Generalsekretär Meyer outet sich - als Lyriker


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Luki2:

Generalsekretär Meyer outet sich - als Lyriker

 
09.12.01 10:07
Generalsekretär Meyer outet sich - als Lyriker

Salzkotten sehen und sterben, ist bekanntlich das Gleiche. Ähnlich finster schaut dann auch die  Netzseite dieser ostwestfälischen Geisterstadt aus. Wer sich zufällig dorthin verirrt, der muss fürwahr mit dem Schlimmsten rechnen:

"Kein Durchblick oder besser gesagt kein Überblick ist oft an Kreuzungen und Einfahrten gegeben, wenn die Vegetation sprich Hecken und Gehölze zu stark emporgewachsen sind. Die Stadt Salzkotten ermahnt aus Gründen der Verkehrssicherheit alle betroffenen Grundstücksbesitzer, für einwandfreie Sicht zu sorgen."


Angesichts solcher trüben Meldungen von salzkotten.com kann man schon zur Trauerweide erstarren. Oder man wird wie  Laurenz Meyer Generalsekretär der CDU. Meyer wurde in Salzkotten aber nicht nur geboren, die Stadt hat ihn geprägt. Politisch ("Wir müssen so reden, dass uns die Leute an den Stammtischen verstehen!") und charakterlich (Trauerweidensyndrom!). Und sogar musisch, wie der ostwestfälische CDU-Titan am Nikolaustag bewies.

An diesem Tag griff er nämlich zum Griffel und schrieb ein Gedicht, das er anschließend weltweit sofort übers  Internet sowie auf der  Homepage der CDU verbreiten ließ. Und so erreichte auch uns schließlich die frohe Botschaft per Email:

"Zum Nikolaustag übersendet Ihnen der Generalsekretär der CDU Deutschlands, Laurenz Meyer, mit nachstehendem Gedicht die besten Wünsche."

Vielen Dank! Und nun lass mal hören:


 
Jedes Jahr zur selben Stunde
dreht der Niklaus seine Runde
schaut - die Rute in der Hand -
auch auf unser deutsches Land.
Draus' vom Walde kommt er her
und es erschüttert ihn gar sehr.
Schaut er die Regierung an,
wütet er, der heilge Mann:

"Mit Arbeit und Wirtschaft wird es öder,
doch der tut nix, dieser Schröder!"
Und so dröhnt es durch die Lüfte:
"Schröder-Gerd komm aus der Hüfte!"
 
 



usw. usf. und viele Verse später kommt Dichter Meyer dann lyrisch auf den Punkt:


 
So sieht's der heilge Klaus
und schaut dabei nicht glücklich aus:
"Der Schröder hat ne Chance gehabt
doch das hat wirklich nicht geklappt.
Ein echter Staatsmann muss was tun
darf nicht auf den Lorbeern ruhn.
Und so regiert ab nächstes Jahr,
die Union, das ist doch klar.

Denn Merkel, Stoiber und dem Merz
liegen die Menschen echt am Herz.
Denen wünsch ich alles Gute
und Rot-Grün bekommt die Rute."

Wer klug ist wählt wie Nikolaus,
die CDU macht mehr daraus.
Denn sie wird nebst anderen Sachen
gemeinsam mehr aus Deutschland machen.
 
 



Als wir das lasen, überkam auch uns sofort die dichterische Notdurft. Und schnell klickten wir auf  Günters Genialer Gedicht Generator und ließen diesen Dicht- und Reimautomaten über CDU, Meyer und Merkel dichten:


 
Das Dichten der Laurenz Meyer
Laurenz Meyer dürfen backen.
Sie backen arm und gehängt.
Sie summen beknackt und genial.
Aber was pfeifen, was dichten?
Die Mitten -
Summende Laurenz Meyer!
Arm backen die Laurenz Meyer,
arm und genial.

Ode an CDU

Du rasendes Etwas du!
CDU, mein kaltes Bein.
Im Bett so unerreicht!
Ich lüge!
Ich ruhe!
Du spöttische Erde!
CDU du,
Begehrlich im ewigen Raum.
Vernichtender Scherz!
CDU zwischen Lachen und Ruhen.
CDU ja so meisterlich.

Angela Merkel in endloser Zeit

In endloser Zeit ist süß der Verlierer!
Oh Ekel der Nacht!
In endloser Zeit!
Ja Angela Merkel, reden und lächeln
Ist zuckersüß,
So superb und süß!
 
 



Prophetische Reime, die in ihrer einzigartigen Klarheit nur von einem Werk des  Sloganizers übertroffen wurden, der für die CDU und ihren dichtenden Generalsekretär den folgenden Werbeslogan erdachte:


 
CDU, mit dem doofen Ruf der Zufriedenheit.  

