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Griechenland Banken


Thema
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Chartlord:

Jetzt reichts !

6
30.06.15 11:00
Wie eine blökende Herde Schafe auf einer Weide, so dumm sind die meisten Beiträge, die erkennen lassen, dass keine Sachkenntnis vorhanden ist. Also noch einmal zum Mitschreiben.

Mit dem Ablauf des heutigen Tages ist die noch letzte verbliebene Tranche des laufenden Hildspaketes vom Tisch. Aber nicht nur die. Nach den grundlegenden Vereinbarungen sollte im November das nächste Hilfspaket geschnürt werden, das sich ausdrücklich zeitlich und inhaltlich an das jetzt ablaufende anschließen sollte. Auch das ist vorbei, weil die jetzt notwendigen Einsparungen und Reformen nicht vorgenommen wurden. Das ergibt dann folgendes Bild ab morgen:

Die gegenwärtige Staatsverschuldung liegt bei ca.177% des BIP, also auch entsprechend sind die laufenden Einnahmen nur 37% des tatsächlichen Bedarfs. Daraus ergibt sich ein sofortiges Rückschlagspotential für die griechische Wirtschaft von 63%. Das beinhaltet jedoch noch die volle Schuldentilgung, die jetzt ausgesetzt wird. Das Problem bei dieser Rechnung ist, dass man das nicht so einfach 1 zu 1 rechnen darf, weil dazu der Zeitfaktor fehlt. Die Gelder, die immer erst nachträglich als Tilgung überwiesen worden sind, waren ja tatsächlich davor im Wirtschaftskreislauf. Das ist jetzt aber nicht mehr der Fall, weil die Überweisungen an Greichenland jetzt ausbleiben.

Das völlig hohle Konstruckt ist viel schlimmer als auf den ersten Blick erkennbar. Dazu muss man die Reihenfolge der Geldtransfers von und nach Griechenland beachten. Bislang war es so, das die Gelder der Geldgeber eingingen, zusammen mit den Einnahmen verbraucht wurden und erst dann der logische Rest als Tilgung anschließend benutzt werden konnte. Das bleibt jetzt in Höhe der fehlenden Gelder für die Verwendung aus. Von daher fehlt das Geld schon bei der Begleichung des laufenden Staatshaushaltes, das immer vor der Tilgung der Raten an die Gläubiger an der Reihe war. Die bisherige Nullsumme kam nur dadurch zu Stande, dass der laufende Monat erst am Ende das Geld für die Rate aufgebracht hatte. Zum Anfang des Monats war aber die Kasse ohne die eintreffenden Gelder des Rettungsschirmes leer.

Wenn jetzt die Griechen nicht ausreichend Rücklagen durch den nicht überwiesenen IWF-Kredit für die Ausgaben Anfang Juli gebildet haben, droht ein Wirtschaftskollaps. Insoweit ist die Berechnung der Verschuldung im Verhältnis zum BIP eine falsche Statistik, da sie nicht den Zeitablauf berücksichtigt. Zum Beginn jedes Monats werden die Zahlungen des Staates fällig, die aber erst im Laufe des Monats eingenommen werden. Das wird Griechenland höchstens im Juli noch aushalten, wo die im Juni (30.6) nicht abgeführten Gelder an den IWF einmalig die Kasse etwas anfüllen. Da jedoch die Rezession anhält, können spätestens im August die laufenden Ausgaben nicht mehr begleichen werden. Besonders Löhne und Renten sind davon betroffen.

