RÜSSELSHEIM/DETROIT (dpa-AFX) - Der schwer angeschlagene Autobauer General Motors (GM) (Profil) hat im dritten Quartal einen Teil seiner Verluste nach Europa verschoben. Das Europageschäft mit der Hauptmarke Opel stürzte mit einem operativen Verlust von rund 1 Milliarde Dollar (780 Mio Euro) tief ins Minus, teilte GM am Freitag in Detroit mit. Im zweiten Quartal war noch ein minimaler Gewinn von 20 Millionen Dollar angefallen.
Der Opel-Betriebsrat kritisierte, dass die Verrechnungsmethode die Region Europa übermäßig belaste. "GM schiebt massiv Verluste aus den USA nach Europa ab, um die Bilanz aufzupolieren", sagte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Klaus Franz der Deutschen Presse- Agentur dpa. Der Gesamtkonzern GM fuhr unter dem Strich rund 2,5 Milliarden Dollar Verlust ein.
MARKTANTEIL GESUNKEN
"Das Ergebnis in Europa wurde insbesondere durch geringere Verkaufsvolumen und eine negative Preisentwicklung beeinflusst", schrieb der Konzern in einer Mitteilung. Hinzu seien negative Währungskursentwicklungen gekommen. Das Unternehmen habe seine Kosten aber gesenkt. Der Marktanteil in Europa sank gegenüber dem Vorjahr von 9,5 auf 8,9 Prozent. GM-Europa-Chef Carl-Peter Forster sprach von einem "äußerst brutalen Quartal". Es seien "rigorose" Anstrengungen notwendig, um Ertrag und Produktivität weiter zu verbessern.
Laut Betriebsrat hat GM für Europa überproportionale Entwicklungskosten sowie US-Verluste der Opel-Schwester Saab von 300 Millionen Dollar in die Bilanz für Europa eingerechnet. Auch Kosten für die gutlaufende Marke Chevrolet würden hier anfallen, während die 450.000 in Europa verkauften Chevrolets nicht in den Gewinn für Europa einflössen. "Die Zahl spiegelt nicht die Leistung der Unternehmen in Europa wieder", kritisierte Franz.
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Jeder, der in der Finanzbuchhaltung tätig ist, weiss, dass man die Bilant beliebig frisieren kann, solange am Ende 0 rauskommt.
Nun, was will General Motors?
Für mich ganz klar. Dem Europamarkt die Schuld zuschreiben.
Ich könnte mir wirklich sehr gut vorstellen, dass sie sogar Staatshilfe bekommen, WENN sie ihre Verlustregionen (natürlich Europa) eliminieren.
Und schwupps gibts im Osten keine Arbeitsplätze mehr, General Motors bleibt am Leben, Arbeitsplätze in USA gesichtert.
Genauso wie Lehmann Brothers pleite ging, weil die Hauptglübiger aus dem Ausland kamen.
Der Schimmel der Amerikanischen Industrie wird ins Ausland übertragen, jedoch bleibt der Kern der FRUCHT in Amerika.
Somit ist für mich klar, dass wir in den nächsten 2-3 Jahreschwere Zeiten in Europa haben werden, wärend es in Amerika schon aufwärts gehen wird.
Man beachte auch, was durch eine Schließung der GM Werke in Ostdeutschland auch mit den ganzen ZULIEFERERN passieren wird.
In einem Land, dass sehr stark von der Autoindustrie lebt.---> Deutschland
Der Opel-Betriebsrat kritisierte, dass die Verrechnungsmethode die Region Europa übermäßig belaste. "GM schiebt massiv Verluste aus den USA nach Europa ab, um die Bilanz aufzupolieren", sagte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Klaus Franz der Deutschen Presse- Agentur dpa. Der Gesamtkonzern GM fuhr unter dem Strich rund 2,5 Milliarden Dollar Verlust ein.
MARKTANTEIL GESUNKEN
"Das Ergebnis in Europa wurde insbesondere durch geringere Verkaufsvolumen und eine negative Preisentwicklung beeinflusst", schrieb der Konzern in einer Mitteilung. Hinzu seien negative Währungskursentwicklungen gekommen. Das Unternehmen habe seine Kosten aber gesenkt. Der Marktanteil in Europa sank gegenüber dem Vorjahr von 9,5 auf 8,9 Prozent. GM-Europa-Chef Carl-Peter Forster sprach von einem "äußerst brutalen Quartal". Es seien "rigorose" Anstrengungen notwendig, um Ertrag und Produktivität weiter zu verbessern.
Laut Betriebsrat hat GM für Europa überproportionale Entwicklungskosten sowie US-Verluste der Opel-Schwester Saab von 300 Millionen Dollar in die Bilanz für Europa eingerechnet. Auch Kosten für die gutlaufende Marke Chevrolet würden hier anfallen, während die 450.000 in Europa verkauften Chevrolets nicht in den Gewinn für Europa einflössen. "Die Zahl spiegelt nicht die Leistung der Unternehmen in Europa wieder", kritisierte Franz.
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Jeder, der in der Finanzbuchhaltung tätig ist, weiss, dass man die Bilant beliebig frisieren kann, solange am Ende 0 rauskommt.
Nun, was will General Motors?
Für mich ganz klar. Dem Europamarkt die Schuld zuschreiben.
Ich könnte mir wirklich sehr gut vorstellen, dass sie sogar Staatshilfe bekommen, WENN sie ihre Verlustregionen (natürlich Europa) eliminieren.
Und schwupps gibts im Osten keine Arbeitsplätze mehr, General Motors bleibt am Leben, Arbeitsplätze in USA gesichtert.
Genauso wie Lehmann Brothers pleite ging, weil die Hauptglübiger aus dem Ausland kamen.
Der Schimmel der Amerikanischen Industrie wird ins Ausland übertragen, jedoch bleibt der Kern der FRUCHT in Amerika.
Somit ist für mich klar, dass wir in den nächsten 2-3 Jahreschwere Zeiten in Europa haben werden, wärend es in Amerika schon aufwärts gehen wird.
Man beachte auch, was durch eine Schließung der GM Werke in Ostdeutschland auch mit den ganzen ZULIEFERERN passieren wird.
In einem Land, dass sehr stark von der Autoindustrie lebt.---> Deutschland
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