Hab mir gerade SUNW gekauft, was solls.......


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Hab mir gerade SUNW gekauft, was solls.......

 
20.02.02 10:43
Sun Microsystems

Was wäre das Internet ohne Sun Microsystems? Sicherlich würde das Netz der Netze heute anders aussehen, denn nur wenige Konzerne sind so maßgeblich an der Entwicklung des Internets beteiligt.

BA-Redakteur Tobias Tast: "Das Internet ist zu träge. Bei meinen abendlichen Streifzügen durch das World Wide Web ärgere ich mich immer wieder über langsame und unzuverlässige Seiten. Sun hat mit seinen Produkten die Lösungen gegen diese Probleme - und arbeitet damit an einem schnelleren Internet. Für mich
ein zwar subjektiver, aber enorm wichtiger Grund, in solch ein zukunftsunternehmen zu investieren!"

Die ersten Rechner -  ein voller Erfolg Die Erfolgsgeschichte begann mit einem Rechner, den sich der deutsche Ingenieur Andreas Bechtolsheim
nach seinem Studium 1982 an der Stanford University in Kalifornien aus Ersatzteilen gebaut hatte. Eigentlich wollte er sich damit lediglich seine Rechenarbeit erleichtern. Doch gemeinsam mit drei anderen Hochschulabsolventen erkannte er das Potenzial, das sich im Markt für Hochleistungsrechner verbarg. Schon damals bei den Gründern dabei: der heutige Sun-Microsystems-Chef Scott McNealy sowie William Joy, heute der Vordenker und Visionär von Sun.
Sun führte seine ersten Workstations, spezielle Rechner, die für aufwändige Berechnungen eingesetzt werden, im Jahr 1982 ein. Kurz darauf begann Sun ein eigenes Betriebssystem zu entwickeln, das heute unter dem Namen Solaris bekannt ist. 1989 ging eine weitere Sun-Eigenentwicklung in Serienproduktion, die bis heute

immer weiterentwickelt wurde: Der SPARC-Prozessor. Sun rüstete ab diesem Zeitpunkt seine Rechner mit eigener Software sowie eigenen Prozessoren und Chips aus. Der große Vorteil dieser Kombination: Die beiden Komponenten sind füreinander entwickelt und arbeiten reibungslos wie ein Uhrwerk zusammen.

Ist Java nicht eine indonesische Insel?  Früh entdeckte das Management des Hardwarespezialisten das Internet für sich. Bereits 1987, als andere
Firmen den Begriff Internet noch nicht einmal buchstabieren konnten, hatte Sun Zugang zum Netz. 1995 begann Sun Microsystems das neue Medium selbst nachhaltig zu verändern. Der Name der Revolution: Java, die erste Software, die es erlaubt, Programme für das Internet zu schreiben, die auf jedem Rechner laufen.
Java wurde zum durchschlagenden Erfolg und ist heute aus dem Internet nicht mehr wegzudenken. Die wahre Macht des Konzerns arbeitet jedoch im Hintergrund: Eine Unzahl von Sun-Servern, die mit rechenstarken SPARC-Prozessoren sowie der Solaris Software ausgestattet, einen großen Teil des Datenverkehrs im Internet am laufen halten. Den Servern kommt dabei eine zentrale Aufgabe zu: Sie stehen
bei Internetanbietern und erhalten die Anfragen der Nutzer, verarbeiten sie und geben die Daten heraus. Meist sind sie mit großen Speichersystemen, die Sun ebenfalls mit großem Erfolg anbietet, gekoppelt. Sun Server werden vor allem dort eingesetzt, wo es um hohe Zuverlässigkeit geht. Kein Wunder also, dass führende E-Commerce-Anbieter wie das größte Internet-Auktionshaus eBay auf die Hardware von Sun Microsystems setzten.
Neben diesem Einsatzgebiet werden die Sun-Server auch in Unternehmen als zentrale Rechner eingesetzt. Der Lohn der ganzen Mühe: Sun war im letzten Jahr erstmals der größte Lieferant von Servern in den USA,weltweit nur (noch) knapp hinter IBM. Unendlicher Bedarf Wird das Wachstum des Internet - und mit ihm das Wachstum von Sun Microsystems - ein absehbares Ende haben? Aus heutiger Sicht kann man diese Frage mit einem klaren Nein beantworten. Die Datenmenge im
Internet verdoppelt sich etwa alle 100 Tage und die Zahl der Nutzer schwillt an wie ein reißender Strom im Dauerregen.
Viele Internetanwendungen wie die Videoübertragung über das Netz oder Fernsehsender im Internet stecken trotz des großen Erfolges noch in den Kinderschuhen. Allerdings werden solche und ähnliche Anwendungen in
der Zukunft an Bedeutung gewinnen. Sun bietet dafür die nötigen Server, die leicht aufrüstbar  sind und so mit den enormen Zuwachsraten des Internet Schritt halten können. Für jeden etwas.Sun bietet seinen Kunden eine umfassende Produktpalette, vom Server für lediglich 1.000 Dollar bis hin zu Rechnern, die 500.000 Dollar und mehr kosten. Damit deckt Sun alle wesentlichen Varianten, die es im Serverbereich gibt ab - bis auf eine: die Großrechner. Hier will Sun allerdings frontal angreifen: Mit den neuen,so genannten Midrange-Servern, will Sun auch in diesen Markt eindringen. Der entscheidende Vorteil: Diese Server kosten nach Angaben von Sun durchschnittlich gerade einmal so viel wie die Wartungsarbeiten an einem Großrechner pro Monat. Außerdem seien die Sun-Server einfacher zu warten und leichter aufzurüsten.

Die Schwäche des Aktienkurses...
...sollte auf Grund der guten Aussichten für Wachstumsstrategen ein Grund zum Einstieg beziehungsweise zum Aufstocken von Sun Microsystems sein. Natürlich konnte sich auch Sun nicht der Schwäche des Gesamtmarktes entziehen und musste seine Aussichten für das laufende Geschäftsjahr auf ein Umsatzwachstum von 30 bis 25 Prozent reduzieren - ein Wert, bei dem andere Firmen Luftsrünge vor Freude machen würden. Auf lange Sicht gehen wir von einem deutlichen Wachstum und dem Erreichen und Überschreiten der alten Höchststände aus. Deshalb raten wir nur einer Gruppe von Anlegern deutlich von einer Investition in Sun Microsystems ab: Denen, die nicht an das weitere Wachstum des Internet glauben.

mfg ath

PS.Ich glaube an die Zukunft,dumm sind die, die immer im nach hinein alles besser wissen.
Ich glaube an die zukunft des internets u. wenn ich wirklich falsch liege, haut es mich so sehr auf meine "Klappe", dass eh alles egal ist!!

 
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