Da jetzt aber alle Zahlungen auch für die beabsichtigen Folgepakete ausbleiben, entsteht ein zusätzlicher Finanzbedarf dadurch, dass die Einsparungen nicht vorgenommen werden, ja nicht einmal die, die von den Griechen selbst vorgeschlagenen. Es wird munter weiter so ausgegeben, als ob die Gelder aus den Hilfsfonds fließen. Hier findet die offene Erpressung Griechenlands ihre Fortsetzung. Sie spekuliert darauf, dass die ausbleibende Zahlung der Renten und Löhne zur vollständigen Verarmung des Landes führt, und die Europäer so gezwungen werden sollen den Unterhalt für die Bevölkerung zu übernehmen. Daher ist der Abbruch der Verhandlungen und das weiterhin Verbleiben im Euro das Ziel, das die Griechen vor Augen haben, weil nur dann ausreichend Mittel aus Europa kommen würden um die oben genannten Unterhaltszahlungen für die Bevölkerung zu decken.

Wird Griechenland jedoch aus dem Euro gedrängt, und muss eine Fremdwährung einführen, so wird durch den faulen Wechselkurs soviel Kaufkraft verloren, dass die Gelder aus Europa nicht mehr reichen.
Dann reden wir nicht mehr von Krediten sondern von humaitären/sozialen Zuwendungen innerhalb einer Solidargemeinschaft, die nicht mehr auf Gegenseitigkeit beruht.

So muss Griechenland raus aus der EU.

Der Chartlord
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u.s.0512:

jetzt siezen sie sich hier schon

 
30.06.15 11:02
tz tz!  
Antworten
u.s.0512:

In der vergangenen Woche

 
30.06.15 11:04
war es sehr lustig hier und sehr angenehm! Auch wenn hier einige den Coolman spielen: die Nerven liegen blank!
Antworten
Boppa:

Griechenland-Krise

2
30.06.15 11:06
Erster Pensionsfonds kann Renten nicht zahlen!

30. Juni 2015  09:59 Uhr

www.zeit.de/wirtschaft/2015-06/...henland-krise-eu-grexit-live
Antworten
Bezahlter Sch.:

#3843

 
30.06.15 11:07
Wie soll Tsipras diesen Schwenk zum "Ja" denn ohne kompletten Gesichtsverlust machen?
Diese Angebote sind nur Theater und Schwarzer-Peter-Spiel für das Publikum. Niemand nimmt das ernst.
Antworten
u.s.0512:

Die Schmierenkomödie geht doch weiter

 
30.06.15 11:08
und dieser Tsipras wird noch vor dem Referendum angekrochen kommen!
Antworten
epcopal:

Zitronen

2
30.06.15 11:12
Tja, mit Zitronen gehandelt!
Die EU-Seite leidet ja wohl völlig an Realitätsverlust.
Die wollen nicht gerettet werden.
Antworten
u.s.0512:

Indizes

 
30.06.15 11:13
steigen aufgrund dieser Meldung! Märkte fordern weiterhin einen Kompromiss und der wird kommen! Meine Meinung dazu habe ich bereits kund getan!
Antworten
harry74nrw:

...vielleicht die wahre Angst der EU

 
30.06.15 11:15
neben einer "verlorenen" Generation 25-30 % Arbeitslosigkeit hinaus könnten bald
über den Balkan ganze Herrscharen von Wirtschaftsflüchtlingen über uns hineinbrechen. Dies ist ja auch LEGAL da in der EU jeder arbeiten darf wo er will ;_)

Ergo muss man die Transferleistungen weiter tätigen, wie man das Kind dann nennen
wird und man Schulden streicht oder 500 Jahre streckt ist egal.

Für mich bleibt jetzt schon der fade Beigeschmack das Politiker in der Eurozone
nicht an wirklichen Reformen interessiert sind, das wäre jetzt die Gelegenheit die
Banken mit ihren Einfluss von Aussen allemal abzuschneiden, andere Länder haben
so etwas in der Vergangenheit gemacht. Die Polemik in den Medien ala "die Griechen"
und "die Deutschen"...es sollte heissen ""die BANKEN" geht mir auch gegen den Strich.

Es wird wohl eher eine Entscheidungskrise gewesen sein, wenn man in 2 Jahren
rückwirkend die Lage analysiert und keine echte Schulden/Eurokrise.


