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Grenke Leasing


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Grenke AG 10,08 € +0,90% Perf. seit Threadbeginn:   -8,34%
 
nuessa:

Grenke Leasing

11
30.10.06 19:25
Nachdem der Kurs nunmehr um 50% seit High zurückgekommen ist, kann man hier eine Anfangsposition eingehen. Das erste größere Ziel wird bei 37 € gesehen.


Achtung: Analyse auf Weekly-Basis!

Grenke Leasing 64531

greetz nuessa

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Grenke Leasing 64531
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Eddieshare:

Tenbagger

 
11.07.26 22:57
”Wird das nochmals was
mit der Firma? Von ehemals 100 auf aktuell 12 €.
s.wonder, 11.07.26 13:17
Potenzial, abwarten….
Antworten
Norbert Neben.:

Ich denke

 
13.07.26 15:44
Grenke ist eindeutig unterbewertet. Faierer Wert ist deutlich jenseits der 20 EUR.

Das schlechte Karma der Vergangenheit lastet noch auf der Aktie, aber die operative Trendwende deutet sich an (signifikante Kosteneinsparungen).

Sobald die Ausfallraten sinken wird hier der Gewinnhebel aktiv und die Rakte gezündet.

Nur meine Meinung - keine Handlungsaufforderung.
Antworten
eisbaer1:

Risikovorsorge

6
25.07.26 13:05
Generell bin ich im Lager der Value Investoren und teile die These einer signifikanten und systematischen Unterbewertung bei Grenke.

Indes spielt die Börse aktuell nur eine einzige Kennzahl ... Risikovorsorge.
Und die war in den letzten Quartalen - entgegen der Managementprognosen - nicht stabil oder gar leicht rückläufig sondern ist im Trend weiter gestiegen, zuletzt auf 1,9%.

Der Kursentwicklung entsprechend, die unter dem charttechnischen Druck immer weiter fallender SMAs zuletzt selbst an starken DAX-Tagen null Erholungstendenzen erkennen ließ, geht der Markt offenbar für Q2 von einer über die psychologisch wichtige 2,0% Marke gestiegenen Risikovorsorge aus, womit das Gewinnziel für 2026 selbst unter der Annahme einer Richtung 50% fallenden CIR massiv unter Druck gerät.

Nun könnte man sagen, dass der Kurs bei einem KBV unter 0,4 bereits horrende Verluste statt 75 Mio € Jahresüberschuss eingepreist haben sollte, aber m.E. funktioniert die Logik der den Markt dominierten Tradingalgorithmen gänzlich anders. Fundamentale Unternehmensbewertung ist für die Algos allenfalls eine Nebensache. Die Hauptsache sind Momentum und Sentiment.

Heißt, egal wie stark der Kurs schon gefallen ist und wie aberwitzig die Bewertung aussieht, bei als negativ deklarierten News wie "steigende Risikovorsorge", "Gewinnwarnung" oder "drohende Ratingabstufung" wird weiter brutal auf's Verkaufsknöpfchen gedrückt.
Der Gewinn dieser zerstörerischen Aktienstrategie wird kurzfristig - unsichtbar für die Börse - über den Optionsmarkt realisiert.

Die Zeche dafür zahlen seit Jahren wir Langfristinvestoren.

Dass Grenke bei den aktuellen Witzkursen weder ein Aktienrückkaufprogramm installiert noch signifikante Insiderkäufe vermeldet, hinterlässt seit Monaten ein extrem schlechtes Bauchgefühl.
Die Familie Grenke scheint seit Jahren null Interesse an der Kursentwicklung zu haben.

Das Ziel einer Steigerung der Eigenkapitalrendite auf mindestens 10% bis 2030 ist grundsätzlich richtig, in der zeitlichen und quantitativen Dimension aber völlig unzureichend!

