauen und die Kauflust der Konsumenten auswirken. In Verbindung mit dem zunehmenden Wettbewerbsdruck und möglichen Engpässen der Verarbeitungskapazität erwartet Haikui Seafood für das Geschäftsjahr 2013 eine Verlangsamung der Wachstumsdynamik in RMB gemessen gegenüber 2012. Darüber hinaus werden die Bruttogewinnmarge und EBIT-Marge voraussichtlich weiterhin unter Druck bleiben, sollten die hohen Materialkosten anhalten. Basierend auf den Entwicklungen in den ersten Monaten des laufenden Geschäftsjahres strebt Haikui Seafood im Gesamtjahr 2013 ein Umsatzwachstum gemessen in RMB von rund 5 Prozent sowie eine EBIT-Marge von rund 15 Prozent an.

Der vollständige Bericht zum 1. Quartal 2013 der Haikui Seafood AG steht auf der Website unter www.haikui-seafood.com zur Verfügung.

Über die Haikui Seafood AG

Die Haikui Seafood AG verarbeitet Fische und Meeresfrüchte für den chinesischen und internationalen Markt. Die Produktpalette des Unternehmens umfasst Produkte aus gefrorenen und konservierten Fischen und Meeresfrüchten, die aus einer Vielzahl unterschiedlicher Sorten roher Fische und Meeresfrüchte hergestellt werden, darunter Garnelen, Krabben, diverse Fischarten sowie Schalentiere und Kopffüßer. Kunden von Haikui Seafood sind Distributoren in China und in Übersee, wobei diese überwiegend in Asien, Europa und den Vereinigten Staaten ansässig sind. Haikui Seafood beschäftigt rund 700 fest angestellte Mitarbeiter und durchschnittlich rund 1.500 zusätzliche befristet angestellte Arbeitskräfte. Das Unternehmen verfügt über eine jährliche Produktionskapazität von ungefähr 34.000 Tonnen (Output). Die Produktionsstätten befinden sich im süd-östlichen China auf der Insel Dongshan, Zhangzhou in der Provinz Fujian. Haikui Seafood betreibt eine optimierte Lieferkette einschließlich eigener Verarbeitungsanlagen, eigener Produktforschungs- und Entwicklungskapazitäten sowie Lagerhallen bei gleichzeitiger enger Kooperation mit Rohwarenlieferanten.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.haikui-seafood.de oder kontaktieren Sie

Kirchhoff Consult AG Dr. Kay Baden Tel.: +49 (0)40 609 186 39 baden@kirchhoff.de
 

Antworten
onkel james:

Üble Gewinnwarnung der Chinesen !

 
25.07.13 18:06
Waleshark:

Chinesische Aktien sind immer...

 
25.07.13 18:12
mit Vorsicht zu genießen. Beispiele von Abstürzen der Aktien wegen Ungereimtheiten gibt es ja zu Hauf .
Antworten
happyinvest:

wow was für eine krasse gewinnwarung

 
04.12.13 11:59

Ad hoc: Haikui Seafood passt Ausblick für Umsatz 2013 an - Gewinnmargen bleiben relativ stabil

11:50 04.12.13

Haikui Seafood AG   / Schlagwort(e): Gewinnwarnung

04.12.2013 11:44

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch
die DGAP - ein Unternehmen der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.


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Haikui Seafood passt Ausblick für Umsatz 2013 an - Gewinnmargen bleiben
relativ stabil

Frankfurt am Main, 4. Dezember 2013. Aufgrund der weiterhin sehr
angespannten Versorgungssituation bei Krabben und Garnelen, konnte Haikui
Seafood nicht eine ausreichende Menge an Rohstoffen sichern, um der
Nachfrage seiner Kunden gerecht zu werden. Infolgedessen und auf Grundlage
der vorläufigen Umsatzzahlen für November 2013 revidiert Haikui Seafood
seine Prognose für das Gesamtjahr 2013.

Das Management erwartet im Vergleich zum Vorjahr einen Umsatzrückgang
zwischen 35 und 45 Prozent gemessen in RMB. Zuvor war das Unternehmen von
einem Umsatzrückgang von rund 20 Prozent ausgegangen. Trotz des deutlichen
Umsatzrückgangs wird die Gewinnmarge des Unternehmens nicht wesentlich
beeinträchtigt, da Rohstoffe die wesentliche Komponente der Umsatzkosten
darstellen. Für das Gesamtjahr 2013 erwartet Haikui Seafood eine EBIT-Marge
im Bereich von 11 bis 13 Prozent (Zuvor: ungefähr 14 Prozent).

Angesichts der schwächer als erwarteten Geschäftsergebnisse 2013 haben
Vorstand und Aufsichtsrat der Haikui Seafood AG entschieden, der
Hauptversammlung nicht die Zahlung einer Dividende für das Geschäftsjahr
2013 vorzuschlagen. Die verfügbaren Finanzmittel sollen zur Finanzierung
der geplanten neuen Produktionsanlage verwendet werden.

