Gewinneinbruch bei Hypovereinsbank
Für laufendes Geschäftsjahr ist man zuversichtlich
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Hypovereinsbank
München - Der Gewinn der HypoVereinsbank (HVB), Mutter der Bank Austria, ist im vergangenen Jahr stark eingebrochen. Der Gewinn vor Steuern sei um 30 Prozent auf 1,5 Mrd. Euro (20,6 Mrd. S) gesunken, teilte die zweitgrößte deutsche Bank am Mittwoch in München mit. Wegen der gestiegenen Zahl von Firmenpleiten und der schwachen Konjunktur stockte die HypoVereinsbank die Kreditrisikovorsorge deutlich um 18 Prozent auf 2.074 Mill. Euro auf.
Die HVB-Aktionäre sollen trotz des Gewinnrückganges eine unveränderte Dividende erhalten. Wie im Vorjahr werde der Hauptversammlung eine Dividende von 0,85 Euro je Stammaktie vorgeschlagen, teilte die HypoVereinsbank am Mittwoch in München mit. Im vergangenen Jahr war der Jahresüberschuss nach vorläufigen Zahlen um rund 18 Prozent auf 967 Mill. Euro gesunken. Damit übertraf die HypoVereinsbank aber die Erwartungen vieler Analysten.
Wertberichtigungen für Argentinien
Im vierten Quartal erzielte die HypoVereinsbank (HV) den Angaben zufolge ein operatives Ergebnis von 456 Mill. Euro (6,27 Mrd. S) nach 365 Mill. Euro im vierten Quartal 2000. Auch unter dem Strich habe die Bank im Schlussquartal 2001 schwarze Zahlen geschrieben. Für das Gesamtjahr 2001 erhöhte die HVB die Risikovorsorge um 18 Prozent auf 2,074 Mrd. Euro. Unter anderem habe die Bank für Finanzkredite an Argentinien Wertberichtigungen von rund 150 Mill. Euro gebildet. Für das Engagement bei dem US-Energieversorger Enron seien rund 50 Mill. Euro berichtigt worden.
Der Zinsüberschuss der Bank stieg 2001 um 2,4 Prozent auf 7,331 Mrd. Euro. Der Provisionsüberschuss ging um 12,4 Prozent auf 2,877 Mrd. Euro zurück. Das Handelsergebnis sank um 8,5 Prozent auf 592 Mill. Euro. Schmidt sagte: "Der abrupte Einbruch der Aktienmärkte, der drastische Konjunkturrückgang und die Integrationsarbeiten mit der Bank Austria haben uns 2001 vor sehr große Herausforderungen gestellt.
Vorstandschef Albrecht Schmidt zeigte sich für das laufende Geschäftsjahr zuversichtlich. "Die HVB Group ist mit ihrer neuen Führungsstruktur und den realisierten Integrationsmaßnahmen für den Wettbewerb im Jahr 2002 gut aufgestellt. Produktivität und Profitabilität werden in diesem Jahr weiter ausgebaut."
Die HVB-Aktien legten im frühen Handel zu und notierten gegen 09.25 Uhr mit 3,65 Prozent im Plus bei 33,55 Prozent. (APA/dpa)
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Für laufendes Geschäftsjahr ist man zuversichtlich
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München - Der Gewinn der HypoVereinsbank (HVB), Mutter der Bank Austria, ist im vergangenen Jahr stark eingebrochen. Der Gewinn vor Steuern sei um 30 Prozent auf 1,5 Mrd. Euro (20,6 Mrd. S) gesunken, teilte die zweitgrößte deutsche Bank am Mittwoch in München mit. Wegen der gestiegenen Zahl von Firmenpleiten und der schwachen Konjunktur stockte die HypoVereinsbank die Kreditrisikovorsorge deutlich um 18 Prozent auf 2.074 Mill. Euro auf.
Die HVB-Aktionäre sollen trotz des Gewinnrückganges eine unveränderte Dividende erhalten. Wie im Vorjahr werde der Hauptversammlung eine Dividende von 0,85 Euro je Stammaktie vorgeschlagen, teilte die HypoVereinsbank am Mittwoch in München mit. Im vergangenen Jahr war der Jahresüberschuss nach vorläufigen Zahlen um rund 18 Prozent auf 967 Mill. Euro gesunken. Damit übertraf die HypoVereinsbank aber die Erwartungen vieler Analysten.
Wertberichtigungen für Argentinien
Im vierten Quartal erzielte die HypoVereinsbank (HV) den Angaben zufolge ein operatives Ergebnis von 456 Mill. Euro (6,27 Mrd. S) nach 365 Mill. Euro im vierten Quartal 2000. Auch unter dem Strich habe die Bank im Schlussquartal 2001 schwarze Zahlen geschrieben. Für das Gesamtjahr 2001 erhöhte die HVB die Risikovorsorge um 18 Prozent auf 2,074 Mrd. Euro. Unter anderem habe die Bank für Finanzkredite an Argentinien Wertberichtigungen von rund 150 Mill. Euro gebildet. Für das Engagement bei dem US-Energieversorger Enron seien rund 50 Mill. Euro berichtigt worden.
Der Zinsüberschuss der Bank stieg 2001 um 2,4 Prozent auf 7,331 Mrd. Euro. Der Provisionsüberschuss ging um 12,4 Prozent auf 2,877 Mrd. Euro zurück. Das Handelsergebnis sank um 8,5 Prozent auf 592 Mill. Euro. Schmidt sagte: "Der abrupte Einbruch der Aktienmärkte, der drastische Konjunkturrückgang und die Integrationsarbeiten mit der Bank Austria haben uns 2001 vor sehr große Herausforderungen gestellt.
Vorstandschef Albrecht Schmidt zeigte sich für das laufende Geschäftsjahr zuversichtlich. "Die HVB Group ist mit ihrer neuen Führungsstruktur und den realisierten Integrationsmaßnahmen für den Wettbewerb im Jahr 2002 gut aufgestellt. Produktivität und Profitabilität werden in diesem Jahr weiter ausgebaut."
Die HVB-Aktien legten im frühen Handel zu und notierten gegen 09.25 Uhr mit 3,65 Prozent im Plus bei 33,55 Prozent. (APA/dpa)
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