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Das wird aus Gazprom, Lukoil & Co.
So läuft am Freitag in dieser Woche nämlich die offizielle Umtauschfrist von ADRs in dahinterliegende Aktien ab. Diese war der letzte Strohhalm, an den sich viele Anleger geklammert hatten. Allerdings war dies nur bei einer russischen Bank in Russland möglich, weshalb der Aufwand und das Chaos rund um die Umwandlung für die meisten ohnehin zu hoch waren.
Zwar gab es gelegentlich Berichte über erfolgreiche Umwandlungen, dies blieben aber trotzdem Sondermeldungen. Nun werden die dahinterliegenden Aktien aus den ADRs in der kommenden Woche verkauft.
Das Geld aus ADRs ist endgültig weg
Der Erlös daraus soll dabei auf Treuhandkonten für die Investoren fließen. Allerdings ist auch hier nicht klar, wann oder inwiefern Anleger hier überhaupt Geld sehen.
Sicher ist nur, dass die Aktien vermutlich nicht zu Höchstpreisen verkauft werden, was auch im Interesse Moskaus ist. Unter dem Strich werden für Anleger deswegen wohl nur ein paar Cent übrig bleiben.
Anleger werden Totalverlust hinnehmen müssen
Vor diesem Hintergrund sollten sich Anleger endgültig mit der Tatsache des Totalverlustes abfinden. Auch das Geld der Treuhandkonten, sollte es denn je ausgezahlt werden, wird vermutlich in keiner Weise der ursprünglichen Positionsgröße gerecht.
Das Geld ist damit endgültig weg und Anleger sollten sich vor Augen führen, dass es einen weiteren großen Investmentmarkt gibt, wo den Aktien und seinen Investoren dasselbe Schicksal drohen kann.