Gibt es Schwarze in Brasilien?

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Happy End:

Gibt es Schwarze in Brasilien?

 
20.05.02 00:07
#1
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PRAWDA:

Korrekt wäre:

 
20.05.02 00:14
#2
"Do you have blacks, too?" ("Haben Sie auch Schwarze?")  
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Schnorrer:

Versteh ich nicht?

 
20.05.02 00:24
#3
Gibt es Grüne in Schwarzafrika?

Gibt es Brasilianer in Schwarzen?

Gibt es Guthabensalden in Brasilianerinnen?

usw. .....


mehr als vieldeutig .....
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Happy End:

schnorrer, sollst nicht unwissend sterben ;-))

 
20.05.02 00:59
#4
US-Präsident George W. Bush wird doch nachgesagt, vor dem 11. September habe er die Taliban für eine bayerische Blaskapelle gehalten. Nun hat sich der Präsident der mächtigsten Nation der Welt dank seiner umfassenden Bildung wieder einmal kräftig in die Nesseln gesetzt:

Washington - Es war Condoleezza Rice, Nationale Sicherheitsberaterin der USA, die ihrem Chef aus der peinlichen Lage half. Bei einem Gespräch der beiden amerikanischen Präsidenten George W. Bush (USA) und Fernando Henrique Cardoso (Brasilien) hatte Bush seinen Amtskollegen mit der Frage verblüfft: "Do you have blacks, too?" ("Haben Sie auch Schwarze?")
Rice, die bemerkte, wie erstaunt der Brasilianer ob der Frage war, rettete die Situation, indem sie Bush aufklärte: "Mr. President, Brasilien hat wahrscheinlich mehr Schwarze als die USA, man sagt, es ist das Land mit den meisten Schwarzen außerhalb Afrikas." Brasiliens Präsident Cardoso urteilte hinterher: Was Lateinamerika betreffe, befinde sich Bush "noch in der Lehrzeit".  
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PRAWDA:

wusste ich ich nich ,obwohl

 
20.05.02 01:05
#5
ich ein Jahr in Brasilien gearbeitet hab.
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Schnorrer:

Du auch nicht, HE: "One more stupid man"

 
20.05.02 01:09
#6
One Moore stupid man

Lothar Glauch   28.04.2002
Ein amerikanischer Bestseller, der den US-Präsident der Lächerlichkeit preisgibt und trotz Medienboykott sich über das Web durchgesetzt hat

Das Lexikon ist nach Gary, Henry und Roger um einen weiteren Moore reicher geworden. Michael Moore bedient die Sparte der Politklamotte. Seit Februar 2002 ist sein neuestes Buch "Stupid White Men ... and Other Sorry Excuses for the State of the Nation!" erhältlich und entpuppt sich als Rekordbrecher: Seit vier Wochen führt Moore die Bestenliste der New York Times an. Der Superseller geht bereits in die neunzehnte Auflage. Die Woge der Begeisterung wälzt sich ungebrochen weiter über den Globus: "Stupid White Men" bleibt Nr. 1 in Kanada und hat laut Sunday Times die Spitze in England und Irland erobert und droht, den US-Präsidenten auch international der Lächerlichkeit preiszugeben.







   
     




Ein weiteres Mal, so Paul Andrews in der Seattle Times, hat das Netz seine PR-Tauglichkeit erwiesen. Moores Internet-Kampagne beweist, dass das Web einen Bestseller hervorbringen kann. Was an das geschickte Marketing zu Blair Witch Project erinnert - bei Moore jedoch war es die Not, die zur Tugend wurde. Der Satiriker nutzt das Web schon seit längerer Zeit für seine Kabinettstücke (  www.michaelmoore.com,  The awful Truth), aber erst wegen "Stupid White Men" sah er sich gänzlich ins digitale Exil verbannt. Das Buch entstand im Frühling 2001 und beschäftigt sich ausführlich mit der Bush-Wahl:


 
Send in the Marines! Launch the SCUD missiles! Bring us the head of Antonin Scalia! I have sent a personal request to U.N. Secretary General Kofi Annan to hear our plea. We are no longer able to govern ourselves or to hold free and fair elections. We need U.N. observers, U.N. troops, U.N. resolutions!  
 



Die Publikation war eigentlich für Herbst 2001 geplant. Aber kritische Stimmen waren nicht gefragt, Satire schon gar nicht. Die bereits aufgebundenen Exemplare blieben im Lager und zeitweise stand zu befürchten, sie würden in den Schreddermaschinen enden. Erst Ende Februar konnte Moore endlich in die Öffentlichkeit gehen. Aber selbst vier Wochen Nr. 1 und überfüllte Säle während seiner Lesetournee verhelfen "Stupid White Men" weder in die einschlägigen Medien noch in die Regale der etablierten Bookstores. In seinem Newsletter vom 15. April erklärt Moore, dass diese kollektive Todschweigetaktik den Verkaufserfolg sogar noch weiter anheizt. So lässt er eine Aufforderung an etwaige Rezensenten ergehen:


 
The more the book is ignored by the media, the better it does. So, if you are a newspaper editor or a TV producer, PLEASE do NOT pay any attention to this book!  
 



