Guten Morgen und NEWS der Nacht (USA)


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klecks1:

Guten Morgen und NEWS der Nacht (USA)

 
03.07.02 01:59
Soros - Bush schuld an schwachem Dollar

Die Bush Regierung sei Schuld an dem Dollar Verfall.

"Es gibt kein Vertrauen in das Management der Weltwirtschaft durch die Bush Administration. Das ist eine Abstimmung gegen das Vertrauen der Investoren aus aller Welt," erklärt der 72 jährige Milliardär George Soros.

Auf einer Rede vor dem House of Lords Economic Affairs Committee sagte Soros: "Die Bush Administration folgt einer Politik, die ganz ähnlich jener von Reagan aus den frühen 80er Jahren ist, ein wachsendes Budgetdefizit, expansive Verteidigungsetats und eine Finanzierung, die aus dem Ausland kommt."

Soros lies ähnliche Kritik bereits in der letzten Woche während einer Rede in London auf die Bush Regierung rieseln. (BörseGO berichtete)

Der Euro als Gemeinschaftswährung sei nicht ausreichend, um den Wert, den der Dollar zur Zeit trägt, aufzunehmen, während die Stärke des Yen die japanische Wirtschaftserholung schädige.

"Zuvor konnte die Erstarkung des japanischen Yen auf die aufflammende Wirtschaft zurückgeführt werden. Aber jetzt geht der japanische Markt wieder zurück, was bedeutet, dass sich die Leute aus Angst nach Hause zurückziehen," sagt Soros. Soros kommentiert hierbei den jüngsten Wertverfall des Dollar gegenüber dem Euro auf 99 cents.

Soros wird noch deutlicher mit seiner Kritik an der aktuellen US-Regierung und nennt die jüngste Schwäche des Dollar lapidar den "Bush Bear Market."

EDS mit Entlassungen

Der Computer Service Anbieter Electronic Data Systems (EDS) wird 2000 Mitarbeiter, oder 1.4 Prozent der Belegschaft, entlassen. Dies sei nötig, um einen Ausgleich gemessen an laufenden Verträgen zu schaffen.

EDS, die weltweit 140,000 Mitarbeiter beschäftigen, plant die meisten Entlassungen in Nordamerika. Periodisch würden Mitarbeiter eingestellt und wieder entlassen. Dies sei ein laufender Prozess, um die Beschäftigung an die anfallende Arbeit anzupassen.

"Das ist nicht ungewöhnlich in unserem Geschäft," erklärt ein Unternehmenssprecher


Kurssprünge an der Nasdaq mit Begründung

Stellent, ein Managementsoftwareprovider, konnte zuletzt 7,7% auf 4,73$ gewinnen nach dem die Verlustplanzahlen von 29 Cents/Aktie auf 21-24 Cents/Aktie für das Q1 reduziert hatte. Dabei solle ein Umsatz von 17 Mio $ erzielt werden.

Die Aktien Netzwerkausrüsters PLX Technologies verloren zuletzt fast 12% auf 3,25$, nach dem man die Umsatzerwartungen für das Q2 auf 7,7-8,2 Mio $ reduziert hatte. Sowohl auf pro forma als auch GAAP Basis gehe man von einem Verlust in besagtem Quartal aus. Im Anschluss an diese Meldung senkten die Analysten von Merrill Lynch ihr Rating von „strong buy“ auf „neutral“. Nach Ansicht der Experten werde das Unternehmen in den kommenden 6 bis 8 Quartalen Verluste erwirtschaften. Zuvor war man von 10 Mio $ Umsatz für das Q2 ausgegangen.

Die Aktien von Onyx Software konnten zuletzt fast 11% auf 3,49$ gewinnen nach dem das Unternehmen angekündigt hatte, voraussichtlich die Erwartungen der Wall Street für das laufende Q2 zu übertreffen. Hier wird ein Verlust von 3 Cents/Aktie erwartet. Das Unternehmen rechnet nun hingegen mit einem Erreichen des Break Even bei einem Umsatz von 18 Mio $. Vor allem das Lizenzgeschäft sei zuletzt sehr stark gewesen und trage maßgeblich zum hohen sequentiellen Wachstum bei.


