Natürlich löst eine Währungsreform indirekt ein Verschuldungsproblem, dass ist doch der Sinn der Sache. Nimm mal beispielsweise eine Volkswirtschaft die 100 Brote produziert zum Preis von 1 Euro. BIP = 100 Euro. Staatsverschuldung ist 200 Euro als 200% BIP. Nun wird die Währungs instabil durch hohe Inflation (verursacht durch Verschuldung bzw. nicht ausreichende Refinanzierungsmöglichkeiten). Der Preis der Brote explodiert auf 100 Euro. Nun kommt der Währungsschnitt mit 1:100 in D-Mark (neue Währung). Ein Brot kostet wieder 1 DM mit 100 Broten sind es wieder BIP von 100 DM (nur jetzt eben DM). Die Schulden würden aber ebenfalls abgewertet zu 2 DM. Plötzlich ist der Staat nur noch mit 2 % BIP verschuldet.
Dieses Beispiel setzt natürlich unrealistischerweise voraus, dass die Produktion identisch bleibt. Das wäre normalerweise niemals möglich. Aber genau diese Entwicklung (zumindest teilweise) hat sich Deutschland mit den Krediten aus den USA "erkauft". Dies führte später zu den fatalen Folgen...
Prinzipiell löst eine Währungsreform eine Verschuldungsproblem immer, da die Produktion nicht so stark abnimmt wie die Währung entwertet wird. Die Verschuldung im Verhaltnis Verschuldung/BIP wird immer deutlich verbessert und mit einer stabilen neuen Währung (z.B. Bindung an Gold o.ä.) ist eben ein Neustart möglich...
Dieses Beispiel setzt natürlich unrealistischerweise voraus, dass die Produktion identisch bleibt. Das wäre normalerweise niemals möglich. Aber genau diese Entwicklung (zumindest teilweise) hat sich Deutschland mit den Krediten aus den USA "erkauft". Dies führte später zu den fatalen Folgen...
Prinzipiell löst eine Währungsreform eine Verschuldungsproblem immer, da die Produktion nicht so stark abnimmt wie die Währung entwertet wird. Die Verschuldung im Verhaltnis Verschuldung/BIP wird immer deutlich verbessert und mit einer stabilen neuen Währung (z.B. Bindung an Gold o.ä.) ist eben ein Neustart möglich...
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