2 Seiten einer Medaillie: Wer viel Geld verdienen will, muss höhere Risiken eingehen:
Nach meiner persönlichen Einschätzung bleibt das Chance-Risiko-Verhältnis attraktiv.
Wer keine erhöhten Risiken eingehen will oder kann, sollte die Finger von Gazprom lassen, darf sich dann aber auch nicht beschweren, wenn er in einigen Monaten eine saftige Gewinnsteigerung verpasst hat. Andernfalls braucht er sich aber auch nicht ärgern, wenn der Kurs abschmiert.
So einfach kann die Welt sein.
"Eine Fundgrube dafür ist derzeit Moskau. Die russische Wirtschaft leidet zwar ziemlich extrem unter der Ukraine-Krise, was sich unter anderem in gewaltigen Kapitalabflüssen aus dem Land niederschlägt. Von diesem Strudel werden allerdings auch Unternehmen, die gut geführt bzw. durch ihre Monopolstellung schwer angreifbar sind, mitgerissen.
Auf eines davon, Gazprom (ISIN
US3682872078), haben wir hier schon Anfang April hingewiesen. Das Papier ist unterdessen vom Tiefpunkt bei 4,5 Euro auf über sechs Euro, also um ein gutes Drittel, gestiegen – und ist mit einem KGV von nicht einmal drei noch immer abenteuerlich unterbewertet.
Für beide Papiere gilt freilich: Sie sind in der aktuellen Situation hochspekulativ, und wenn sich die Ukraine-Krise wieder verschärft, kann es sehr schnell nach unten gehen. Also eine Spekulation für Hartgesottene, die in der Lage sind, schnell zu reagieren."
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