Nachbörsliche Gewinnwarnungen im Techsegment

Der Softwarehersteller Midway Games warnte nach Börsenschluss davor, dass der Umsatz im Q2 nur 28-30 Mio $ anstelle der zuvor erwarteten 40-50 Mio $ betragen werde. Für das Gesamtjahr gehe man nur noch von 295-310 Mio $ anstelle der zuvor geschätzten 330-340 Mio $ aus. Analysten schätzen die beiden Umsatzzahlen auf 42,4 Mio $ für das Q2 und 323,7 Mio $ für das Gesamtjahr. Vor den Nachrichten verloren MWY Aktien 13 Cents auf 7,99$.

Das Softwareunternehmen Epiphany erwartet für das Q2 nur noch einen Umsatz von 19 Mio $ und einen Verlust von 18 Cents/Aktie. Analysten waren bislang von 23,2 Mio $ Umsatz und 16 Cents/Aktie Verlust ausgegangen. Vor einem Jahr betrug der Umsatz im Q2 32,3 Mio $.

Openwave Systems, ein Unternehmen aus dem Wirelessbereich, erwartet für das Q4 einen Umsatz von 64-71 Mio $ und eine Umsatzrendite von 70-75% sowie einen Verlust ohne Sonderposten von 17-22 Cents/Aktie. Analysten waren bislang von einem Verlust von 9 Cents/Aktie im Schnitt ausgegangen


Weitere nachbörsliche Quartalszahlen

(©BörseGo - www.boerse-go.de)
Das Halbleiterunternehmen SpeedFam-IPEC meldete für das Q4 einen Verlust von 5 Mio $ oder 16 Cents/Aktie und einen Umsatz von 27,1 Mio $. Ohne Sondereffekte betrug der Verlust 24 Cents/Aktie, was den Analystenschätzungen, die mit 23-29 Cents/Aktie Verlust gerechnet hatten, entsprach.

Das IT-Unternehmen Inrange warnte die Investoren davor, dass man im Q2 einen Verlust von 1-3 Cents/Aktie erwarte und nicht wie die Analysten mit einem Gewinn von 2 Cents/Aktie rechnen würde. Auch würde der Umsatz nur 50-52 Mio $ betragen, zuvor war man von 62 Mio $ Umsatz ausgegangen. Als Ursache für den schwachen Ausblick nannte man die sehr niedrigen IT-Ausgaben.



I2 Technologies: Weiterer Umsatzeinbruch

Der Hersteller von Unternehmenssoftware I2 Technologies geht davon aus, im Q2 einen Umsatz von 117-120 Mio $ bei einem Verlust von 85-88 Mio $ erwirtschaften zu können. Noch im Juni hatte der I2 Präsident Bill Beecher davor gewarnt, dass die Umsätze im Q2 niedriger als die 168 Mio $, welche man im Q1 umgesetzt hatte, ausfallen würden. ITWO Aktien gewannen heute 2,04% auf 1,50$.

WorldCom-Skandal: Umfassende Stellungnahme

Der CEO des skandalgeschüttelten Telkoriesen WorldCom, John Sidgmore, versprach heute, dass er alles in seiner Macht mögliche unternehmen werde, um die Ursachen der Falschbuchung von 3,8 Milliarden $ ausfindig zu machen, welche den Bestand des zweitgrößten US-Carriers hinter AT&T gefährden.

Sidgmore denke im Moment nicht daran, einen Insolvenzantrag zu stellen. Vielmehr verhandle man mit Gläubigerbanken, um neue Kredite zu erlangen, welche man zum Überleben dringend benötigen würde.

Sein Unternehmen werde auch eng mit der SEC zur Sachverhaltsaufklärung zusammen arbeiten, versprach Sidgmore. Inwieweit der Ex-CEO Ebbers in die Sache verwickelt sei, könne man nicht sagen, eine interne Untersuchung könne aber mehrere Monate in Anspruch nehmen. Er gehe aber nicht davon aus, dass weitere schockierende Nachrichten zutage gefördert würden. Auch habe sein Unternehmen alle bedeutenden Kunden behalten können und man arbeite weiter hartnäckig daran, diese zum Stillhalten zu bewegen.