Wäre Grenke ein amerikanisches Unternehmen, wären die aktuellen ROE-Renditen von 5% absolut undenkbar. Der Vorstand wäre längst gefeuert und das Unternehmen würde mit brutaler Härte auf Rendite getrimmt! In Deutschland haben wir einen wesentlichen Teil des Shareholder-Value-Prinzips offensichtlich nicht verstanden. Unternehmen, die nachhaltig ihre EK-Kosten nicht verdienen haben  keine Existenzberechtigung und müssen liquidiert werden!

Im aktuellen Marktumfeld liegen die EK-Kosten signifikant über 10%! Demnach führt das 2026er Renditeziel von 7% selbst im Erfüllungsfall aus Sicht der EK-Geber zu einer Wertvernichtung, da die Opportunitätskosten höher als die EK-Rendite sind...  Und da der CEO diese Farce noch bis 2030 fortsetzen will, kommt der Kapitalmarkt nicht umhin, die Marktkapitalisierung dramatisch unter dem buchhalterischen EK anzusetzen, um die zu Marktwerten berechnete EK-Rendite an stetig steigenden Risikoaversion / Opportunitätskosten anzupassen.

Der Markt akzeptiert keine unter den Opportunitätskosten liegende EK-Rendite! Niemals!
Zudem muss man bei Grenke unbedingt beachten, dass der vom Vorstand prognostizierte Konzerngewinn nicht mal näherungsweise dem Flow to equity entspricht, weil ein erheblicher Teil an Minderheiten bzw. Anleihegläubiger geht.

Die Anteilseigner interessiert nur der auf die Aktionäre entfallende Teil des Konzernergebnisses!
Wenn dieser Teil durch steigende Risikovorsorge auf 50 Mio € fällt und wir gleichzeitig 10% EK-Kosten unterstellen, ist das EK eben nur 500 Mio wert und nicht 1,2 MRD EUR lt. IFRS-Bilanz...

Insofern ist das niedrige KBV nur dann ein Indiz auf eine drastische Unterbewertung, wenn wir davon ausgehen können, dass die den Aktionären zufließenden Gewinne zeitnah drastisch gesteigert werden und die EK-Kosten gleichzeitig nicht weiter steigen sondern im besten Fall sinken...

Dass Grenke die seit Jahren eklatante Renditeschwäche unter unablässigem Druck des Kapitalmarkts endlich adressiert und ein hartes ROE-Renditeziel formuliert hat, ist begrüßenswert, unter den aktuellen Rahmenbedingungen mit unablässig steigenden Insolvenzzahlen im KMU-Bereich wirkt es indes wie das Pfeifen im Walde. Ein Versuch, den Kapitalmarkt zu beschwichtigen und Zeit zu gewinnen. Würde das Management seinen eigenen Worten wirklich Glauben schenken, sähen wir längst millionenschwere Insiderkäufe und ein 10% ARP...

Das wäre auch für den dümmsten Algotrader ein unmissverständliches Signal, eine Kriegserklärung gegen Shortseller und trendfolgende Charttrader. Wenn dem Management die Kursentwicklung nicht egal wäre, würde man vorläufige Q2-Zahlen publizieren und so das immer wiederkehrende Muster von High-Noon-Events am Quartalsberichtstag durchbrechen. So überlässt man es den Algos, den Kurs bis zum Berichtstag genau dorthin zu manövrieren, wo man ihn haben will...
Antworten
Hoppel1234:

Perfekte Analyse

 
25.07.26 18:52
”Risikovorsorge
Generell bin ich im Lager der Value Investoren und teile die These einer signifikanten und systematischen Unterbewertung bei Grenke.

Indes spielt die Börse aktuell nur eine einzige Kennzahl ... Risikovorsorge.
Und die war in den letzten Quartalen - entgegen der Managementprognosen - nicht stabil oder gar leicht rückläufig sondern ist im Trend weiter gestiegen, zuletzt auf 1,9%.

Der Kursentwicklung entsprechend, die unter dem charttechnischen Druck immer weiter fallender SMAs zuletzt selbst an starken DAX-Tagen null Erholungstendenzen erkennen ließ, geht der Markt offenbar für Q2 von einer über die psychologisch wichtige 2,0% Marke gestiegenen Risikovorsorge aus, womit das Gewinnziel für 2026 selbst unter der Annahme einer Richtung 50% fallenden CIR massiv unter Druck gerät.