Die chinesische Fischindustrie leidet extrem unter dem knappen
Rohstoffangebot. Für den Engpass gibt es folgende Gründe: Der Wildfang und
die Ernte von Krabben ist deutlich geringer als im Jahr 2012 ausgefallen
und das Angebot an Garnelen wurde stark von dem Frühsterblichkeitssyndrom
(Early Mortality Syndrome) beeinträchtigt. Bis heute hat sich die Ernte
dieser Arten nicht erholt. Haikui Seafood erwartet, dass diese Situation in
den ersten Monaten 2014 anhalten wird.
Antworten
Thebat-Fan:

Was mich nur so ärgert

 
04.12.13 13:22

Die Zahlen an sich sind ja trotz der Einschränkungen immer noch sehr positiv. Warum man aber trotz rückläufiger Umsätze und Rohstoff-Engpässe noch die Produktionskapazitäten ausweiten will, erschließt sich mir nicht.

Es ist schon so, die Chinesen spielen ihr eigenes Spiel und sind mit westlichen Firmen und Geschäftspartnern nicht zu vergleichen.
Antworten
totenkopf:

@16

 
04.12.13 17:08
Bin auch der Meinung, dass die Zahlen noch immer sehr solide sind. Hier wird aber sicher schon die nächste Hiobsbotschaft eingepreist. Bei den Chinesen erwartet man ja (oft auch zu Recht), dass die immer erst nach und nach mit den tatsächlichen Fakten rausrücken.

Zur neuen Fabrik: Vielleicht geht bei den armen Garnelen ja zukünftig die Säuglingssterblichkeit etwas zurück ;-).
Antworten
rightwing:

fisch?

 
04.12.13 17:16
find ich gut.
ach aktien?
nimm die, dann verdienst du auch was:
924848
Antworten
Thebat-Fan:

#18

 
05.12.13 07:20

Naja. Deutlich Sinkende Jahresüberschüsse, die Dividende wurde in den letzten Jahren ebenfalls deutlich gekürzt und Nachrichten gibt es auch nicht mehr.

Wenn ich zocken will, dann bin ich bei Haikui besser aufgehoben.

Als seriöse Anlage würde ich Marine Harvest jedenfalls auf den ersten Blick nicht sehen, da gibt es deutlich bessere Investments (I:FAO, Init Innovation, VIB Vermögen, Amadeus Fire um nur ein paar zu nennen).
Antworten
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#20

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#21

kalleari:

Marine Harvest

 
06.06.14 13:31
ist eine seriöse Anlage. War dort mal investiert ! Kleine Position Haikui als Beimischung ins Depot gelegt.
Antworten
kalleari:

Umsatzrückgang

 
21.11.14 08:48
Neun-Monats-Ergebnisse von Haikui Seafood spiegeln nach wie vor die schwierigen Marktbedingungen im Fisch und Meeresfrüchte verarbeitenden Sektor wider  | 21.11.2014 | Haikui Seafood AG | News | Nachricht | Mitteilung
Antworten
Birdy99:

hmm

 
17.01.15 12:12
Ein Kursverlust von über 50% in einem Jahr scheint mir etwas gar übertrieben zu sein.
Bei dieser Firma gibt es operative Probleme aber keine Anzeichen von Unregelmässigkeiten.

Antworten
kalleari:

Ein Chinawert

 
17.01.15 12:21
und mit der Mehrzahl der Chinawerte haben Anleger halt sehr schlechte Erfahrung gemacht.  
Antworten
kalleari:

Chart

 
18.02.15 15:22

Haikui...denn Fisch stinkt nicht unbedingt. 19420454

Antworten
Thebat-Fan:

Hmm

 
18.02.15 15:36

Dreht subjektiv nach oben. Aber der Wert ist so eng bzw. kaum gehandelt, dass man mit kleinsten Mengen am Kurs schrauben kann.
Antworten
kalleari:

Chinawert halt

 
18.02.15 16:24
und die sind gefährlich. 2016 wollen die ihre neue Fischverarbeitungsfabrik in Betrieb nehmen. Man muss vorher investiert sein und hoffen nicht in ein potemkinsches Dorf (Luftschloss) investiert zu sein.
Antworten
totenkopf:

Gemeinsam mit Joyou

 
18.02.15 17:40
dürfte Haikui aber noch einer der vertrauenswürdigeren Chinesentitel sein - und dafür spottbillig. Umsonst bekommen die von der DEG auch nicht mal so 25 Millionen USD. Die DEG schaut sicher was mit ihrem Geld passiert.
Antworten
Thebat-Fan:

Abwarten

 
18.02.15 18:06

Zunächst mal müssen die liefern. Dividende wäre kein schlechter Anfang, denn zumindest auf dem Papier haben die Geld ohne Ende gehortet. Wesentlich mehr, als für die neue Fabrik benötigt wird.