Die Aktien steigen zur Stunde um 100 Prozent auf 12 cents.

Nasdaq: Marktanalyse und Stimmen

(©BörseGo - www.boerse-go.de)
Tag für Tag scheint sich der Aktienmarkt in dieser Zeit anzuschicken, stets neue Mehrjahrestiefs in wichtigen Indizes auszuloten. Heute machte der S&P´s 500 Index von sich Reden, der auf das tiefste Niveau seit Januar 1998 fiel. Die Tiefstände vom letzten September, als im Zuge des Schocks durch die Terroranschläge alle von einer „einmaligen Kaufchance“ sprachen, sind bei vielen Aktien längst weiter unterboten wurden. Auch der Nasdaq Composite wolle dem breiten Abwärtstrend an den Börsen nicht im Wege stehen und verlor weitere 3,28% auf 1357 Punkte, nach dem er den ganzen Tag im negativen Terrain verharrt hatte.

Der Nasdaq 100 Index gab 3,46% auf 963 Punkte ab. Deutlich zulegen konnten die Aktien von WorldCom (+67%), Juniper Networks (+11%) und Check Point Software (+4%). Verluste im zweistelligen Prozentbereich gab es hingegen bei Andrx, Brocade, Yahoo, Vitesse und VeriSign (alle zwischen 10 und 16%).

Das Handelsvolumen war mit 2,691 Milliarden gehandelten Aktien erneut sehr hoch. 23% aller Aktien konnten zulegen, 69% verzeichneten Kursverluste. Nur 33 Aktien erreichten neue Hochs, aber 304 Aktien fielen auf neue Tiefs. An der Spitze der meist gehandelten Aktien lagen Cisco Systems (117 Mio, -4,05%), Sun Microsystems (94 Mio, -6,99%), Intel (77 Mio, -5,53%), Oracle und Applied Materials.

Bei den Techindizes gab es heute nur deutliche Kursverlierer, angefangen mit dem SOX (-5,15%) und den Netzwerken (-3,51%) über die Telkos (-4,29%), Computeraktien (-3,48%), Softwareaktien (-2,90%), Internets (-5,44%) bis zu den Biotechs (-4,21%).

„Um das Geschehen mit einem Wort zu erfassen: Es ist alles sehr „nervös““, erklärte Gary Wedbush, der Handelsdirektor von Wedbush Morgan in Los Angeles. „Es gibt keinen Grund für die Investoren, Aktien zu kaufen, und die Verkäufer werden Tag für Tag mit niedrigeren Kursen für ihr Handeln belohnt“, meinte er.

„Wir befinden uns in einer neuen Situation wieder. Ständig suchen wir nach etwas, was die Märkte drehen könnte, aber wir finden einfach nichts“, so Robert Arancio von Lehman Brothers
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klecks1:

Autobauer

 
03.07.02 02:11
US-Absatzzahlen der Autobauer sinken im Juni - Ausnahmen GM, Porsche
FRANKFURT (dpa-AFX) - Bei den US-Absatzzahlen für den Monat Juni hat sich für die meisten Autobauer das gleiche traurige Bild geboten. Die Zahlen waren rückläufig, sowohl für die deutschen Hersteller als auch für die internationale Konkurrenz. Wichtig zu bemerken ist allerdings: Der vergangene Juni hatte 26 Verkaufstage nach 27 im Vorjahr. Besonders hart erwischte es Ford : Mit einem Absatz von 337.000 Einheiten musste der Autobauer eine Rückgang von 10,6 Prozent hinnehmen.

GENERAL MOTORS GEWINNT MARKTANTEILE

Während auch die amerikanische DaimlerChrysler-Tochter  Chrysler 4 Prozent weniger Fahrzeuge verkauft hat als im Vorjahreszeitraum (202.822 Einheiten), konnte lediglich der größte Autobauer der Welt, General Motors Co. (GM)  , sein Verkaufsergebnis steigern. Das Plus von 4 Prozent auf 458.876 Einheiten ist nach Auskunft des Konzerns vor allem auf die guten Zahlen der Tochtermarken Cadillac und SAAB zurückzuführen.

