so einfach ist das nicht, es gibt unterschiedliche Perspektiven und Investmentstrategien. Zudem sind nicht immer die Shortseller verantwortlich, wenn der Kurs nicht steigt. Wenn man sich die Liste der Aktien mit den höchsten Leerverkaufspositionen in Deutschland anschaut, dann stellt man fest, dass darunter vornehmlich 'Wackelkandidaten' sind. (Aber ich glaube, dass bei Klöckner die Shortseller keinen großen Einfluß nehmen, denn sie betragen im Moment 2,93% und bewegen sich schon seit einer Weile auf dem Niveau, d.h. fast zu vernachlässigen. (shortsell.nl/universes/Duitsland).)
Aus meiner Sicht gab es nur zwei Gründe, um in Klöckner zu investieren. Das reine Stahlhandelsgeschäft ist ein Geschäftsmodell, das obsolet ist, denn bei diesem niedrigmargigen Geschäft lohnt es sich nur, wenn das Unternehmen ein starkes Wachstum/Expansion aufweist.
1. Digitalisierung
2. Loh mit Sperrminorität (Phatansie?! & Druck auf den Vorstand)
Mittlerweile habe ich den Eindruck, dass ich persönlich sowohl die Digitalisierung als auch Loh überschätzt habe. Das kannst du Unvermögen nennen, aber manchmal kommt es anders, als man es erwartet hat. Oft fährt man als Kleinanleger sehr gut, wenn man Zeit und Ruhe hat, um möglichst früh von einer möglichen starken Aufwärtsbewegung durch bestimmte Trigger zu profitieren. Ist jetzt auch bei KCO kein riesiges Drama, es gibt schlechtere Investments. Denke jedoch, dass der Kurs bis zur HV wieder steigen wird. Rühl wird mit hoher Wahrscheinlichkeit noch ein paar gute Nachrichten produzieren, denn er hat bestimmt keine Lust, bei diesem Aktienkurs auf der HV 'öffentlich gegrillt' zu werden.