Die Aktie ist ein Zock, das sollte jedem der da rein geht klar sein.
Antworten
kalleari:

Haikui wieder auf Wachstumskurs

 
19.03.15 09:53
Haikui Seafood trotz anspruchsvollen Marktumfelds wieder auf Wachstumskurs  | 19.03.2015 | Haikui Seafood AG | News | Nachricht | Mitteilung
Antworten
youmake222:

Haikui Seafood: Gewinnspannen bleiben unter Druck

 
19.03.15 23:04
Haikui...denn Fisch stinkt nicht unbedingt. 19575788
Die chinesische Haikui Seafood meldet für das Jahr 2014 einen Umsatz von 121,1 Millionen Euro nach 117,6 Millionen Euro. Den Anstieg führen die Asia...
Antworten
Thebat-Fan:

Tja

 
15.04.15 09:54

Eine Dividende wäre nicht schlecht. Aber die Chinesen hocken leider fast immer auf ihrem Geld (sofern die in der Bilanz ausgewiesene Kohle wirklich vorhanden ist). :-(
Antworten
youmake222:

Haikui rechnet mit weiterem Rückgang der Gewinnspa

 
15.04.15 22:27
Haikui...denn Fisch stinkt nicht unbedingt. 19681922
Die chinesische Haikui Seafood hat am Mittwoch Zahlen für das vergangene Jahr vorgelegt. Der Umsatz sei um 2,9 Prozent auf 121,1 Millionen Euro gesti...
Antworten
severech:

@totenkopf

 
01.05.15 16:13
Der Vergleich mit Joyou hat sich ja jetzt erledigt ; ) Zusammen mit dem generellen Misstrauen in chin. Unternehmen, deren Boersenwerte durch die Regierung gepusht werden, wird das hier noch hoffentlich schoen fallen damit wir uns eindecken koennen.  
Antworten
Birdy99:

nun

 
21.05.15 22:41
Haikui bleibt für mich, neben United Power (und allenfalls Powerland - falls sie wirklich die testierte Jahresrechnung publizieren) noch eines der ganz wenigen, mehr oder weniger seriösen China Firmen.

Die übrigen China Firmen fälschen offenbar einfach die Bilanzen und veruntreuen das Geld der Aktionäre (Joyou, Fast, Ultrasonic, Youbisheng etc, etc).  
Antworten
youmake222:

Das Marktumfeld bleibt eine Belastung

 
29.05.15 16:56
Haikui...denn Fisch stinkt nicht unbedingt. 19850936
Die chinesische Haikui Seafood hat den Umsatz im ersten Quartal des laufenden Jahres den Umsatz um 4,5 Prozent auf 31,6 Millionen Euro erhöhen könne...
Antworten
Birdy99:

Haikui

 
21.06.15 11:43
ist fundamental betrachtet (KGV, KBV, KUV) jedenfalls extrem günstig bewertet.
Es gab bei dieser Firma keinerlei Unregelmässigkeiten, die Kommunikation vom Management ist gut, und die Abschlüsse wurden immer zeitgerecht publiziert.

Schliesslich gibt es auch genug Firmen, bei denen es zu Unregelmässigkeiten kommt, und die nicht aus China stammen.
 
Antworten
Sk123:

Was ist jetzt passiert?

 
16.07.15 18:20

Weiß jemand was heute los ist? Über 10% Minus bei steigendem Gesamtmarkt.

Jetzt mach ich mir langsam aber sicher Sorgen....
Antworten
Birdy99:

die

 
17.07.15 21:43
Kursbewegung hat m.E. nichts mit der firma zu tun. Vergleichbare China Firmen wie United Power, Vange, Roy sind ebenfalls abgestürzt.

Das wäre eher eine Kaufgelegenheit, falls man überhaupt noch Geld in China Aktien investieren will.  
Antworten
Sk123:

Nachkaufen?

 
20.07.15 16:41
Danke für deine Meinung....ich lass mir das mit dem Nachkaufen mal durch den Kopf gehen....das habe ich auch schon überlegt.
Das müsste aber wirklich "Spielgeld" sein.
Antworten
Birdy99:

ja

 
20.07.15 21:14
ich wäre da auch vorsichtig und rate davon ab, grössere Positionen einzugehen.
China Aktien sind jedenfalls riskant und bislang konnte man damit nur Geld verbrennen. Und ca. 50% der Firmen basierten auf Betrug oder ähnlichen Delikten.