Nun könnte man sagen, dass der Kurs bei einem KBV unter 0,4 bereits horrende Verluste statt 75 Mio € Jahresüberschuss eingepreist haben sollte, aber m.E. funktioniert die Logik der den Markt dominierten Tradingalgorithmen gänzlich anders. Fundamentale Unternehmensbewertung ist für die Algos allenfalls eine Nebensache. Die Hauptsache sind Momentum und Sentiment.

Heißt, egal wie stark der Kurs schon gefallen ist und wie aberwitzig die Bewertung aussieht, bei als negativ deklarierten News wie "steigende Risikovorsorge", "Gewinnwarnung" oder "drohende Ratingabstufung" wird weiter brutal auf's Verkaufsknöpfchen gedrückt.
Der Gewinn dieser zerstörerischen Aktienstrategie wird kurzfristig - unsichtbar für die Börse - über den Optionsmarkt realisiert.

Die Zeche dafür zahlen seit Jahren wir Langfristinvestoren.
Dass Grenke bei den aktuellen Witzkursen weder ein Aktienrückkaufprogramm installiert noch signifikante Insiderkäufe vermeldet, hinterlässt seit Monaten ein extrem schlechtes Bauchgefühl.
Die Familie Grenke scheint seit Jahren null Interesse an der Kursentwicklung zu haben.

Das Ziel einer Steigerung der Eigenkapitalrendite auf mindestens 10% bis 2030 ist grundsätzlich richtig, in der zeitlichen und quantitativen Dimension aber völlig unzureichend!

Wäre Grenke ein amerikanisches Unternehmen, wären die aktuellen ROE-Renditen von 5% absolut undenkbar. Der Vorstand wäre längst gefeuert und das Unternehmen würde mit brutaler Härte auf Rendite getrimmt! In Deutschland haben wir einen wesentlichen Teil des Shareholder-Value-Prinzips offensichtlich nicht verstanden. Unternehmen, die nachhaltig ihre EK-Kosten nicht verdienen haben  keine Existenzberechtigung und müssen liquidiert werden!

Im aktuellen Marktumfeld liegen die EK-Kosten signifikant über 10%! Demnach führt das 2026er Renditeziel von 7% selbst im Erfüllungsfall aus Sicht der EK-Geber zu einer Wertvernichtung, da die Opportunitätskosten höher als die EK-Rendite sind...  Und da der CEO diese Farce noch bis 2030 fortsetzen will, kommt der Kapitalmarkt nicht umhin, die Marktkapitalisierung dramatisch unter dem buchhalterischen EK anzusetzen, um die zu Marktwerten berechnete EK-Rendite an stetig steigenden Risikoaversion / Opportunitätskosten anzupassen.

Der Markt akzeptiert keine unter den Opportunitätskosten liegende EK-Rendite! Niemals!
Zudem muss man bei Grenke unbedingt beachten, dass der vom Vorstand prognostizierte Konzerngewinn nicht mal näherungsweise dem Flow to equity entspricht, weil ein erheblicher Teil an Minderheiten bzw. Anleihegläubiger geht.

Die Anteilseigner interessiert nur der auf die Aktionäre entfallende Teil des Konzernergebnisses!
Wenn dieser Teil durch steigende Risikovorsorge auf 50 Mio € fällt und wir gleichzeitig 10% EK-Kosten unterstellen, ist das EK eben nur 500 Mio wert und nicht 1,2 MRD EUR lt. IFRS-Bilanz...

Insofern ist das niedrige KBV nur dann ein Indiz auf eine drastische Unterbewertung, wenn wir davon ausgehen können, dass die den Aktionären zufließenden Gewinne zeitnah drastisch gesteigert werden und die EK-Kosten gleichzeitig nicht weiter steigen sondern im besten Fall sinken...

