H-Power (ehemals AFC Energy) hat mit den Halbjahreszahlen keine Überraschung geliefert, aber den eingeschlagenen Kurs bestätigt. Positiv sind die Fortschritte bei der Kommerzialisierung, die Wasserstoff-Verkaufsgenehmigung sowie die laufende Komatsu-Kooperation. Negativ bleibt, dass das Unternehmen weiterhin Verluste schreibt und die Bewertung stark auf zukünftigen Aufträgen basiert. Der Kursanstieg der letzten Monate wurde vor allem durch die Erwartung getragen, dass 2026 der Übergang von der Technologie-Story zum echten Geschäft gelingt. Jetzt muss H-Power zeigen, dass aus der Pipeline tatsächlich Umsätze werden.
Mein persönlicher Eindruck als Börsenbeobachter: Für einen überzeugenden Anstieg Richtung 0,30 € braucht H-Power jetzt nicht mehr nur Technologie-News, sondern belastbare Kundenaufträge und wiederkehrende Umsätze. Genau darauf wird der Markt in den nächsten Quartalen achten.
Ist es eigentlich so, daß wir nur das wissen was wir wissen dürfen?