Haikui ist bisher allerdings nicht negativ aufgefallen. Das grösste Risiko sehe ich in einem Delisting (analog Powerland), da das Management genug von der schlechten Performance haben könnte und die Aktien zurzeit günstig einsammeln kann.  
Antworten
totenkopf:

Kursverfall

 
22.07.15 16:25
Wenn der jetzt aktulle Kurs Sinn machen soll kann man bereits eine Hiobsbotschaft warten ... schaue bereits öfters, ob eine neue Nachricht rausgekommen ist ;-).
Antworten
totenkopf:

sorry für die Rechtschreib- und Grammatikfehler

 
22.07.15 16:26
zu schnell und ohne Prüfung gepostet ... deutsche Sprache, schwere Sprache ;-)
Antworten
Sk123:

Spielgeld

 
22.07.15 17:35
....also ich warte evtl. noch bis Ende der Woche ab.
Aber dann muss ich ja quasi zuschlagen bei dem Kurs!
Antworten
Thebat-Fan:

Lass mal lieber

 
22.07.15 19:51

So wie der Kurs fällt, geht hier was nicht mit rechten Dingen zu. Hört sich zwar alles sauber an, aber irgend etwas ist hier garantiert im Busch.
Antworten
eckert1:

Da wird es wohl

 
22.07.15 20:56

auch bald schon eine Delisting Meldung geben!
Antworten
Birdy99:

hmm

 
22.07.15 22:31
das ist echt schwierig zu sagen, was der Grund ist. Bei Powerland ging der Kurs zuerst aufwärts und danach kam eine Delisting Meldung. Der "Markt" hatte also zuvor überhaupt keine Ahnung. Das gleiche gilt bei vielen anderen Aktien.

Die Kursentwicklung muss keine besonderer Grund haben bzw. dieser kann andere Ursachen haben. In China gab es z.B. einen Preissturz, was sich auch auf Haikui negativ auswirken kann. Im übrigen beobachtet man Preisstürze regelmässig im Hochsommer, besonders bei riskanten Aktien.
Falls ich nicht schon ein paar Aktien von Haikui hätte, würde ich jetzt vielleicht eine kleine Position kaufen.
 
Antworten
Thebat-Fan:

Hmm

 
27.07.15 13:06

Wollen wir mal hoffen, dass die Geschäftsleitung die Firmengelder nicht am chinesischen Aktienmarkt angelegt (und verzockt) hat. Wundern würde es mich nicht.

Mit den Barreserven hätte man doch sonst schon längst eine vernünftige Dividende zahlen können. Irgend etwas stinkt hier meiner Meinung nach. :-(
Antworten
Birdy99:

na

 
27.07.15 14:25
Falls etwas nicht stimmt, würde mich das erstaunen, obwohl es schon diverse Ungereimtheiten bei anderen China Frimen gab.
Der CFO gibt jedenfalls Interviews betreffend Corporate Governance.
vlg. Link: www.brn-ag.de/27953

Antworten
Thebat-Fan:

Naja

 
27.07.15 15:32

Das Interview ist knapp 7 Monate alt. ;-)

Trotzdem: Warum nimmt die Firma einen Kredit mit hohen Zinsen auf, wenn sie laut Bilanz genug Cash und Cashflow zur Verfügung hat, um den Bau mit Eigenmitteln zu finanzieren? Macht keinen Sinn.

Die Kohle reicht auf jeden Fall für den Neubau + eine Dividende aus. Trotzdem halten die die Taschen geschlossen und es gibt noch nicht einmal einen Ausblick auf zukünftige Dividendenzahlungen.

Na, ich habe mein Geld gedanklich abgeschrieben.
Antworten
Birdy99:

Schulden

 
27.07.15 16:55
Die Schulden hat Haikui doch leicht reduziert von 9.78 Mio auf 9.76 Mio im Q1 2015.
Zu den langr. Schulden steht im Bericht:

"Die langfristigen Schulden umfassen Darlehen, die von der  Weltbank  und  der  DEG  ausgereicht   wurden   und   auf   US-Dollar   lauten.   Die   Verwaltung   und   Abwicklung   der   Weltbank-Darlehen  erfolgt  durch  die  lokalen  chinesischen  Behörden  im  Rahmen  des  Welt-bank-Programms zur Förderung von Aquakulturen. "

Langfr. Schulden sind eigentlich ein gutes Zeichen. Einfach so habe sie das Geld sicher nicht bekommen.
Antworten
Birdy99:

Zinsen

 
27.07.15 16:59
Die Zinsen sind auch nicht hoch. Bei der Weltbank bezahlen sie 0.62% - also fast nichts und bei DEG den LIBOR plus 4%.
Für China sind das sehr tiefe Zinsen.  
Antworten
Thebat-Fan:

Tja

 
28.07.15 08:18

Wenn ich die flüssigen Mittel hätte, dann würde ich nur dann ein Darlehen aufnehmen, wenn ich die Mittel anderswo zu einem höheren Zins anlegen kann.

Daher meine Befürchtung, dass sie die Kohle am chinesischen Aktienmarkt investiert haben.
Antworten
Birdy99:

die

 
28.07.15 16:15
Kursentwicklung ist wohl eher eine Übertreibung. Die Darlehen sind marginal im Vergleich zur Bilanzsumme und die Zinsen sehr gering. Die Darlehensgeber haben offenbar Vertrauen in die Firma. Sonst ist im Grunde nichts Negatives über die Firma bekannt, ausser dass die Resultate nicht so gut sind.
Wir werden sehen...
Antworten
Birdy99:

Bewertung

 
02.08.15 14:18
Gemäss performancefinancial beträgt der Fair Value für Haikui Aktien 17,23 EUR.
Bei einem aktuellen Kurs von 1.60 EUR ist die Abweichung zum Fair Value enorm hoch.

www.performancefinancial.de/
Antworten
Thebat-Fan:

Wenn die Zahlen stimmen

 
03.08.15 08:24

Leider haben die Chinesen da ihre eigene Auffassung von richtiger Bilanzierung. :-)
Antworten
M.Minninger:

Beabsichtigter Antrag auf Delisting und öffentl...