Antworten
Dacapo:

@u.s.0512

3
30.06.15 11:16
da liegst du daneben,
wir werden den Tsipras in den Arsch kriechen....
Euroland ist doch schon fertig.....
Antworten
u.s.0512:

Brüssel

2
30.06.15 11:18
"+++ 10:54 Dringender Appell aus Brüssel an Tsipras +++

Brüssel unternimmt einen Vermittlungsversuch in letzter Minute. Falls der griechische Premier Alexis Tsipras noch am Dienstag das Angebot der Geldgeber annehme und für ein "Ja" beim Referendum werbe, könnte der Weg für ein weiteres Euro-Finanzministertreffen geebnet werden, heißt es in EU-Kreisen. Die Zusicherung von Tsipras zum Sparpaket müsse an die Präsidenten der EU-Kommission und der Eurogruppe, Jean-Claude Juncker und Jeroen Dijsselbloem, sowie an Bundeskanzlerin Angela Merkel und den französischen Staatspräsidenten François Hollande gehen. In der Nacht zum Mittwoch läuft das Hilfsprogramm für Griechenland auf europäischer Seite aus"

Quelle NTV online
Antworten
myst3ry:

#noGRexit

4
30.06.15 11:19
Ich gehe jetzt erstmal in der Mittagspause zum Griechen meines Vertrauens und esse eine leckere Portion Gyros.
Dann schaue ich übers Smartphone nochmal hier rein und trinke je nach Beiträgen 2-7 Ouzo hinterher.

Bleibt mal locker. In 3 Wochen sieht die Welt plötzlich wieder ganz anders aus.
#noGRexit
Antworten
Rekke:

Referendum

2
30.06.15 11:19
Unabhängig davon ob es ein Ja oder Nein beim Referendum gibt, wird es ein weiteres Hilfspaket geben. Griechenland wird wieder Milliarden erhalten und nicht aus der Euro-Zone austreten.

Das Paket wird diesmal riesig und damit steigen die Chancen, dass es deutlich nachhaltiger ist als die zuvor. Es gibt ja auch gute Nachrichten, bspw. der positive Primärüberschuss seit 5 Jahren. Negativ ist die BIP-Schrumpfung und die gestiegene Staatsverschuldung. Beides kann man in den Griff kriegen.

Werde hier nichts mehr posten. Die Nachrichten sollen und werden einen in den Wahnsinn treiben. Am Ende siehts wieder anders und ruhig aus.
Antworten
u.s.0512:

kann man sehen wie man will

 
30.06.15 11:20
wenn er zusagt, macht er Zugeständnisse! Und dann geht's weiter! Die Märkte atmen schon etwas durch!
Antworten
Andrew6466:

News:

3
30.06.15 11:22
liveblog.wirtschaft.t-online.de/Event/...ise_auf_dem_Hohepunkt

@Tsipras: Tu mir einen Gefallen Genosse, und lenke ein!


Andrew  
Antworten
u.s.0512:

Rekke

2
30.06.15 11:23
gute Idee! Ich mache auch aus und gehe Segeln bei dem schönen Wetter! Allen noch einen schönen Tag und bleibt sauber! Kriegt euch nicht an die Köppe!
Antworten
PAOKG4:

Juncker-Vorschlag

 
30.06.15 11:39
www.boerse-online.de/nachrichten/...ag-in-Erwaegung-1000699347
Antworten
Watergames:

jo , soll ne heiße Woche werden

 
30.06.15 11:51

40 Grad , geh dann auch erst mal schwimmen


11.50 Uhr
Athen verschiebt Pressekonferenz nach EU-Vermittlungsangebot

Nach dem neuen Vermittlungsangebot aus Brüssel im Streit zwischen Athen und den Geldgebern hat die griechische Regierung eine Pressekonferenz verschoben. Es wurde erwartet, dass sich der Regierungssprecher am Nachmittag zum Vorschlag der EU äußert. Griechische Medien berichteten unter Berufung auf Regierungskreise, Ministerpräsident Alexis Tsipras sehe den Vorschlag negativ.
11.42 Uhr
Medien: Tsipras zieht Juncker-Vorschlag in Betracht

Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras zieht laut einem Bericht der Zeitung „Kathimerini” den jüngsten Vorschlag von EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker in Betracht.