Dass Grenke die seit Jahren eklatante Renditeschwäche unter unablässigem Druck des Kapitalmarkts endlich adressiert und ein hartes ROE-Renditeziel formuliert hat, ist begrüßenswert, unter den aktuellen Rahmenbedingungen mit unablässig steigenden Insolvenzzahlen im KMU-Bereich wirkt es indes wie das Pfeifen im Walde. Ein Versuch, den Kapitalmarkt zu beschwichtigen und Zeit zu gewinnen. Würde das Management seinen eigenen Worten wirklich Glauben schenken, sähen wir längst millionenschwere Insiderkäufe und ein 10% ARP...

Das wäre auch für den dümmsten Algotrader ein unmissverständliches Signal, eine Kriegserklärung gegen Shortseller und trendfolgende Charttrader. Wenn dem Management die Kursentwicklung nicht egal wäre, würde man vorläufige Q2-Zahlen publizieren und so das immer wiederkehrende Muster von High-Noon-Events am Quartalsberichtstag durchbrechen. So überlässt man es den Algos, den Kurs bis zum Berichtstag genau dorthin zu manövrieren, wo man ihn haben will...
eisbaer1, 25.07.26 13:05
Wenn nur das Management wollte…
Antworten
Rote Karte:

Kurzfristig eher weiterhin mau

 
27.07.26 09:00
Die Vorredner haben es ja schon gesagt oder angedeutet. Grenke ist im Grunde sehr interessant, allerdings auch brutal abhängig von der Entwicklung der Konjunktur. Bleiben die Insolvenzzahlen auf dem aktuellen Niveau wird es keine Kurserholung geben. Gerade unter Berücksichtigung der gestiegenen Energiekosten durch den Irankrieg und evtl. noch kommender Zinserhöhungen muss eher von einem Anstieg der Insolvenzen ausgegangen werden, was bei Grenke die Risikovorsorge ggf. nochmals erhöhen sollte und somit den Gewinn drückt. Insofern sehe ich da kurzfristig eher negatives Überraschungspotenzial. Mittel-/langfristig ist Grenke aber sehr interessant.  
Antworten
Cosha:

Grenke Q-2

 
13.08.26 07:41
www.grenke.com/de/grenke-aktuell/...-im-ersten-halbjahr-2026/

www.grenke.com/a/original/gallery/12428/...2-37478eace1f6.pdf
Antworten
Lalapo:

und ...

 
13.08.26 11:23
wie seht Ihr die Zahlen ?
Antworten
Eddieshare:

Zahlen sind solide

 
13.08.26 13:16
”und ...
wie seht Ihr die Zahlen ?
Lalapo, 13.08.26 11:23
Habe nachgelegt…
Antworten
sonnenschein.:

Schlagzahl verdoppelt bei

 
14.08.26 09:49
11,06
Antworten
andante:

KGV deutlich unter zehn

 
14.08.26 12:15
Die aktuelle Bewertung verstehe wer will.  Eigentlich sollten alle Risiken doch inzwischen mehr als eingepreist sein. Habe auch noch mal gekauft.  
Antworten
sonnenschein.:

Zahlen ok

 
14.08.26 12:29
Richtung der Ergebnisse passt auch...

Eisbaer hat das Problem benannt...
https://www.ariva.de/forum/grenke-leasing-273370?page=192#jumppos4823

Kurs wird aber nicht ewig im Downtrend verharren, auch wenn bis 2030 und 10 % EK-Rendite noch etwas hin ist...
Antworten
andante:

Wenn der Kurs bei 20 stünde..

 
14.08.26 12:52
.. würde ich das alles unterschreiben. Aber jetzt, bei dieser Bewertung?
Hier ist sicher auch mal wieder viel Psychologie im Spiel. Bin gespannt, wann die Gegenbewegung kommt und wie hoch es dann geht.  
Antworten
rots:

Der Skandal damals

 
14.08.26 16:04
Seitdem geht es runter, der Markt denkt wohl wer einmal lügt dem glaubt man nicht?
Antworten
eisbaer1:

Der allwissende Markt

4
21.08.26 12:35
versteht sich in Wahrheit nur auf endloses Trendtrading...
Der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht...