 
07.08.15 18:58
Haikui Seafood AG: Beabsichtigter Antrag auf Delisting und öffentliches Aktienrückkaufangebot

Haikui Seafood AG / Schlagwort(e): Aktienrückkauf


07.08.2015 18:50

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

Haikui Seafood AG: Beabsichtigter Antrag auf Delisting und öffentliches Aktienrückkaufangebot

Frankfurt am Main, 07. August 2015 - Heute hat der Vorstand der Haikui Seafood AG mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, in Kürze bei der Frankfurter Wertpapierbörse einen Antrag auf Widerruf der Zulassung der Aktien des Unternehmens zum Handel am regulierten Markt (Prime Standard) zu stellen (das "Delisting"). Das Delisting wird voraussichtlich sechs Monate nach Veröffentlichung des Widerrufs der Börsenzulassung durch die Frankfurter Wertpapierbörse wirksam. .....()...)

www.finanznachrichten.de/...hes-aktienrueckkaufangebot-016.htm
Antworten
Thebat-Fan:

Ja klar

 
07.08.15 20:44

Der angebotene Rückkaufwert spiegelt sicherlich den Wert des Unternehmens wieder. ;-)

Die China-Kracher beschei*en doch wirklich alle.
Antworten
Birdy99:

na ja

 
07.08.15 20:54
das hat aber mit der geänderten Gerichtspraxis in Deutschland zu tun und nicht mit Haikui. Im würde zurzeit davon abraten, Aktien von kleinen Firmen in Deutschland zu kaufen. Die können sich ganz einfach delisten lassen, ohne einen fairen Wert zu zahlen.  
Antworten
Birdy99:

hmm

 
07.08.15 21:33
Sollte man das Angebot annehmen? Im Grunde ist es viel zu tief.  
Antworten
severech:

Überzeichnung

 
07.08.15 22:49
Wenn alle das Angebot annehmen, dann sind die fiktiven 1,91 nur noch 0,20 wert...

Gründe wieso man das Angebot nicht annehmen sollte?
Antworten
Birdy99:

na

 
07.08.15 23:21
Die Aktienanzahl von Haikui ist 10.3 Mio. Das Angebot gilt doch für den gesamten Freefloat von ca. 10%, also ca. 1 Mio. Aktien, wie soll es da zu einer Überzeichnung kommen?

"Der Aktienrückkauf wird im Rahmen eines freiwilligen öffentlichen Aktienrückkaufangebots durchgeführt und wird sich insgesamt auf bis zu 1.027.600 nennwertlose Inhaberaktien des Unternehmens belaufen (ISIN DE000A1JH3F9 / WKN A1JH3F)."

Der Preis ist im Grunde genommen lächerlich, falls man sich mal das Eigenkapital der Firma anschaut. Na ja, die Chinesen ziehen hier wieder einmal alle über den Tisch.  
Antworten
severech:

Freefloat

 
07.08.15 23:34
Ok, stimmt, der Freefloat liegt nur bei 12%*. Na dann hoffen wir mal auf
einen Squeeze Out.

Wieso gilt das Angebot nur für den Freefloat? Was für Vor und Nachteile hätte
man als Kleinaktionär nach dem Delisting, wenn die Gesellschaft dann wohl
irgendwo in Asien gelistet wird?



* www.haikui-seafood.de/investor-relations/...eholder-structure/
Antworten
Birdy99:

Vor Nachteile

 
07.08.15 23:41
Die bisherigen Aktionäre werden ihre Aktien einfach behalten. Das ist ja einfach das Management der Firma, die in der Firma arbeiten. Die Aktie ist zudem im Grunde viel zu billig.  

Vorteile: allenfalls wird die Aktie wieder gelistet z.B. in Asien mit besseren Kurs Chancen als in Deutschland. Nach dem Delisting zahlen sie eventuell Dividenden. Es könnte auch sein, dass sie das Angebot noch erhöhen, falls zuwenige die Aktien verkaufen wollen. Die Firma ist m.E. integer.

