GESUNDHEITSWESEN
Milliarden-Sparpaket geplant
Die Bundesregierung will laut einem Zeitungsbericht im Gesundheitswesen rund drei Milliarden Euro einsparen. Das Sparpaket soll demnach zum Jahreswechsel in Kraft treten.

Gesundheitsministerin Ulla Schmidt will die Ausgaben der Krankenversicherungen eindämmen
Hamburg - Die Sparmaßnahmen sollen auch Kürzungen von medizinisch nicht notwendigen Kassenleistungen betreffen, berichtet die "Bild"-Zeitung am Montag. So sollten die Ausgaben für Sterbegeld, für das die Krankenklassen derzeit rund 770 Millionen Euro jährlich ausgeben würden, um fast die Hälfte verringert werden. Kürzungen seien auch etwa bei der Anschaffung von Krücken, Rollstühlen oder Prothesen geplant. Das Sparpaket für die gesetzlichen Krankenkassen solle bereits zum 1. Januar kommenden Jahres in Kraft treten, hieß es in dem Bericht weiter.
Bundeskanzler Gerhard Schröder hatte am Wochenende eine Initiative der Regierung zur Reform des Renten- und Gesundheitssystems angekündigt. "Ähnlich wie wir beim Arbeitsmarkt mit der Hartz-Kommission Beachtliches auf den Weg bringen können, werden wir an die Themen Rente und Gesundheit in dieser Legislaturperiode herangehen", sagte der Kanzler dem "Tagesspiegel".
Dem Bericht der "Bild"-Zeitung zufolge, könnte Gewerkschaftschef Hubertus Schmoldt von der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie die Kommission zur Gesundheitsreform leiten.

bye peet
Milliarden-Sparpaket geplant
Die Bundesregierung will laut einem Zeitungsbericht im Gesundheitswesen rund drei Milliarden Euro einsparen. Das Sparpaket soll demnach zum Jahreswechsel in Kraft treten.

Gesundheitsministerin Ulla Schmidt will die Ausgaben der Krankenversicherungen eindämmen
Hamburg - Die Sparmaßnahmen sollen auch Kürzungen von medizinisch nicht notwendigen Kassenleistungen betreffen, berichtet die "Bild"-Zeitung am Montag. So sollten die Ausgaben für Sterbegeld, für das die Krankenklassen derzeit rund 770 Millionen Euro jährlich ausgeben würden, um fast die Hälfte verringert werden. Kürzungen seien auch etwa bei der Anschaffung von Krücken, Rollstühlen oder Prothesen geplant. Das Sparpaket für die gesetzlichen Krankenkassen solle bereits zum 1. Januar kommenden Jahres in Kraft treten, hieß es in dem Bericht weiter.
Bundeskanzler Gerhard Schröder hatte am Wochenende eine Initiative der Regierung zur Reform des Renten- und Gesundheitssystems angekündigt. "Ähnlich wie wir beim Arbeitsmarkt mit der Hartz-Kommission Beachtliches auf den Weg bringen können, werden wir an die Themen Rente und Gesundheit in dieser Legislaturperiode herangehen", sagte der Kanzler dem "Tagesspiegel".
Dem Bericht der "Bild"-Zeitung zufolge, könnte Gewerkschaftschef Hubertus Schmoldt von der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie die Kommission zur Gesundheitsreform leiten.

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