MERCEDES-BENZ VERLIERT DEUTLICH Bei den deutschen Autoherstellern mussten BMW , Mercedes-Benz  und Volkswagen  durch die Bank Rückschläge verkraften. Der US-Absatz bei BMW ist um 1,9 Prozent auf 19.868 Einheiten zurückgegangen, Mercedes-Benz büßt im Juni 6,7 Prozent ein auf 16.159 Einheiten und Volkswagen hat mit 32.659 Fahrzeugen 5 Prozent weniger verkauft.

PORSCHE FÄLLT POSITIV AUS DER REIHE

Noch schlimmer fielen die US-Zahlen der VW-Tochter Audi  aus: Der Absatz sank um 21,7 Prozent auf 7.299 verkaufte Modelle. Unter den deutschen Herstellern sorgte nur Porsche für eine Ausnahme. Der Sportwagenhersteller hat in Nordamerika im Juni wieder zugelegt und 10,7 Prozent mehr Fahrzeuge abgesetzt. Im vergangenen Monat seien in den USA und Kanada 2.285 Stück der 911- und Boxster-Modelle verkauft worden.

UNTER DEN JAPANERN LEGT NUR HONDA ZU

Enttäuschend lesen sich auch die Zahlen der japanischen Autobauer: Während Mazda  (minus 0,1 Prozent, 28.361), Mitsubishi   (minus 1,9 Prozent, 22.388), Toyota   (minus 0,6 Prozent, 151.863), Nissan   (minus 2,4 Prozent, 54.361) und Suzuki   (minus 3 Prozent, 6.206) mehr oder weniger starke Einbußen verzeichneten, konnte lediglich Honda   (plus 1,8 Prozent, 109.958) etwas zulegen. Positiv auch die Zahlen der koreanischen Marke Kia: plus 6,2 Prozent im Juni auf 22.498 verkaufte Modelle./kro/av

info@dpa-AFX.de
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klecks1:

New York Schluss

 
03.07.02 02:17
Aktien New York Schluss:

Schwach - Vivendi-Debakel läutet Verkaufsrunde ein
NEW YORK (dpa-AFX) - Die Spekulationen über Bilanzmanipulationen beim französischen Mischkonzern Vivendi Universal haben am Dienstag nicht nur die europäischen Börsen belastet, sondern auch in den USA eine neuerliche Verkaufsrunde eingeläutet.

Kaum hatten die Anleger das Eingeständnis des US-Telekommunikationskonzerns WorldCom verdaut, knapp vier Milliarden Dollar falsch verbucht zu haben, da stellten die schlechten Nachrichten aus Europa das Vertrauen der Investoren auf eine neue Zerreißprobe.

Der Dow Jones Industrial Average  rutschte zwischenzeitlich unter die psychologisch wichtige Marke von 9.000 Punkten. Das Barometer konnte sich bis zum Abend allerdings auf einen Stand von 9.007,75 Zählern berappeln - das entsprach einem Minus von 1,12 Prozent. Der marktbreitere S&P-500-Index  sackte stärker ab - um 2,12 Prozent auf 948,08 Zähler.

Der Bilanzskandal beim US-Telefonkonzern WorldCom belastete auch die Nummer eins unter den Festnetzanbietern in den USA, AT & T  . Das Papier ging mit minus 6,28 Prozent auf 9,40 Dollar und damit mit den größten Verlusten aus dem Handel. Von den übrigen Technologietiteln, die durch die schlechten Nachrichten von Vivendi unter Druck gebracht wurden, gehörten United Technologies Corp.  . Das Papier büßte 1,84 Prozent auf 65,10 Dollar ein. Der Hardware-Hersteller Hewlett-Packard Co. , rutschte um 3,18 Prozent auf 14,62 Dollar ab. IBM   dagegen konnten um 1,45 Prozent auf 68,58 Dollar zulegen.