Nachteile: Die Vorteile sind ziemlich unsicher. Zumindest für eine bestimmte Zeit wird man die Aktie zudem nicht mehr verkaufen können.  
Antworten
Birdy99:

hmm

 
07.08.15 23:58
Eine Private Equity Firma hat auch noch bedeutende Anteile (32.7% über Mega Bond) an der Firma. Es ist daher gut möglich, dass sie das Teil wieder listen lassen wollen.
Offenbar wollen Sie ja auch zusätzliches Kapital aufnehmen, was in Deutschland unattraktiv ist aufgrund des tiefen Kurses.
Das ganze ist aber wie gesagt nicht gerade sicher.  
Antworten
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#68

Timchen:

Prinzip Hoffnung

 
08.08.15 09:22
der Fisch stinkt immer vom Kopf her.
Es wird auch nach dem Delisting so gut wie keine Infos über die
Aktie mehr geben und das Geld in der Kasse ist wie ein scheues Reh.
Ein Optimist kauft Gold und Silber, ein Pessimist Konserven.
Antworten
Birdy99:

ja

 
08.08.15 10:36
ein Delisting ist natürlich keine schöne Sache. Die Minderheiten haben den Schaden und bekommen ein lächerliches Übernahmeangebot.
Aber so ist es eben zurzeit.  
Antworten
Birdy99:

hmm

 
08.08.15 11:21
Ich mache es wahrscheinlich wie Thebat Fan und werde die Aktien behalten und gedanklich abschreiben. Ich habe sowieso einen hohen Verlust mit der Aktie erzielt.
Vielleicht macht die Firma dann einmal ein besseres Angebot. Die Aktie hat doch mindestens 5x mehr Wert als das aktuelle Angebot.
Und falls nicht erleide ich eben einen Totalverlust.

Antworten
totenkopf:

Der Ausschnitt ...

 
09.08.15 20:23
aus der AdHoc Nachricht gefällt mir am besten:

"... dass das Unternehmen aufgrund des sehr geringen Streubesitzes von lediglich circa 10 Prozent, des geringen Handelsvolumens und der schwachen Bewertung der Haikui-Aktie an der Börse in absehbarer Zukunft nicht in der Lage sein wird, wesentliche Kapitalerhöhungen zu akzeptablen (sic!) Bewertungen durchzuführen."

Aber die Aktionäre sollen das inakzeptable Angebot von 1,91 € wohl annehmen ;-).

Ich bleibe jedenfalls an Bord, wenn da nicht SEHR viel nachgebessert wird.
Antworten
Birdy99:

ein

 
10.08.15 11:37
Bericht über Powerland empfiehlt, bei einem solchen Angebot eher abzuwarten.

boerse.ard.de/aktien/...maerkte-misstrauen-kaufangebot100.html

"Bei freiweilligen Kaufangeboten raten Aktionärsschützer grundsätzlich zur Vorsicht und warnen davor, ihre Wertpapiere voreilig anzudienen. Oftmals müssen sie nämlich erkennen, dass das erste Angebot nachgebssert wird und es also besser gewesen wäre, ihre Papiere ein wenig länger zu halten."
Antworten
Sk123:

Aktie behalten?

 
16.08.15 13:36
Hallo zusammen,

leider bin ich im internationalen Aktienbusiness UND im Thema Delisting wenig erfahren- deshalb hatte ich über diese deutsche AG eines chinesischen Unternehmens investiert.

Mein Verständnis  ist- mit der Aktie habe ich einen Sachanteil am Unternehmen- auch wenn die Aktie keinen Nennwert ausweist.
Was passiert mit diesem Eigentum, wenn ich nicht auf das Rückkaufangebot eingehe und die Aktie wird nicht mehr gelistet? Was passiert, wenn die AG einfach aufgelöst wird?

Ich verstehe einige Teile aus den Diskussionen oben nicht und hoffe nochmal auf eure Erklärung:
- "Wenn alle das Angebot annehmen, dann sind die fiktiven 1,91 nur noch 0,20 wert..."- verstehe ich gar nicht- was soll das heissen?
- oben wird diskutiert, die Aktie könnte in Asien wieder gelistet werden- geht das im Rahmen der deutschen AG?
- sogar über eine nach dem Delisting mögliche Dividende wird spekuliert- ist das realistisch?

Ich bin mir total unsicher, wie ich mit dem Rückkaufangebot umgehen soll....

Danke für eure Erklärungen!



Antworten
Thebat-Fan:

Hmm

 
17.08.15 07:06

Zur ersten Frage: Vergiss die Aussage, das war ein Gedankenfehler. Du bekommst die 1,91 Euro.

Zur zweiten Frage: Wahrscheinlich ja, ist aber unwahrscheinlich. Wenn die Firma sauber wäre, dann wäre sie gleich in China an die Börse gegangen. Stattdessen hat man es vorgezogen, in Deutschland zu versagen. Ich würde da also nicht drauf spekulieren.

Zur letzten Frage: Natürlich ist das möglich. Aber scheinbar sind die Haupteigentümer nicht gewillt, Geld aus der Hand zu geben (sofern es überhaupt vorhanden ist). Die Mittel eine Dividende zu zahlen waren in den letzten Jahren trotz der geplanten Investitionen immer vorhanden, man hat es aber nicht gemacht. Folglich konnte bei den Investoren kein Vertrauen und auch keine wirkliche Perspektive aufgebaut werden, was sich im Kurs widerspiegelt.

Alle Probleme sind also hausgemacht - wobei man sich fragen muss, warum die Firma so agiert hat. Seriös ist nach meinem Empfinden anders.
Antworten
Sk123:

Ok...