Gruß @all
Antworten
elba67:

eine Einigung

2
30.06.15 12:04
wäre jetzt für alle Beteiligten eine Win Win Situation..Keiner würde sein Gesicht verlieren
Antworten
Kuzey:

wann sind eigentlich die nächsten

 
30.06.15 12:11
Fälligkeiten der Kredite von den Griechen?? weis das jemand??  
Antworten
Galearis:

man hat ihnen das Troj. Pferd der Griechen

 
30.06.15 12:13
vorgesetzt.
Wäre alles nicht so schlimm. Aber Kredite ohne Sicherheiten geht gar nicht.
Würde die Sicherheiten verwertet, wäre es ein unter europ. Zwangsverwaltung stehendes Protektorat.
Antworten
Galearis:

elba,genau darauf spekulieren viele,daß die eitlen

 
30.06.15 12:15
Gockel von beiden Seiten her einlenken.
Antworten
Haugen:

@Meingott.....Diese dummen Antworten ...

 
30.06.15 12:22
habe ich von ihnen erwartet "

Erstens behaupte ich in keiner Zeile das die Tsipras-Regierung schuld an den
Verfehlungen der letzten Jahre ist (die war ja auch nie an der Regierung, also was
soll diese dumme Antwort ?) und zweitens unterlassen sie gefälligst ihre
unverschämten, dümmlichen Unterstellungen gegen meine Person sie Troll "

Zitat....Und sollten Sie meinen die jetzige Regierung sei am all dem Schuld die nun mal ein paar Monate regiert, dann haben Sie vermutlich die letzten Jahrzehnte in einer solchen Institution verbracht, die Sie oben erwähnen..."


Außerdem was soll iher ständige Behauptung, diese derzeitige Regierung müsse die
Scherben der vergangenen Regierungen aufsammeln ?

Meinen sie vielleicht damit die Scherben, welch diese Chaoten-Regierung in nur
5 Monaten angerichtet hat, bzw. wie sie es in kürzester Zeit schaffte, dieses Land
an die Wand zu fahren ?



Ich wünsche keine Antwort mehr von einen derart linksverblendeten Fanatiker !!
Antworten
Andrew6466:

Alles wird gut, ...

 
30.06.15 12:59
... wer die politische Pokerpartie nicht aushält, sollte bei nächster Gelegenheit zu den Zittrigen wechseln.

Angenehme Woche,

Andrew :-)
Antworten
plus2101:

Die Börse wird zum Casino

 
30.06.15 13:04
Aber Hallo,nur Aufgrund der "Meldung Vermittlungsversuch in letzter Minute" geht der Dax mal soeben 100 Punkte hoch um dann ein paar minuten später wieder alles abzugeben.Glaubt den da wirklich einer in Brüssel Tsipras würde sich jetzt um 180 Grad drehen? Somit hätte er seine Glaubwürdigkeit in seinem eigenen Land auch noch verloren,jenseits seiner Grenzen schüttelt doch sowieso jeder nur noch mit dem Kopf.
Er hat Zeit bis heute Abend 1,6 Milliarden an den IWF zu überweisen,macht er es nicht
sind sie Pleite.Hilfe hatten sie genug ausgeschlagen aber es muss auch mal irgendwann Schluss sein mit dem letzten und dann allerletzten Angebot.Will die EU in der Welt noch glaubwürdig bleiben dann sollte sie endlich einen Schlussstrich ziehen.  
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