Es macht Sinn, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und da lieferten die Q2 Zahlen durchaus positive Aspekte.

Der "Markt" spielt seit Jahren nur eine einzige Kennzahl namens Schadenquote...
Solange ebendiese Schadenquote stetig steigt, fühlt sich die Masse der Kurzfristzocker in Shorts auf Grenke pudelwohl...

Im Hintergrund hat Grenke indessen die Profitabilität beachtlich gesteigert und die Cost Income Ratio (CIR) Richtung unter 52% gesenkt.

Sobald die Schadenquote auch nur stagniert, wird die starke Senkung der CIR Grenke signifikante Gewinnsteigerungen bescheren.

Während Grenke den Anstieg der Insolvenzen im europäischen Mittelstand überhaupt nicht und die Schadenquote auch durch optimales Risikomanagement nur bedingt steuern kann, hat man die eigenen Hausaufgaben im Bereich Kosteneffizienz zuletzt ausserordentlich gut erledigt und das Unternehmen für einen drastischen Gewinnanstieg im kommenden Aufschwung vorbereitet.

Dass man bei einer Schadenquote von 2,1% in Q2 2026 Konzerngewinn und EPS via Vorjahr sogar steigern konnte, obwohl in Q2 2025 nur eine Schadenquote von 1,7% zu Buche stand, muss man dem Unternehmen hoch anrechnen.

Wenn Analysten dem Kursverlauf folgend dennoch unablässig ihre Kursziele senken und in keinster Weise auf die signifikanten Effizienzgewinne in der Kostenstruktur des Unternehmens eingehen, ist für mich ein "Alarmsignal", dass glasklar positive Fundamentalzahlen in einer endlosen Ausverkaufsstimmung mittlerweile selbst von Börsenprofis brutal ignoriert werden.

Eine solche Marktstimmung vollständiger Kapitulation gegenüber einem überbordenden Abwärtstrend ist häufig der Moment, wo die Chancen eines nachhaltigen Trendbruchs sprunghaft steigen.

Der Markt macht fast immer das Gegenteil dessen, wofür sich die Mehrheit kurzfristiger Trader positioniert hat...

Die Stunde langfristig orientierter Überzeugungstäter schlägt vielleicht bedeutend schneller, als manch einer hier erwartet.

Buchhalterisch sollte niemand vergessen, dass ein erheblicher Teil der Schadenquote sich aktuell aus Rückstellungen und nicht endgültigen, insolvenzbedingten Forderungsausfällen speist...

Sobald sich der wirtschaftliche Wind in Europa dreht, könnten überhöhte Rückstellungen auch wieder gewinnerhöhend aufgelöst werden und der Gewinnentwicklung einen Turbopush verleihen...

Ja, Grenke ist ob des Fokus auf naturgemäss wirtschaftlich schwächere KMU Kunden stets eine Wette auf konjunkturelle Entwicklungen. Diese ist allerdings trotz eines schier endlos erscheinenden dt. Wirtschaftsabschwungs seit 2019 keine Einbahnstrasse! Jüngst publizierte Frühindikatoren wie Ifo, ZEW oder Einkaufsmanagerindizes geben erste Hoffnungssignale für ein Ende des Abschwungs und den Eintritt in eine neue KI unterstützte Wachstumsphase.

Es wäre alles andere als überraschend, wenn die Grenke Aktie diese wirtschaftlichen Hoffnungsschimmer allmählich einpreist und vom nach den Q2 Zahlen erreichten Allzeittief um 11 EUR aus eine Gegenbewegung startet, die den ein oder anderen Trendfolger überrascht.

Jeder Trend findet irgendwann sein Ende... und vom Verlaufstief aus ergeben sich rückblickend betrachtet stets die bestmöglichen Renditechancen.

Die Zeit wird zeigen, ob Kurse um 11 EUR letztlich ein Nobrainer waren oder nur eine weitere Bullenfalle auf dem Weg Richtung Süden...