Quelle: www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/glosse/11293/1.html


na dann noch einen schönen Sonntag !
Antworten
antoinette:

ausgeschlafen??????????????????

 
09.12.01 10:11
  1. Überraschendes Coming-Out in der CDU!  Happy End  07.12.01 17:22  
 
Generalsekretär Meyer outet sich - als Lyriker

Salzkotten sehen und sterben, ist bekanntlich das Gleiche. Ähnlich finster schaut dann auch die  Netzseite dieser ostwestfälischen Geisterstadt aus. Wer sich zufällig dorthin verirrt, der muss fürwahr mit dem Schlimmsten rechnen:

"Kein Durchblick oder besser gesagt kein Überblick ist oft an Kreuzungen und Einfahrten gegeben, wenn die Vegetation sprich Hecken und Gehölze zu stark emporgewachsen sind. Die Stadt Salzkotten ermahnt aus Gründen der Verkehrssicherheit alle betroffenen Grundstücksbesitzer, für einwandfreie Sicht zu sorgen."

Angesichts solcher trüben Meldungen von salzkotten.com kann man schon zur Trauerweide erstarren. Oder man wird wie  Laurenz Meyer Generalsekretär der CDU. Meyer wurde in Salzkotten aber nicht nur geboren, die Stadt hat ihn geprägt. Politisch ("Wir müssen so reden, dass uns die Leute an den Stammtischen verstehen!") und charakterlich (Trauerweidensyndrom!). Und sogar musisch, wie der ostwestfälische CDU-Titan am Nikolaustag bewies.

An diesem Tag griff er nämlich zum Griffel und schrieb ein Gedicht, das er anschließend weltweit sofort übers Internet sowie auf der  Homepage der CDU verbreiten ließ.

"Zum Nikolaustag übersendet Ihnen der Generalsekretär der CDU Deutschlands, Laurenz Meyer, mit nachstehendem Gedicht die besten Wünsche.


 Jedes Jahr zur selben Stunde
 dreht der Niklaus seine Runde
 schaut - die Rute in der Hand -
 auch auf unser deutsches Land.
 
 Draus' vom Walde kommt er her
 und es erschüttert ihn gar sehr.
 Schaut er die Regierung an,

 wütet er, der heilge Mann:
 
 "Mit Arbeit und Wirtschaft wird es öder,
 doch der tut nix, dieser Schröder!"
 Und so dröhnt es durch die Lüfte:
 "Schröder-Gerd komm aus der Hüfte!"
 
 Dieser doch mit schlaffer Hand
 liegt wie Mehltau überm Land,
 Schröpft, das ist ja ungeheuer,
 die Menschen mit erhöhter Steuer.
 
 Allein drei Steuern im nächsten Jahr
 peitscht er hoch wie ein Barbar.
 Ob die Menschen ächzen, stöhnen,
 sie müssen Schröder Steuern löhnen.
 
 Tja, mit Fehl und Ungeschick
 der Kanzler schuf den Wirtschaftsknick,
 bricht Versprechen, dass es kracht,
 "dem geht's um nichts als um die Macht!"
 
 So resümiert der heilge Wächter:
 "Mit Schröder wird ja alles schlechter! -
 Jedermann hat jetzt gecheckt,                
 der lebt ja nur vom Show-Effekt.
 
 Will mit Tamtam seine Fehler verbrämen,
 der ein Staatsmann? - Der sollte sich schämen.
 Zu allem Ungemach "oh, god bless!"
 paktiert er noch mit der PDS.
 
 Ja, so sprach der Nikolaus
 und packt sogleich die Rute aus.
 Rot-Grün hat mich genug verdrossen,
 mit denen hab ich abgeschlossen.
 
 So sieht's der heilge Klaus
 und schaut dabei nicht glücklich aus:
 "Der Schröder hat ne Chance gehabt
 doch das hat wirklich nicht geklappt.
 
 Ein echter Staatsmann muss was tun
 darf nicht auf den Lorbeern ruhn.
 Und so regiert ab nächstes Jahr,
 die Union, das ist doch klar.
 
 Denn Merkel, Stoiber und dem Merz
 liegen die Menschen echt am Herz.
 Denen wünsch ich alles Gute
 und Rot-Grün bekommt die Rute."
 
 Wer klug ist wählt wie Nikolaus,
 die CDU macht mehr daraus.
 Denn sie wird nebst anderen Sachen
 gemeinsam mehr aus Deutschland machen.
 
Ohne Kommentar!

Gruß
Happy End

 


Antworten
Luki2:

gäähn scheibar noch nicht...

 
09.12.01 10:14
aber mit www.bumms.de/ geht´s schon besser !

Gr. Luki2
guten Morgen, und nicht´s falsches denken !
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