und Verbrauch an Finanzmitteln werden steigen wg. klin. Studie der Phase III zur Entwicklung von Satraplatin. Es werde jetzt Wirksamkeit und Sicherheit des Medikaments untersucht.
Zugleich erwartet Scherer im lfd. Jahr 2004 geringere Umsätze aus Technologie-Allianzen. Da GPC Biotech auf Erlöse aus Kooperationen angewiesen sind, solange noch kein eigenes Medikament zugelassen sei, würden "Gespräche laufen".
Für die weitere Kurserholung vom Freitag wäre die gute Nachricht einer neuen Allianz hochwillkommen. Zunächst nicht hilfreich für den Kurs: zu einer neuen Kooperation ist es bisher leider noch nicht gekommen.
Für FF steht fest: Verläuft Phase III erfolgversprechend, wird nicht nur ein neuer Investor gefunden, zugleich wird auch der Kurs explodieren.
Zu befürchten ist jedoch und exakt dies ist der Grund, weshalb FF hier ( noch ) nicht investiert ist:
Wird Satraplatin in Phase III die erwarteten Ergebnisse nicht bestätigen und die Studie gar abgebrochen, droht Absturz - möglicherweise Totalverlust.
Die Landesbank BadenWürttemberg hatte mehrfach darauf hingewiesen, daß GPC Biotech sich mehr und mehr zu einem 1-Medikament-Unternehmen entwickelt hat. ( LB BW 02.04.2004 )
Da der Erfolg, der Mega-Erfolg bei dieser Aktie eindeutig und konkret an dem zu entwickelnden Medikament Satraplatin hängt, wäre es hochinteressant, wenn in diesem Forum mehr auf verständliche und nachvollziehbare wissenschaftliche, ruhig auch populärwissenschaftliche Beiträge zum Thema "Neueste Behandlungsmethoden bei Prostatakrebs" abgestellt werden würde.
So ist es nicht uninteressant zu wissen, daß die Kölner Klinik am Ring zur Bekämpfung von Prostatakrebs eine neue minimalinvasive Direkt-Bestrahlungstechnik einsetzt: Hohlnadeln werden direkt in Krebszellen eingeführt. Eine zugeführte minimale Bestrahlung tötet die Krebszellen. Es wurden bereits 1 000 klinische Tests durchgeführt. Der große Vorteil dieser Behandlungsmethode ist, daß die Prostata auch bei Befall in fortgeschrittenem Stadium nichtmehr entfernt werden muß.
Informationen hierzu sind z.B. einem Beihefter der aktuellen WirtschaftsWoche und/oder dem Internet zu entnehmen.
Erfolgreiche, da kritische Anleger lassen sich nicht von Analysten- oder gar Ariva-Tipps mit "stong buy" oder "spekulativ kaufen" beeinflussen. Was zählt sind Fakten. Die werden wir bekommen, früher oder später.