Ich bleibe optimistisch und habe meine Grenke Position um 11 EUR nochmals um 1/3 ausgeweitet inkl. KO Scheinchen mit 3er Hebel (Schwelle bei 8,40), nachdem ein Teil meiner bisherigen Scheinchen leider bei 11 EUR KO ging...

Die Hoffnung stirbt immer zuletzt...

Antworten
Jens der Anle.:

Eisbär

2
24.08.26 11:20
Du bist schlauer als der Markt, was an der Börse halt nicht viel bringt.
Antworten
1337 5P34K:

Insides:

 
01.09.26 10:21
entscheiderinside.de/sebastian-hirsch-grenke.html
Antworten
Eddieshare:

Licht am Ende des Tunnels?

 
03.09.26 21:05
Antworten
eisbaer1:

Berenberg bestätigt Kursziel 23 € - Buy

3
26.09.26 11:59
www.finanznachrichten.de/...berg-stuft-grenke-auf-buy-322.htm

Kommt die zuletzt etwas positivere deutsche Konjunkturentwicklung bei Grenke endlich an?
Klar ist, dass Insolvenzen der konjunkturellen Entwicklung immer mit ca. 6 Monaten Verzug nachlaufen.
Unklar ist auch, ob die konjunkturelle Entwicklung wirklich die breite Masse erreicht oder sich nur auf bestimmte Sektoren konzentriert, die besonders von KI-Investitionen und staatlichen Infrastrukturgeldern profitieren.

Der Ifo-Index signalisiert schon länger, dass die Wirtschaftslage besser ist als die teils katastrophale, von Abstiegs- und Wohlstandsverlustängsten dominierte politische Stimmung im Lande vermuten lässt.

Grenkes Katastrophenchart und die jüngste Abverkaufsattacke auf neue Allzeittiefs bei 10,46 € ersticken jedwede Hoffnung in eine Trendwende... wir bräuchten dringend einen (positiven) exogenen Schock wie ernsthafte Hoffnung auf eine Befriedung des Iran-Konflikts und sinkende Ölpreise, um aus dieser elenden Charttrader- und Trendfolgelogik auszubrechen.

Die Aktie ist mittlerweile einfach spottbillig. Aber das war sie auch schon bei 15 EUR und die Marktteilnehmer sind einfach nicht bereit, irgendwas auf Substanzwerte zu geben oder Ertragswerte auf Basis zukünftig nachhaltig erzielbarer Free Cashflows zu ermitteln.

Sie hangeln sich weiter nur zum nächsten Quartalsbericht und schreiben dessen Ergebnisse unangepasst in die Ewigkeit fort. Betriebswirtschaftlich absoluter Bullshit, aber was juckt das die Trader... Der Kurs leidet, weil langfristige Investoren partout nicht kaufen wollen... Die Traderlogik ist allein auf ultrakurzfristige Entwicklungen, News-Ereignisse etc. fokussiert. Aus deren Sicht ist das Marktverhalten komplett rational.

Wir erleben eine brutale Vertrauenskrise und die ist zuallererst dem Management anzulasten, das selbst bei diesen Witzkursen nicht massiv Aktien kauft und offenbar auch kleinerlei Ambitionen für Kurspflege oder Vertrauensbildung wie ein ARP hegt.

Einfach unfassbar, dass Grenke selbst bei Kursen sub 11 EUR noch immer nicht bereit und / oder in der Lage ist, ein Aktienrückkaufprogramm aufzulegen...

Berenbergs Analyse-Update wurde am Freitag jedenfalls komplett ignoriert. Allerdings ging es komischer Weise auch nicht über die Newsticker z.B. bei Stock3. Wurde also möglicherweise von Algos überhaupt nicht registriert... Das Argument eine deutlich verbesserten Wirtschaftsentwicklung wäre definitiv ein Anlass zur Neubewertung, wenn ja wenn diese Entwicklung bei Grenkes Mittelstandskunden wirklich ankommt... Der Grenke-Bär unter den Analysten - Kepler Cheuvreux hat sein 10 € Kursziel im August ausdrücklich mit miserablen Konjunkturaussichten begründet.
Spätestens mit den Wachstums-Updates dieser Woche ist diese undifferenzierte Pauschalkritik am Makro-Umfeld definitiv hinfällig.

