@Verzehnfacher: Melden muss es Löw ja erst ab Unterschreitung der 5%- bzw. 3%-Grenze.
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@Verzehnfacher: Melden muss es Löw ja erst ab Unterschreitung der 5%- bzw. 3%-Grenze.

gebildet. Die erste mündliche Verhandlung wird Ende Juni 2013 stattfinden
@Verzehnfacher: Super, genau die Info, die ich seit Monaten im Web suche. Wo hast Du das gefunden? Jetzt müssten wir halt nur noch wissen, was genau in der Standortgarantie-Vereinbarung steht. Gibts wirklich eine Ausnahmeklausel bei extrem schlechter Geschäftsentwicklung? Ermäßigt sich die Vertragsstrafe anteilig, wenn die 5-Jahres-Garantie wenigstens für 4 Jahre (2006 bis 2010) eingehalten wurde? Wenn dem so wäre: Wie kommst Du auf 7 Mio.? Ein Fünftel von 12 Mio. sind nach Adam Riese 2,4 Mio. Dann müsste Gigaset selbst im Fall einer Verurteilung nicht mal die Rückstellung vollständig aufbrauchen.
Auch wenn eine vorzeitge Standortsschließung bei extrem schlechter Geschäftsentwicklung nicht ausdrücklich im Vertrag vereinbart worden wäre, bliebe noch das Instrument des "Wegfalls der Geschäftsgrundlage". Leider nicht so einfach und beruht weitgehend auf richterlicher Rechtsfortbildung.
Die Klage ist am 30. April 2012 eingereicht,Gigaset hat mit Schriftsatz vom 28. September 2012 Klageabweisung beantragt.
5 Monate später ?? Warum so lange gewartet ??
Warum hat Gigaset nur Rückstellungen in Höhe von EUR 3,6 Mio. ?
@Verzehnfacher: Eine Klageerwiderungsfrist von fünf Monaten liegt durchaus noch im Rahmen. Die Sache ist vermutlich ja auch nicht ganz einfach. Und meiner Erfahrung nach gewähren Richter Fristverlängerung mehr als bereitwillig; dann ist die Sache erst mal vom Tisch ...
@Verzehnfacher: Der Kursverfall in dem Monat vor Bekanntgabe der Evonikklage am 03.05.12 war wohl vorallem der Gewinnwarnung vom 28.03.12 geschuldet; inwieweit Insiderwissen bezüglich der Klage mitgespielt hat, können wir nicht wissen.
Und was erzählst Du da von 67 Cent? Auch heute im Samstagshandel hat sich Gigaset unverändert bei 71,5 Cent gehalten (L&S, letzter Kurs von 9.50 Uhr).
Die von der Evonik Degussa GmbH Ende April
Im vierten Quartal fiel das Papier schließlich unter den Wert von EUR 1,00.Bereits im Vorfeld
profitierteder Kurs insbesondere von der Aufnahme in das Musterdepot eines großen Anlegermagazins.
diert. Dieses Tochterunternehmen wird mit fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert
@Verzehnfacher: Na also. Wenn Du so klug bist, warum erzählst Du dann erst so halbgare Sachen?
@ MunxMan
Ich sehe hier Insider Handeln ..
Gigaset hat im Jahresabschluss 2011 eine angemessene Risikovorsorge getroffen
Hallo in Jahresabschluss 2011 für eine Klage die am 03.05.2012 eingereicht ist ??
Das haben sich schon vorher gewusst ??
http://gigaset.com/ag/de/de/cms/GigasetAG_adhoc_03052012.html
München, 03.05.2012
Die Evonik Degussa GmbH („Evonik“) hat bei der Deutschen Institution für Schiedsgerichtsbarkeit e. V. eine Schiedsklage gegen die Gigaset AG („Gigaset“) eingereicht und verlangt von Gigaset auf der Basis eines Vertrags aus dem Jahre 2006 die Zahlung einer Vertragsstrafe in Höhe von 12 Millionen Euro.
Gigaset hat sowohl den von Evonik behaupteten Sachverhalt als auch die geltend gemachten Ansprüche im Vorfeld zurückgewiesen und wird sich gegen die Schiedsklage verteidigen. Gigaset stützt sich bei ihrer Einschätzung auf ein Gutachten einer namhaften Rechtsanwaltskanzlei. In Absprache mit dem Konzernabschlussprüfer hat Gigaset im Jahresabschluss 2011 eine angemessene Risikovorsorge getroffen.
Gigaset, damals noch firmierend unter Arques Industries AG, hatte mit Vertrag vom 08.09.2006 von der heutigen Evonik die Oxxynova-Unternehmensgruppe erworben. Oxxynova wurde hierbei vertraglich verpflichtet, den von Evonik erworbenen Produktionsstandort in Lülsdorf fortzuführen, so lange nicht bestimmte Bedingungen eintreten. Oxxynova versprach Evonik zugleich, bei Verletzung dieser Fortführungspflicht eine Vertragsstrafe zu bezahlen. Gigaset übernahm hierfür eine Garantie.
Evonik trägt im Wesentlichen vor, die Oxxynova-Gruppe habe Ende 2007 ihre Verpflichtung zur Aufrechterhaltung des Unternehmensstandortes Lülsdorf verletzt. Für die damit von der Oxxynova verwirkte Vertragsstrafe hafte Gigaset aufgrund der vertraglichen Garantie gesamtschuldnerisch.
Gigaset hält die Klage für unbegründet. Sie ist insbesondere der Auffassung, Oxxynova habe den Vertrag nicht verletzt, sondern sei zur Schließung des Standortes Lülsdorf berechtigt gewesen. Dies sei nach dem Vertrag unter bestimmten Bedingungen ausdrücklich gestattet. Diese Bedingungen seien eingetreten. Da Oxxynova keine Vertragsstrafe schulde, könne folgerichtig auch Gigaset nicht in Anspruch genommen werden. Gigaset stützt diese Einschätzung auf u. a. auf ein Gutachten einer namhaften Rechtsanwaltskanzlei.
Die Gigaset AG, München, ist ein weltweit agierendes Unternehmen im Bereich der Telekommunikation und Zubehör. Die Gesellschaft ist global einer der führenden Hersteller von Schnurlostelefonen und Europas Marktführer bei DECT-Telefonen. Weltweit rangiert der Premiumanbieter mit 1.600 Mitarbeitern und einer Marktpräsenz in mehr als 70 Ländern an dritter Stelle. Die Aktien der Gigaset AG werden im TecDAX (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse unter dem Symbol 'GGS' (ISIN: DE0005156004) gehandelt.
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| 39 | 24.479 | Kapitalschnitt oder Delisting | HonestMeyer | aktiengirl | 02.02.26 18:33 | |
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