Die Journalisten sollten sich auch weiterhin nicht die irrelevante Frage stellen, warum die Amerikaner gerade dieses Buch mit unbändiger Begeisterung nachfragen, während die Vereinigten Staaten von einem Präsidenten regiert werden, der die höchsten Zustimmungsraten aller Zeiten erzielt. Man solle vielmehr brav weiterhin das Mantra der letzten sieben Monate runterbeten: "America Loves Bush!"

Was ist das Geheimnis von Moores Erfolg? Ist es einzig die geniale Web-PR oder steht diesem Triumphzug auch rhetorisches Geschick Pate? Seine Kritiker rechnen ihn dem Straßenguerilla-Journalismus zu. Das kommt nicht von ungefähr: Moore ist alles andere als ein Sprach-Virtuose, seine geradlinige Argumentation entspricht dem "right-in-the-face". Die Attacken gegen das Establishment sind polemisch und gnadenlos einseitig, von ironisch-akademischen Geklimper in Sachen Wirtschaftspolitik will Moore nichts wissen. Er mimt lieber den naiven (weißen) Durchschnittsamerikaner, der nicht mitansehen kann, wie eine verknöcherte, saturierte und egoistische Elite traditionelle amerikanische Werte wie Gemeinschaft und Solidarität auf dem Altar von Wahlerfolg oder Shareholder-Value opfert.

In seinem dritten Buch dürfen die "Stupid White Men" den geliebten Feind abgeben. Sie haben den rechtmäßig gewählten Präsident ins Exil vertrieben und halten das Weiße Haus besetzt, allen voran George W. Bush, dem "Thief-in-Chief". Seit diesem Putsch, der kaum einfältiger hätte inszeniert werden können, sind die USA entgültig zur Bananenrepublik verkommen. Deshalb beginnt "Stupid White Men" wie folgt:


 
The following message was intercepted by U.N. forces on 9/1/01, at 0600 hours, from somewhere within the North American continent: I am a citizen of the United States of America. Our government has been overthrown. Our elected President has been exiled. Old white men wielding martinis and wearing dickies have occupied our nation's capital.  
 



Moore verlangt U.N. Truppen und Wahlbeobachter, weil die Vereinigten Staaten nicht mehr in der Lage sind, die demokratischen Spielregeln einzuhalten. Moore redet sich derart in Rage, dass man den Eindruck gewinnen kann, dieser Mann fühle sich selbst zu Höherem berufen. Immer wieder mimt er den Kämpfer, der um seinen verdienten Lohn betrogen wurde. Moore tritt auf, wie man es eigentlich von Al Gore erwarten könnte. Und auch Moores jüngster Newsletter strotzt gegen Ende voller staatsmännischer Floskeln:


 
Thanks again to everyone for your support. I'm in Oklahoma City and Norman, Oklahoma, tonight (4/15). I head to Canada to the University of Toronto tomorrow night (Tuesday), and I'll be in the Northwest later in the week. Hope to see many of you there.
Yours, Michael Moore
Author Filmmaker Detroit Tigers fan  

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Happy End:

Thank you very much ;-)

 
20.05.02 01:14
#7
 
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R.A.P.:

Da ich aus Rio komme

 
20.05.02 01:27
#8
kann ich als Weißer nur sagen: Alle Schattierungen

Wobei mir die mulatas und morenas am besten gefallen; die sind innen zart rosa
;-)
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Elend:

Naja ...

 
20.05.02 11:42
#9
Was Lateinamerika betreffe, befinde sich Bush "noch in der Lehrzeit"

Lateinamerika ? eher Outcast ... ähh ... "The Whole World" ;-)

Sacht mal, testet der Bush immer den Stuhl, damit nix schief geht, wenns drauf ankommt ? (das würde einiges erklähren ...)

Aber warum sollen wir es ihm übel nehmen. Als West-Berliner mußte ich mich vor Maueröffnung sehr oft in West-Deutschland fragen lassen, ob wir lange auf das Visum hätten warten und wann wir wieder in der DDR zurück sein müssen ...

AAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHRRRRRRRRRRRGGGGGGGGGGGGGGGGG­
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@Prawda: EIn Jahr Brasilien und keine Schwarzen

 
#10
gesehen? Wie macht man das denn?

They have blacks, too!

Grüße
ecki  


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