Jetzt stellt sich die Frage, ob die objektiv schwer bestreitbare Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen letztlich auch in Grenkes Zahlenwerk ankommen.
Im August schien mir die Aussage des CEO, für das Gesamtjahr mit einer leicht unter 2,0% liegenden Schadenquote zu kalkulieren, sehr gewagt, um nicht zu sagen angesichts einer 2,1% Schadenquote in Q2 und weiter stark steigender Insolvenzzahlen nicht nachvollziehbar.

Möglicherweise hatten die Verantwortlichen zu diesem Zeitpunkt indes schon bessere Kenntnisse auf die konjunkturelle Entwicklung in Dtl und der Welt... ??? Man wird sehen, ob letztlich auch Grenkes Wirtschaftsprüfer die (aus der Not geborene?) Zuversicht des Vorstands teilen und bereit sind, eine gegenüber dem Q2-Spitzenwert leichte Reduktion der Schadensquote in Q3 und Q4 zu akzeptieren.

Der Kapitalmarkt wartet m.E. auf nichts sehnlicher als ein Indiz, dass der Scheitelpunkt der Schadenquote erreicht oder sogar überschritten wurde... Ausgehend von der in Q2 auf extrem starke 50,7% gesenkten CIR ließen sich dann für Grenkes Gewinnaussichten in 2027ff. signifikant positive Wachstumsraten prognostizieren...

Die Zinsentwicklung sollte Grenke durch Hedging im Griff haben. M.E. hängt aktuell fast alles an den konjunkturellen Aussichten und mithin der Prognose für die zukünftige Entwicklung der Schadensquote...  
Antworten
TradersParadi.:

Stand von 2010

 
05.10.26 16:07
Wow, wir sind wieder auf dem Stand von 2010 angekommen ;-) Dass die Aktie echt nochmal einstellig wird, hätte ich nicht erwartet, dafür sind die Zahlen an sich auch (noch) zu gut. KGV dürfte jetzt irgendwo um die 7 liegen. Deutsche Nebenwerte fasse ich künftig nur noch sehr zurückhaltend an - das muss dann schon nach einer Jahrhundertchance aussehen ;-) Der Chart sieht vernichtend aus - seit 8 Jahren intakter Abwärtstrend ;-)
Antworten
sonnenschein.:

könnte auch ein

 
05.10.26 16:39
ein final sell-out sein.
Bin heute ma rein mit erster Tranche: 10,14 €
Antworten
Eddieshare:

Unter 10€

 
05.10.26 19:37
Wow, wer hätte das gedacht.  Bei einem Kurs von 10 € beträgt das KBV ungefähr 0,33.  
Antworten
Eddieshare:

Totgesagte leben länger

 
05.10.26 20:02
deshalb habe ich heute gerne zugeschlagen. Jetzt hoffe ich auf eine positive Überraschung im Q3.
Unabhängig davon sollte eine technische Gegenbewegung einsetzen. Der Firmensitz ist ja alleine so viel wert wie die aktuelle MK ;-)
Antworten
andante:

Orderbuch

 
07.10.26 17:21
Gerade um 16.31 haben aber mal ordentlich Stücke den Besitzer gewechselt. Zu 9.80.
Wer verkauft hier zu diesem Kurs, wer kauft? Spannend.  
Antworten
Eddieshare:

Wer kauft?

 
07.10.26 20:54
Ich war dabei ;-)
Antworten
Bilderberg:

Paal lässt sich nicht lumpen

 
08.10.26 09:42
Hat zwei Aktien als Insider gekauft.
Damit hat er schon mal den Fuss in der Tür.
Geile Sache. Ich lach mich schlapp.
Aber nur meine Meinung und keine Aufforderung zu irgendwas.
Antworten
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