Aber wie gesagt, Herr Bofinger hätte den Sachverhalt anders beantwortet, wobei mM Angebots- und Nachfrageorientierung bis in die 80er wirklich gleichberechtigt "nebeneinander" standen. Mit der Golbalisierung hat mM die Nachfregorientierung deutlich an Argumentationskraft verloren...
CHF: Wenn der Euro zerbricht, dann der Franken in der nächsten Sekunde auch. Die Schweiz incl. Lichtenstein hat einen Finanzsektor von ca. 15% am BIP. Die Sektor ist beim Zusammenbruch des Euro sofort insolvent. Die Schweiz kann niemals diesen Sektor komplett "retten", das ist unmöglich. Da rettet die Schweiz auch nicht das Gold der Nationalbank...
Staatsdefizite/gesättigte Volkswirtschaften: Bei den gesättigten Volkswirtschaften hat du mit Europa und Nordamerika natürlich recht. Aber auch gesättigte Volkswirtschaften erreichen langfristige Wachstumspfade von 2 bis 3 %. Eifach duch den technologischen Fortschrift z.B. aktuell Tablett PC, durch Klimawandel müssen Autos auf CO2 freie Mobilität "umgestellt werden etc. Natürlich nicht wie Schwellenländer zwischen 5 und 10% Wachstum... Staatsdefizite sind direkt nicht für unseren Export verantwortlich, weil Export zu Privatkunden und Unternehmen stattfindet. Natürlich wirken Einsparungen von Staaten indirekt auf die Nachfrage in diesne Ländern und dann auch unseren Export. Aber diversifizierte Volkswirtschaften wie Frankreich, Italien oder Deutschland können auch fast "konjunkturneutral" sparen...