Im Mediensektor ruderten Walt Disney  gegen den Strom: Nach anfänglichen Verlusten schlossen die Papiere mit einem Plus von 0,76 Prozent bei 18,50 Dollar. Derweil gaben Aktien von AOL Time Warner  um 7,33 Prozent auf 12,52 Dollar nach.

Defensive Titel waren dagegen gefragt. Johnson & Johnson   legten um 2,20 Prozent auf 51,61 Dollar zu. Titel des Tabakkonzerns Philip Morris Companies Inc.   verteuerten sich um 1,65 Prozent auf 45,70 Dollar.

Auch Titel des Autobauers General Motors  gerieten etwas unter die Räder und gaben um 0,63 Prozent auf 50,50 Dollar nach. Nach Presseinformationen überlegt der Konzern den Autoverkauf durch zinslose Finanzierungsangebote anzukurbeln. Gleichzeitig teilte der weltgrößte Autohersteller mit, dass er im Juni in den USA 4 Prozent mehr Fahrzeuge als ein Jahr zuvor verkauft hat. In den ersten sechs Monaten ging der Fahrzeug-Absatz allerdings um 2,3 Prozent auf 2,41 Millionen Stück zurück.

Aktien des Technologiekonzerns Motorola Inc.  verloren trotz positiver Analystenkommentare 0,98 Prozent auf 14,16 Dollar. Die Experten von Goldman Sachs hatten das Papier erstmals bewertet und mit "Market Outperformer" eingestuft. Das 12-Monats-Preisziel gaben die Experten mit 19 Dollar an.

Papiere des Mischkonzerns Tyco International Ltd. sackten am Tag des wenig gelungenen Börsendebüts der Finanzsparte CIT um 8 Prozent auf 12,85 Dollar. Das Unternehmen erwartet für das dritte Quartal einen leicht über den Analystenerwartungen liegenden Gewinn./tv/av

Guten Morgen und NEWS der Nacht (USA) 709646
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Zick-Zock:

moin!

 
03.07.02 06:50
danke!
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klecks1:

Keine wichtigen Daten heute

 
03.07.02 08:21
Heutige Wirtschaftsdaten und Quartalszahlen
--------------------------------------------------

Es werden keine wichtigen Quartalsergebnisse erwartet.

ABC News Konsumentenvertrauen
Vorwoche, 14.30 Uhr, zuletzt:-6


ISM Index (nicht produzierendes Gewerbe)
Juni, 16.00 Uhr, zuletzt:60,1%


Industrieaufträge
Mai, 16.00 Uhr, zuletzt:0,6%, Schätzung:0,5%



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Guido:

Morgen klecks

 
03.07.02 08:47
heute wieder auf OS-Jagd?
Ich bin noch am überlegen ob ich nen Call oder Put auf den Dax kaufe
643351 bzw 643350 - beide Laufzeit bis 17.07.02

Guido
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klecks1:

Guido: geht es rictig abwärts kaufe ich nach,

 
03.07.02 08:50
ansonsten halte ich meine Calls.

blau.ariva.de/board/...ll&showthread=1&nr=122740&jump=709393&0

Gruss aus Herdecke
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sv.Spielkind:

AMD liefert ein Trauerspiel

 
03.07.02 08:52
Nicht das Ausmaß der Umsatzwarnung wird Anleger beim Chip-Hersteller AMD enttäuschen, sondern die offensichtliche Prognoseunsicherheit. Erst Mitte Juni hatte AMD sein Umsatzziel für das zweite Quartal 2002 von 720 bis 900 Millionen US-Dollar auf 620 bis 700 Millionen US-Dollar herunter gerechnet. Nun, zwei Wochen später, werden nur noch 600 Millionen US-Dollar erwartet. AMD hat gründlich daneben gelegen: Mit seiner Einschätzung des PC-Marktes, seiner Hoffnung auf schwarze Zahlen bereits im zweiten Quartal und seiner ruinösen Preispolitik. Die Aktie liegt im Abwärtstrend und dürfte dort bleiben.

quelle: reuters
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klecks1:

