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Nur 16 Milliarden Kubikmeter
Russland liefert China viel weniger Gas, als es eigentlich will
Die Kraft Sibiriens
dpa
FOCUS-online-Autor Christoph Sackmann
Freitag, 12.08.2022, 09:10
Die Pipelines nach Europa hat Russland so gut wie stillgelegt, doch auch durch die Röhren nach China fließt viel weniger Gas als geplant. Frühestens ab 2025 kann Russland hier sein Potential ausschöpfen. Die Sanktionen behindern aber auch diesen Plan.
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Nordstream hat Russland mittlerweile weit heruntergefahren, im Winter könnte ein kompletter Lieferstopp drohen. Der gilt seit Ende April bereits für die durch Polen laufende Jamal-Pipeline. Mittlerweile muss Russland an seinen Gasfeldern in der nördlichen Barentssee sogar aus der Erde schießendes Erdgas abbrennen, weil der politische Wille fehlt, es wie gewohnt nach Europa zu liefern.
Auch wenn die Erdgaspreise heute um ein Vielfaches höher liegen als vor einem Jahr, kostet das das Land eine Menge Geld. Gerne würde Russland das Erdgas, das im Westen des Landes gefördert wird, in andere Abnehmerländer, besonders in Asien, umleiten, doch dazu fehlt es an Pipelines.
16 statt 38 Milliarden Kubikmeter pro Jahr
Dabei sieht die Lage im Osten des Landes nicht besser aus. Auch hier arbeitet Russland weit unter seinen Möglichkeiten. Umgerechnet 55 Milliarden Euro investierte der Kreml seit 2014, um eine Pipeline mit dem klangvollen Namen Kraft Sibiriens von den nördlich der Mongolei liegenden Gasfeldern in einem mehr als 2000 Kilometer langen Bogen bis an die chinesische Grenze zu bauen. Das Projekt kostete fünfmal so viel wie die umstrittene Pipeline Nordstream 2......weiterlesen !
Sehr interessant......sollte sich besonders mal Raiderlein + USB durchlesen.