 
17.08.15 17:01
Ok- Danke für die Erklärungen.

Da ich ohnehin nur eine kleine Position halte werde ich also auch nicht verkaufen und abwarten was passiert.

Ich hoffe natürlich, die AG wird nicht aufgelöst oder sonst irgendwie ein Totalverlust generiert...
Die Zeit wird's zeigen.
Antworten
Thebat-Fan:

Das Problem

 
17.08.15 19:49

Wenn die da in China irgend welche krummen Dinger drehen, dann bekommen wir das hier a) nicht mit und könnten b) eh nichts dagegen machen.

Denkbar wäre z.B., dass die Firma mit dem neuen Betriebsgrundstück dieses für einen völlig überzogenen Preis an die Muttergesellschaft verpachtet. Dann werden die Gewinne aus Haikui abgesaugt und landen in der anderen Firma. Als Folge davon kann "leider" keine Dividende ausgeschüttet werden. :-)

Die Herren lachen sich wahrscheinlich gerade kaputt.
Antworten
Birdy99:

ja

 
17.08.15 20:08
Haikui ist bisher allerdings nicht negativ aufgefallen. Der Hauptaktionär und die anderen grösseren Aktionäre müsste eigentlich ein Interesse daran haben, dass es der Firma möglichst gut geht.
Falls sie die meisten Minderheiten aufgekauft haben, dürfte das noch mehr zutreffen.

Ich habe mir auch schon kleine Firmen in der USA angeschaut (z.B. Leap Frog). Dort bedient sich das Management einfach mit extrem hohen Salären (der CEO erhält z.B. mehrere Millionen). Also auch bei westlichen Firmen läuft m.E. nicht alles sauber.  
Antworten
Birdy99:

aber

 
17.08.15 20:09
im Zweifelsfall würde ich die Aktie eher verkaufen. Falls man sie nicht mehr handeln kann, ist das schon ziemlich schlecht.  
Antworten
M.Minninger:

Der Widerruf wird mit Ablauf des 18.02.2016 ...

 
18.08.15 18:02
Beschluss

Haikui Seafood AG, Hamburg
Widerruf der Zulassung zum regulierten Markt (General Standard)

Auf Antrag der Gesellschaft wird die Zulassung der auf den Inhaber lautenden Stammaktien, ISIN DE000A1JH3F9, gemäß § 39 Abs. 2 BörsG i.V.m. § 46 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 und § 46 Abs. 2 Satz 3 BörsO widerrufen. Der Widerruf wird mit Ablauf des 18.02.2016 wirksam.

Mit dem Widerruf der Zulassung zum regulierten Markt (General Standard) erledigt sich auch die Zulassung zum Teilbereich des regulierten Marktes mit weiteren Zulassungsfolgepflichten (Prime Standard).


Frankfurt am Main, 18.08.2015

Frankfurter Wertpapierbörse
Geschäftsführung

deutsche-boerse.com/INTERNET/IP/...luss_Haikui.pdf?OpenElement
Antworten
youmake222:

Rückkaufsvolumen nicht komplett ausgenutzt

 
21.09.15 13:05
Haikui...denn Fisch stinkt nicht unbedingt. 20353609
Die chinesische Haikui Seafood wird im Rahmen ihres Rückkaufangebotes 921.346 eigene Aktien erwerben. Die Aktionäre des Lebensmittelkonzerns aus Asi...
Antworten
totenkopf:

Noch wer an Bord?

 
23.09.15 10:40
Ich zocke auf ein besseres Angebot. Vielleicht kommt ja aus der geplanten Gesetzesänderung etwas Unterstützung (siehe Link):

www.finanzen.net/nachricht/aktien/...-Delisting-Kreise-4527458
Antworten
Birdy99:

hmm

 
25.09.15 21:54
Die Gesetzesänderung ist zwar etwas besser als der jetzige Zustand. Aber die Minderheiten dürften auch danach das Nachsehen haben, falls die Kurse fundamental zu stark gesunken sind.

Daher kauft man auch weiterhin besser keine Titel in Deutschland von kleinen Firmen mit einem beherrschenden Mehrheitsaktionär.
Haikui ist ein gutes Beispiel dazu.  
Antworten
CosmicTrade:

Haikui Seafood - aus China

2
30.10.15 13:00

"Haikui...denn Fisch stinkt nicht unbedingt"...
Der Threadtitel müsste unbenannt werden in:
"Nach öffnen der Dosen "duftet" es immer".
Der Blech-Fisch ist in Europa nicht erhältlich, mit Sicherheit
aus gutem Grund. Würde man die Inhalte im Labor untersuchen
lassen kämen so einige "Überraschungen" dabei heraus.
Dongpeng SHE verkauft seine letzten Bestände so lange wie noch
über 2,00 €uronen dafür im BID stehen. Ab 1,88 schlägt der
"Kompass" dann heftiger Richtung Süden aus.

