zitat .
Viele Analysten treibt die Frage um, ob die jüngste Dollarschwäche politisch gewollt ist. Anlass für den Verdacht ist, dass mehrere Vertreter der US-Notenbank Fed jüngst durchblicken ließen, dass sie eine Dollar-Abwertung für unvermeidlich hielten, um die Leistungsbilanz wieder ins Lot zu bekommen. „Wechselkursbezogene Themen liegen typischerweise allein in der Verantwortung des Finanzministeriums“, sagte dazu der Währungsstratege von Goldman Sachs, Thomas Stolper. Auch sein Kollege Stephen Jen von Morgan Stanley hält die Welle von Kommentaren zum Dollar für „sehr wichtig“. Er hatte sich bisher dezidiert der Mehrheitsmeinung entgegengestellt und einen stabilen bis erstarkenden Dollar vorausgesagt. „Meine Prognose ist im Lichte eines möglichen Schwenks hin zu einer Politik des schwachen Dollars in Gefahr“, schreibt Jen in seinem jüngsten Bericht. Ob es diesen Schwenk tatsächlich gebe, sei aber noch eine offene Frage.
David Bloom von HSBC in London betont in einer Analyse zur Dollar-Politik von vergangenem Freitag, dass die Wechselkurspolitik weniger von politischen Unterschieden zwischen den Parteien als von pragmatischen Erwägungen bestimmt ist. „Wir würden argumentieren, dass für Kerry ebenso wie für Bush ein schwächerer Dollar der Weg des geringsten Widerstands zur Aufrechterhaltung des Aufschwungs und zum Abbau der bestehenden Ungleichgewichte sein könnte.“
.
quelle www.handelsblatt.com/finanzen/rohstoffe/...-der-politik;810171
Viele Analysten treibt die Frage um, ob die jüngste Dollarschwäche politisch gewollt ist. Anlass für den Verdacht ist, dass mehrere Vertreter der US-Notenbank Fed jüngst durchblicken ließen, dass sie eine Dollar-Abwertung für unvermeidlich hielten, um die Leistungsbilanz wieder ins Lot zu bekommen. „Wechselkursbezogene Themen liegen typischerweise allein in der Verantwortung des Finanzministeriums“, sagte dazu der Währungsstratege von Goldman Sachs, Thomas Stolper. Auch sein Kollege Stephen Jen von Morgan Stanley hält die Welle von Kommentaren zum Dollar für „sehr wichtig“. Er hatte sich bisher dezidiert der Mehrheitsmeinung entgegengestellt und einen stabilen bis erstarkenden Dollar vorausgesagt. „Meine Prognose ist im Lichte eines möglichen Schwenks hin zu einer Politik des schwachen Dollars in Gefahr“, schreibt Jen in seinem jüngsten Bericht. Ob es diesen Schwenk tatsächlich gebe, sei aber noch eine offene Frage.
David Bloom von HSBC in London betont in einer Analyse zur Dollar-Politik von vergangenem Freitag, dass die Wechselkurspolitik weniger von politischen Unterschieden zwischen den Parteien als von pragmatischen Erwägungen bestimmt ist. „Wir würden argumentieren, dass für Kerry ebenso wie für Bush ein schwächerer Dollar der Weg des geringsten Widerstands zur Aufrechterhaltung des Aufschwungs und zum Abbau der bestehenden Ungleichgewichte sein könnte.“
.
quelle www.handelsblatt.com/finanzen/rohstoffe/...-der-politik;810171
Werbung