Nachwirkungen Nasdaq

 
03.07.02 12:39
Xetra: Sehr schwach - Technologiewerte unter Druck
 
Frankfurt (vwd) - Nach einer kurzen technischen Erholung zu Handelsbeginn
verliert der DAX wieder kräftig. Er folgt damit den Futures auf US-Indizes,
die ebenfalls abgeben. Bis gegen 12.19 Uhr MESZ verliert der DAX 1,9 Prozent
bzw 78 Punkte auf 4.118 Stellen. Vor allem die Technologiewerte stehen unter
Druck und verbilligen sich im Schnitt um mehr als vier Prozent. Auch
Automobiltitel geben im Schnitt um mehr als drei Prozent nach.

Die Technologietitel leiden Händlern zufolge weiter unter der
Umsatzwarnung von AMD. SAP verlieren besonders deutlich nach der schlechten
Kursentwicklung von Siebel und der Gewinnwarnung von i2. "Es gibt weiter die
Flucht in die sicheren Häfen - daher das Plus zum Beispiel bei BASF", sagt
ein Beobachter. SAP verlieren derzeit 4,6 Prozent auf 86,58 EUR, BASF legen
dagegen um 0,2 Prozent auf 45,75 EUR zu. Infineon fallen zeitweise auf ein
neues Jahrestief von 13,49 EUR. Aktuell beträgt das Minus 4,3 Prozent auf
13,85 EUR. Epcos geben 3,2 Prozent auf 30,41 EUR nach.

Den Absatz deutscher Autobauer in den USA im Juni beurteilen Händler als
im wesentlichen wie erwartet. Der Juni sei bereits als schlechter Monat
eingeschätzt worden. DaimlerChrysler verlieren dennoch 1,9 Prozent auf 45,72
EUR zu und BMW geben um zwei Prozent auf 39,28 EUR nach.

VW verlieren sogar fünf Prozent auf 44,39 EUR. Der Audi-Absatz in den USA
ist im Juni um fast 22 Prozent gefallen, ohne dass VW dazu Stellung nimmt,
heißt es im Handel. Die schwachen Märkte in Frankreich und Italien seien
ebenfalls ein Warnsignal. "Im Markt setzt sich mehr und mehr die Annahme

durch, dass VW die Prognosen nicht mehr erreichen kann", sagt ein Analyst,
der mit weiteren Verlusten bei dem Titel rechnet.

Zu den Aktien im Blickpunkt zählen zudem die Allianz und die Deutsche
Bank. Ein Bericht des "Handelsblatt", dem zufolge die Allianz die Prämien
vor allem für die Pharma- und Autobranche anheben will, wird von Händlern
als positiv eingeschätzt. Dass in der defizitären Sparte
Industrieversicherungen bereits 2003/2004 schwarze Zahlen geschrieben werden
sollen, sei eine gute Nachricht. "Nach den kräftigen Kursrückgängen des
Vortages hat die Allianz jetzt Potenzial", sagt ein Händler. Der Wert
verliert derzeit dennoch 2,4 Prozent auf 183,50 EUR.

Ein Bericht der "Prior Börse", dem zufolge die Deutsche Bank mit Credit
Suisse fusionieren will, wird von Händlern eher skeptisch beurteilt. "Das
sind reine Spekulationen", sagt ein Markteilnehmer. "Ich halte es für sehr
unwahrscheinlich, aber in diesen Märkten ist ja alles möglich". Deutsche
Bank verteuern sich zeitweise deutlich, geben aber derzeit 0,2 Prozent auf
67,21 EUR ab.

Der MDAX verliert 0,9 Prozent bzw 35 Punkte auf 3.843 Stellen. Die
Futures auf US-Indizes deuten auf eine leichtere Eröffnung an der Wall
Street: Der Nasdaq-Future verliert 0,7 Prozent, der S&P-Future 0,3 Prozent.
Für die Feinzunze Gold wurden beim Vormittagsfixing in London 312,85 USD
bezahlt. +++ Richard Breum
vwd/3.7.2002/rib/bek/ros


03.07.2002 - 12:22 Uhr

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