Y M

.
Emotionen und Psychologie leiten die Boersen
Antworten
Thebat-Fan:

Unsinn

 
30.10.15 16:53

An wen sollte er denn die 500.000 Stück verkaufen? Es gibt keine Nachfrage mehr in Deutschland. :-)

Und wenn du von einer Bilanzmanipulation ausgehst, dann mal Butter bei die Fische.
Antworten
Birdy99:

hmm

 
31.10.15 16:28
Bilanzmanipulationen gab es bei Haikui nicht.
Welcher Idiot würde sonst die Aktie vom Markt mit Cash zurückkaufen?
Antworten
Birdy99:

Fall Haikui

 
03.11.15 09:57
Der Fall Haikui zeigt aber wieder einmal, wie schlecht dass Minderheiten in Deutschland geschützt sind.
Eine Firma kann einfach ein Going Private machen und die Minderheiten mit einem lächerlichen Preis abfinden.
In den USA muss der Preis wenigstens fair sein und es gäbe es wenigstens eine rechtliche Abklärung:
www.businesswire.com/news/home/...Firm-Announces-Investigation

Antworten
Thebat-Fan:

Schon komisch

 
11.12.15 07:47

Es gibt noch etwas über 300.000 Stücke im Freefloat und knapp 10.000 Stück davon werden hier noch kurz vor Toresschluss gehandelt (so viel wurden mitunter in der ganzen aktiven Zeit kaum gehandelt).

Kann das jemand deuten?
Antworten
Birdy99:

na

 
16.12.15 23:14
deuten kann ich es nicht.
Der starke Kursanstieg von Haikui zeigt aber vielleicht, dass ein paar wenige China Aktien doch nicht so schlecht sind, wie alle denken.
Antworten
Thebat-Fan:

Hmm

 
17.12.15 07:06

Ich weiß es nicht. Entweder sammelt da jemand die verbleibenden Stücke (im Auftrag?) ein oder etwas anderes ist im Busch. Wenn man Buchwert pro Aktie mit dem Börsenpreis pro Aktie vergleicht, dann gibt es da ja ein recht krasses Missverhältnis.

Ich werde da nicht wirklich schlau draus.
Antworten
Birdy99:

da

 
17.12.15 16:12
die Bewertung so tief ist profitiert der Hauptaktionär mit jeder Aktie, die er aufkauft.
Daher könnte hier schon noch das Management die restlichen Aktien vom Markt aufkaufen (analog Powerland). Bei Powerland gab es allerdings eine entsprechende Ad-hoc Nachricht.  
Antworten
Thebat-Fan:

Tja

 
17.12.15 16:29

Die Frage ist doch, darf der Hauptaktionär das so einfach oder muss er sein Angebot an die damaligen Verkäufer dann noch nachbessern?

Sofern die Bilanz korrekt ist, sind natürlich alle Kurse unter 10 Euro günstig.
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Birdy99:

ich

 
17.12.15 17:02
ich fürchte, das Vorgehen ist rechtlich legal. Ein Aktionär hätte ja nicht zu EUR 1.91 verkaufen müssen.

Durch die Privatisierung zu einem extrem niedrigen Preis hat bei Haikui natürlich der Grossaktionär stark profitiert und die Minderheiten haben einen besonders schlechten Schnitt gemacht.

Lernen kann man daraus, dass man bei einer Privatisierung die Aktien nicht sofort dem Management verkaufen sollte. Zumindest nicht dann, wenn die Titel stark unterbewertet sind.


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Cullario:

Gedankenspiel

 
17.12.15 19:29
Denkt jemand dass bei Roy Ceramics ähnliches geschehen kann? Die bekommen lt. letzter Meldung demnächst 80 Mio. $, wovon man locker den Großteil der Firma zurückkaufen könnte.
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Birdy99:

roy

 
17.12.15 22:04
roy ist sicher sehr günstig bewertet. Die Firma ist aber noch nicht lange an der Börse. Ich nehme daher an, dass sie sich nicht schon wieder zurückziehen.

Im übrigen finde ich es persönlich zu riskant, in Deutschland Aktien aus China neu zu erwerten. Das Risiko ist einfach zu gross. Selbst bei einer Dekotierung gehen die Minderheitsaktionäre praktisch leer aus. Die Chinesen sind offenbar Meister darin, Minderheitsaktionäre zu schädigen.

In Deutschland hat ein Aktionär keinen Schutz. Es gibt genügend solcher Firmen an der Nasdaq, NYSE oder Hong Kong. Z.B. ABAC, KGJI, SORL, JST, AMCO etc.
In den USA werden Klagen eingereicht, falls sich das Management nicht korrekt verhält. In Deutschland passiert nichts.
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Birdy99:

anbei

 
17.12.15 22:16
anbei eine Übersicht zu solchen Firmen:
seekingalpha.com/article/...ying-a-basket-of-chinese-nano-caps
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Birdy99:

zu thebat fan

 
18.12.15 11:58
Zu deiner Frage oben kannst du sonst ja auch die BaFin kontaktieren  
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