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ich werde es halten, denke es geht weiter nach oben auch wenn es etwas länger dauert, wenn es so verläuft wie im besagtem Zeitraum.
Linie gefällt mir, unterstützt auch meine persönliche Einschätzung! Die roten hättest du auch auslassen können! 😀 ich habe noch viel zu lernen, und bitte um Erläuterung. Was ist was? Danke im vorraus!
ist mir zu wackelig das ganze. Dazu die gesunkenen Öl-Preise. Hab schöne Gewinne mitgenommen, Kaufkurs 5,50 €
Fall hat einer alle seine Aktien verloren für 6,45
ich sag nur ha hu ho;-P .-))
Das Problem ist die Gewinnverwendung. Gazprom investiert über, das ist politisch gewollt (Arbeitsplätze, Steuern, Bip). Daher kommen reihenweise Investments, die fast keine Rendite abwerfen (man beachte mal das Kurs Buchwert Verhältnis). Dividende wird dafür extrem wenig ausgeschüttet. Gazprom schüttet die 25% nämlich nicht auf das IFRS Ergebnis aus, sondern auf das Ergebnis nach russischer Rechnungslegung und das ist unter dem Strich dann deutlich weniger als 25% auf IFRS (Das KGV von 3 bezieht sich auf das IFRS Ergebnis). Gazprom hat sich vorgenommen, die Ausschüttung demnächst auf IFRS umzustellen, was einen extrem hohen Dividendensprung bewirken würde (1/3 *0,25 macht ca. 8,3%). Nur, machen sie das auch? In der Vergangenheit war die Dividendenpolitik extrem mies, von 2012 auf 2014 fiel die Dividende ja sogar stark. Die Angst ist also da, dass die Gewinne eben nicht beim Aktionär landen. Viele Energieinvestoren gehen daher lieber zu westlichen Energiemultis. Diese haben niedrige KGVs, wenn auch etwas höher als bei Gazprom, und vergleichbare Dividenden, dazu einen klaren Shareholder Value Ansatz.
Ich spekuliere auch auf die Erhöhung der Payout Ratio, aber daher nur eine kleine Position.
Das Problem ist: Russland kann sich selbst die "Ausschüttung" erhöhen, ohne dass etwas bei den anderen Aktionären ankommt. Dazu kann der Staat einfach die Steuern auf Gas und Öl erhöhen. Das hat er auch schon öfters gemacht. Das Ergebnis: der Staat erhöht die Einnahmen, die Gewinne von Gazprom werden belastet.
Hohe Investitionen (ohne entsprechend hohe Rendite) sind auch positiv für die Staatskasse, z.b. durch Arbeitsplätze + Lohnsteuer. Russland und wir Kleinaktionäre haben ganz unterschiedliche Interessen.
Andererseits will sich das Land langfristig mehr für Auslandsinvestitionen öffnen, denn sowas hält diese ab. Nicht umsonst will Gazprom ja die Dividendenpolitik verändern und nicht umsonst hat der Staat gesetzlich vorgeschrieben, dass min. 25% der Gewinne ausgeschüttet werden müssen, wenn es sich um ein Staatsunternehmen handelt, derzeit "trickst" Gazprom hier aber und nimmt einfach das RAS (russische Rechnungslegung) Ergebnis und muss daher deutlich weniger ausschütten. Wenn sich das, wie angekündigt, verändert, dann kann das Gazprom deutlichen Auftrieb geben.
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